Zitate von Friedrich Nietzsche

— Die besten Zitate (380), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Nietzsche" (DE; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Mitfreude, nicht Mitleiden macht den Freund.

Friedrich Nietzsche (* 15. Oktober 1844 in Lützen, Sachsen-Anhalt; † 25. August 1900 in Weimar) war ein deutscher klassischer Philologe und Philosoph.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich Nietzsche Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

Welches Kind hätte nicht Grund, über seine Eltern zu weinen?

Lieber aus ganzem Holz eine Feindschaft, als eine geleimte Freundschaft!

Gewissensbisse erziehn zum Beißen.

Also sprach Zarathustra - 2. Teil; Von den Mitleidigen

Viel von sich reden, kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen.

Von dem, was du erkennen und messen willst, musst du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit. Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du, wie hoch sich ihre Türme über die Häuser erheben.

Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.

Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!
Also sprach Zarathustra - 1. Teil; Von alten und jungen Weiblein.

Es ist unnütz, man vergisst nicht, wenn man vergessen will.

In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.

Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.

Götzen-Dämmerung (1889) - Sprüche und Pfeile, 8

Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.

(Quelle: Friedrich Nietzsche - Jenseits von Gut und Böse)

Formel meines Glücks: Ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel.

Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave

Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst: entweder du kommst schon heute weiter hinauf oder du übst deine Kräfte, um morgen höher steigen zu können.

Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen.

Die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech.

Gar nicht von sich reden, ist eine sehr vornehme Heuchelei.

Nicht dass du mich belogst sondern, dass ich dir nicht mehr glaube, hat mich erschüttert.

Erziehung ist im Wesentlichen das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zugunsten der Regel.
Der Wille zur Macht II (1901); Kap. 7, § 933

Das Leben ist wert, gelebt zu werden, sagt die Kunst, die schönste Verführerin; das Leben ist wert, erkannt zu werden, sagt die Wissenschaft.

Dem guten Frager ist schon halb geantwortet.

Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.

Sobald ihr handeln wollt, müsst ihr die Tür zum Zweifel verschliessen.

Niemand klagt an ohne den Hintergedanken an Strafe und Rache zu haben – selbst wenn man sein Schicksal, ja sich selber anklagt.

Die Sorglichsten fragen heute: "Wie bleibt der Mensch erhalten?" Zarathustra aber fragt als der Einzige und Erste: "Wie wird er Mensch überwunden?"

Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit

Also sprach Zarathustra



— Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900) war ein deutscher Altphilologe, Philosoph und Schriftsteller.


— Die Arbeiten von Nietzsche haben einen tiefen Einfluss auf die westliche Philosophie und moderne Geistesgeschichte ausgeübt (teilweise erst posthum).

Er begann seine Laufbahn als klassischer Philologe, bevor er sich der Philosophie zuwandte. Im Jahr 1869, im Alter von 24 Jahren, war er der jüngste Professor, der jemals den Lehrstuhl für Klassische Philologie an der Universität Basel innehatte.

Er trat 1879 aufgrund gesundheitlicher Probleme zurück, die ihn den größten Teil seines Lebens plagten, und er vollendete einen Großteil seiner Kernschrift in der folgenden Dekade. 1889 erlitt er im Alter von 44 Jahren einen Zusammenbruch und einen völligen Verlust seiner geistigen Fähigkeiten.

Zu seinen wichtigsten Werken gehören: „Menschliches, Allzumenschliches“ (1878), „Also sprach Zarathustra„ (Untertitel: Ein Buch für Alle und Keinen; 1883) und „Der Antichrist. Fluch auf das Christentum“ (1888).

Die nach seinem Tod u.a. von seiner Schwester herausgegebene Kompilation „Der Wille zur Macht“ gilt wegen zahlreicher Entzifferungsfehler und selektiver Auswahl unter Experten als umstritten.

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