Zitate von Joseph Joubert

— Die besten Zitate (201), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Joseph Joubert" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Mann sollte nur eine Frau heiraten, die man zum Freund haben möchte, wenn sie ein Mann wäre.

Joseph Joubert (* 7. Mai 1754 in Montignac, Périgord; † 4. Mai 1824 in Paris) war ein französischer Essayist und Moralist.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Joseph Joubert Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Freundlichkeit ist die Kunst, den Menschen mehr Liebe entgegenzubringen, als er verdient.

Was beim Licht der Lampe wahr ist, ist noch nicht beim Licht der Sonne wahr.

Um in der Welt Erfolg zu haben, braucht man Tugenden, die beliebt, und Fehler, die gefürchtet machen.

Man durchschneide nicht, was man lösen kann.

Täuschungen kommen vom Himmel, Irrtümer von uns selbst.

Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.

Das Weltall gehorcht Gott, so wie der Leib der Seele gehorcht, die ihn erfüllt.

Maximen sind für den Intellekt das, was Gesetze für die Handlungen sind: Sie erleuchten nicht, aber sie leiten und führen und, obgleich selbst blind, sind sie Schutz. Sie sind der Faden im Labyrinth, der Kompass in der Nacht.

Düfte sind wie Seelen der Blumen; man kann sie fühlen, selbst im Reich der Schatten.

Die das Laster liebenswürdig machen, schätze ich doch höher als die, welche die Tugend erniedrigen.

Jede Naivität läuft Gefahr lächerlich zu werden, verdient es aber nicht; denn in jeder Naivität liegt unbedachtes Vertrauen und ein Beweis von Unschuld.

Die Richtung unseres Geistes ist wichtiger als sein Fortschritt.

Man kann sich noch leichter im Wahren als im Schönen täuschen.

Das Wort ist nichts als der verkörperte Gedanke.

Jede Beredsamkeit muss aus innerer Bewegung stammen, und jede Bewegung verleiht von selber Beredsamkeit.

Lehren heißt: Die Dinge zweimal lernen.

Anmut ist das natürliche Gewand der Schönheit, Kraft ohne Anmut ist wie ein wunder Körper.

Die Religion verbietet mehr zu glauben als sie lehrt.

Das Erstaunliche macht uns einmal staunen, aber das Bewunderungswürdige wird immer mehr bewundert.

Illusion und Weisheit zusammen bilden das Entzücken des Lebens und der Kunst.

Üble Nachrede ist die Erleichterung der Bösartigkeit.

Es liegt nicht genug Weisheit oder Tugend in unseren Urteilen und Gefühlen, wenn in ihnen nicht genug Geduld liegt.

Ein König ohne Religion scheint immer ein Tyrann.

Jenseits dieser Welt und dieses Lebens gibt es kein Versuchen mehr. Es ist dann nur ein Schauen und alles Geschaute ist Wahrheit.

Das Geistreiche ist der Wahrheit sehr nahe.

Der Ruf der Bücher hängt vom Geschmack des Zeitalters ab. Selbst das Alte ist dem Wechsel der Moden unterworfen.

In der Musik des Gesprächs dient die Aufmerksamkeit des Hörers als Begleitung.

Jedes Jahrhundert prägt den Sprachen eine Veränderung auf, und derselbe, immer fortbestehende Erfindungsgeist, der sie erschaffen hat, verdirbt sie auch.

Man kann im Leben weit fortschreiten ohne zu altern.

Geistreiche Gespräche mit Männern ergeben Einklang, mit Frauen Zusammenklang. Jene befriedigen, diese entzücken.

Es gibt eine Bewunderung, die die Tochter des Wissens ist.

Die Literatur der Völker beginnt mit Sagen und endet mit Romanen.

Das Ende eines Werkes soll immer an den Anfang erinnern.

Unsere lichten Augenblicke sind Augenblicke des Glücks, ist es hell in unserem Geist, so ist es schön in ihm.

Die Wahrheit gleicht dem Himmel und die Meinung den Wolken.

Zärtlichkeit ist das Ruhen der Leidenschaft.

Genie ist Fleiß.



— Joseph Joubert (1754 - 1824) zählt zu den französischen Moralisten und Essayisten.


— Viele berühmte französische Autoren waren Moralisten und sie sind vielleicht die größte zusammenhängende Gruppe von Schriftstellern von Aphorismen in der westlichen literarischen Tradition. In den Pariser Salons fanden der Witz und die Ironie der Moralisten großen Anklang. Sie beeinflussten spätere Autoren wie u.a. Voltaire, Georg Christoph Lichtenberg, Johann Wolfgang von Goethe, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche oder Oscar Wilde.

Die französischen Moralisten waren jene Autoren, die in Michel de Montaignes Essays ihren Ursprung hatte, die Tradition des moralischen Charakters der Menschheit fortführten und als Leitprinzipien verordnete Regeln vorschrieben, um ein gutes Leben zu führen.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.