Zitate von Johann Wolfgang von Goethe

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "J. W. Goethe" (DE; Schriftsteller) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) war ein deutscher Dichter und Geheimrat (hoher Beamter).

— Bekanntes Zitat:

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Johann Wolfgang von Goethe" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE)

Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.


Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.


Grau, teurer Freund, ist alle Theorie.
Und grün des Lebens goldner Baum.

Faust I, 2038 f.; Mephistopheles


Das also war des Pudels Kern! - Faust I, Vers 1323; Faust


Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hört von allem nur das Nein. - Iphigenie auf Tauris; Thoas


Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, daß man sich einander schon viel verziehen hat.


Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.


Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.


Eine Sammlung von Anekdoten und Maximen ist für den Weltmann der größte Schatz, wenn er die ersten an schicklichen Orten ins Gespräch einzustreuen, der letzten im treffenden Falle sich zu erinnern weiß.


Wer fremde Sprache nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.


Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht.

Faust I, Vers 1338 ff.; Mephistopheles


Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.


Du sprichst ein großes Wort gelassen aus. - Iphigenie auf Tauris; Thoas


Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.




— Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) war ein deutscher Dichter und Geheimrat (hoher Beamter).


— Goethe (geboren als Johann Wolfgang Goethe, 1782 geadelt) wuchs in Frankfurt auf, studierte in Leipzig (seinerzeit als „Klein Paris“ bekannt, und im Gegensatz zum eher kleinbürgerlichen Frankfurt eine Weltstadt) Jura und zog 1775 nach Weimar, wo er 1832 starb.

Sein Novelle „Die Leiden des jungen Werthers“ (1774) war ein in ganz Europa erfolgreiches Werk, und ist der literarischen Strömung des „Sturm und Drang“ zuzuordnen.

Selbstzweifel an seiner Doppelexistenz als Künstler und Amtsmensch bewirkten eine Krise in seinem Leben, und als Folge reiste er von 1786–1788 durch Italien.

Im Bunde mit Schiller, Herder und Wieland verkörperte er die Weimarer Klassik (ab 1789). Goethes Magnum Opus, die Tragödie „Faust“ (1808), gilt als das bedeutendste und meistzitierte Werk der deutschen Literatur.


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