Zitate von Nicolas Chamfort

— Die besten Zitate (106), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Nicolas Chamfort" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Solange wir nach einem Dort suchen werden wir niemals ein Hier finden. Denn sobald wir ein Hier gefunden haben begeben wir uns wieder auf die Suche nach einem neuen Dort. Wir sind nicht auf der Suche nach etwas außerhalb, sondern auf der Suche nach etwas in uns. Oder auf der Flucht vor einer inneren Leere. Oder wir haben uns verloren und suchen unseren Weg. // Im Augenblick stehe ich im Wald, finde ich die Wege vor lauter Bäumen nicht, verzettle mich und bräuchte eine Landkarte. Eine Karte von meinem Inneren aber kann ich nur selbst zeichnen. Ein wenig ziellos, ratlos… // Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

Nicolas Chamfort (* 6. April 1741 in Clermont, Auvergne; † 13. April 1794 in Paris) war ein französischer Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Nicolas Chamfort Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Es gibt manche kleine Fehler, die uns vor wesentlich größeren Lastern bewahren.

Es ist sehr schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

Die Fähigkeit, das Wort "Nein" auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.

Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen.

Zwischen Geist und Herz besteht oft dasselbe Verhältnis wie zwischen Schloßbibliothek und Schloßherr.

Man sollte mehr handeln, weniger überlegen und sich nicht selbst beim Leben zuschauen.

Vielleicht muss man die Liebe gefühlt haben, um die Freundschaft richtig zu erkennen

Achtung ist mehr als Beachtung, Ansehen mehr als Ruf. Ehre mehr als Ruhm.

Man kann wetten, dass jede öffentliche Meinung, jede allgemeine Konvention eine Dummheit ist, denn sie hat der großen Menge gefallen.

Ruhm ist der Vorzug, denen bekannt zu sein, die einen nicht kennen.

Takt ist der auf das Benehmen angewandte gute Geschmack.

Die Überzeugung ist das Gewissen des Geistes.

Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf. Man kann nicht mit dem Herzen Schach spielen.

Das Vergnügen kann auf der Illusion beruhen, doch das Glück beruht allein auf der Wahrheit.

Ein Verliebter ist ein Mann, der liebenswerter sein möchte, als er ist. Darum sind alle Verliebten lächerlich.

Das vernünftigste und maßvollste Wort in der Streitfrage Ehe oder Zölibat lautet: So oder so, du wirst es bereuen.

Die Meinung ist die Königin der Welt, weil die Dummheit die Königin der Schwachköpfe ist.

Krieg den Palästen, Friede den Hütten.

Die Liebe gleicht den epidemischen Krankheiten. Je mehr man sie fürchtet, desto eher wird man von ihr befallen.

Ob Geben seliger sei denn Nehmen, lasse ich dahingestellt. Zweifellos aber ist es dauerhafter denn Nehmen: Man erinnert sich allzeit daran.

Die Ehe folgt der Liebe wie Rauch der Flamme folgt.

Das Elend des Menschen liegt darin, dass er in der Gesellschaft Trost suchen muss gegen die Leiden, die ihm die Natur zufügt, und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellschaft. Wie viele haben weder hier noch dort eine Erleichterung ihrer Schmerzen gefunden!

Menschen, die man nur halb kennt, kennt man gar nicht.

Die Bemerkung des Aristoteles in seiner Rhetorik, dass jede Metapher sich umkehren lassen müsse, ist vorzüglich. So hat man gesagt, das Alter sei der Winter des Lebens; kehrt man die Metapher um, so ist sie ebenfalls richtig, denn man kann sagen, der Winter sei das Alter des Jahres.

Es ist kein Kompliment für eine ungetreue Ehefrau, wenn der Gatte glücklicher aussieht als der Liebhaber.

Das altmodische Wort Zufriedenheit mit sich und der Welt ist, trotz allem Fortschrittsglauben, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, der Schlüssel zum Geheimnis des Glücks.

Meine vergangenen Schmerzen wurden mir zum Panzer gegen die folgenden.

Es gibt gut eingekleidete Dummheiten, wie es sehr gut angezogene Dummköpfe gibt.

Man kann unmöglich in der Welt leben, ohne von Zeit zu Zeit Komödie zu spielen. Es nur im Notfall zu tun, unterscheidet den anständigen vom unanständigen Menschen.

Der Erfolg vieler Werke erklärt sich aus der Beziehung, die zwischen der Mittelmäßigkeit des Autors und der Mittelmäßigkeit des Publikums besteht.

Es gibt Zeiten, wo die öffentliche Meinung die schlechteste aller Meinungen ist.

Liebe, ein liebenswürdiger Wahnsinn - Ehrgeiz, eine ernsthafte Dummheit.

Wie schlecht auch ein Mann über die Frauen denken mag: Es gibt keine Frau, die darin nicht noch um einiges weiter ginge als er.



— Nicolas Chamfort (1741 - 1794) war ein französischer Schriftsteller.


— Chamfort (geboren als Sébastien-Roch Nicolas) ist am besten bekannt für seine witzigen Epigramme und Aphorismen.

Seine Stücke erregten die Aufmerksamkeit der Gunst der Königin Marie Antoinette; zudem war er Mitglied im politischen Klub der Jakobiner.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.