Zitate von Johann Wolfgang von Goethe

— Die besten Zitate (363), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Johann Wolfgang von Goethe" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Johann Wolfgang Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar) war ein deutscher Dichter und Naturforscher.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Johann Wolfgang von Goethe Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.

Das also war des Pudels Kern! - Faust I, Vers 1323; Faust

Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hört von allem nur das Nein.
(Quelle: Iphigenie auf Tauris; Thoas)

Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, daß man sich einander schon viel verziehen hat.

Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.

Eine Sammlung von Anekdoten und Maximen ist für den Weltmann der größte Schatz, wenn er die ersten an schicklichen Orten ins Gespräch einzustreuen, der letzten im treffenden Falle sich zu erinnern weiß.

Wer fremde Sprache nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.

Es irrt der Mensch, solang er strebt. - Faust I, Vers 317; Der Herr

Du gleichst dem Geist, den Du begreifst. - Faust I, Vers 512; Geist

Von der besten Gesellschaft sagte man: Ihr Gespräch ist unterrichtend, ihr Schweigen bildend.

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

Nach Golde drängt,
Am Golde hängt
Doch alles. Ach wir Armen!
Faust I, Vers 2802 ff.; Margarete

Man reist nicht nur um anzukommen, sondern vor allem, um unterwegs zu sein.

Auch mich hat ein liebes Abenteuer erwartet. Abenteuer? Warum brauche ich das alberne Wort? Es ist nichts Abenteuerliches in einem sanften Zuge, der Menschen zu Menschen hinzieht. Unser bürgerliches Leben, unsere falschen Verhältnisse, das sind die Abenteuer, das sind die Ungeheuer!

Die Welt urteilt nach dem Scheine.

Blut ist ein ganz besondrer Saft. - Faust I, Vers 1740; Mephistopheles

So Ehre denn, wem Ehre gebührt!

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.

Lerne nur das Glück ergreifen:
Denn das Glück ist immer da.

Aus: Erinnerung



— Johann Wolfgang Goethe (1749 - 1832) war ein deutscher Dichter und Geheimrat (hoher Beamter).


— Goethe (1782 geadelt) wuchs in Frankfurt auf, studierte in Leipzig (seinerzeit als „Klein Paris“ bekannt, und im Gegensatz zum eher kleinbürgerlichen Frankfurt eine Weltstadt) Jura und zog 1775 nach Weimar, wo er 1832 starb.

Sein Novelle „Die Leiden des jungen Werthers“ (1774) war ein in ganz Europa erfolgreiches Werk, und ist der literarischen Strömung des „Sturm und Drang“ zuzuordnen.

Selbstzweifel an seiner Doppelexistenz als Künstler und Amtsmensch bewirkten eine Krise in seinem Leben, und als Folge reiste er von 1786–1788 durch Italien.

Im Bunde mit Schiller, Herder und Wieland verkörperte Goethe die Weimarer Klassik (ab 1789).

Sein Magnum Opus, die Tragödie „Faust“ (1808), gilt als das bedeutendste und meistzitierte Werk der deutschen Literatur.

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