Zitate & Sprüche - Literatur

— Eine Sammlung der besten Sprüche & Zitate (72) zum Thema "Literatur"

— In der allgemeinsten Form bezeichnet der Begriff „Literatur“ jede Art von schriftlichen Werken. Restriktiver ausgedrückt bezieht sich Literatur auf die Kunstform des Schreibens, oft aufgrund des Einsatzes von Sprache in einer Weise, die sich vom normalen Gebrauch unterscheidet. Die lateinische Wurzel literatura (abgeleitet von littera: Buchstabe oder Handschrift) wurde verwendet, um auf alle schriftlichen Berichte zu verweisen. Die Entwicklungen in der Drucktechnologie haben eine ständig wachsende Verbreitung von Schriftwerken ermöglicht, die in der elektronischen Literatur gipfelt. Die Literatur wird danach klassifiziert, ob es sich um Belletristik oder Sachbücher, bzw. ob es sich um Poesie oder Prosa handelt. Sie lässt sich weiter nach Hauptformen wie Roman, Kurzgeschichte oder Drama unterscheiden; und Werke werden oft nach historischen Perioden oder ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten ästhetischen Merkmalen oder Erwartungen (Genre) kategorisiert (siehe auch Zitate von Trägern des Literaturnobelpreis).

— Aphorismen, Weisheiten, geflügelte Worte, Sinnsprüche, Bonmots und Gedanken — Von Kontemplativ über Provokativ bis Amüsant!.

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.    [Anton Tschechow]

Eine mit Schlagworten geohrfeigte Zeit produziert eine geschwollene Literatur.    [Alfred Polgar]

Wortspiele sind die höchste Form der Literatur.    [Alfred Hitchcock]

Es gibt keine alte und moderne Literatur, sondern nur eine ewige und eine vergängliche.    [Ernst von Feuchtersleben]

Märchen sind die letzte Literaturgattung, die uns in dem Glauben verführt, daß die Liebe eine Chance auf dieser Welt hat.    [Eugen Drewermann]

Der zeitgenössischen Literatur fällt eine Verantwortung zu, der sie nicht gewachsen ist.    [Heinrich Böll]

Literatur ist die Instrumentierung von Binsenwahrheiten.    [Thornton Wilder]

Wer ein Volk seiner Literatur beraubt, nimmt ihm seine Seele.    [Walter Scheel]

Die schlimmste und verbreiteste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein.    [Walt Whitman]

Ich bin kein Literat. Ich bin ein Bauer, der gern Geschichten erzählt.    [William Faulkner]

Das lyrische Gedicht ist der musikalische Ausdruck von Gemütsbewegungen durch die Sprache.    [August Wilhelm Schlegel]

In der Literatur und in der Liebe erstaunt uns immer wieder die Wahl, die andere treffen.    [André Maurois]

Das Wort des Lyrikers vertritt keine Idee, vertritt keinen Gedanken und kein Ideal, es ist Existenz an sich, Ausdruck, Miene, Hauch.    [Gottfried Benn]

Man sollte niemals vergessen, daß der innerste Brunnen einer Literatur ihre Lyrik ist.    [Robert Musil]

Poesie ist die Muttersprache des Menschengeschlechts.    [Johann Gottfried Herder]

Dichter: erhältst Du den Beifall des Volkes, so frage Dich: was habe ich schlecht gemacht?! Erhält ihn auch Dein zweites Buch, so wirf die Feder fort…    [Arno Schmidt]

Ein Rezensent kommt mir manchmal vor wie der Mann, der eine Wolke beobachtet und ihr übelnimmt, daß sie nicht die Gestalt des Kamels angenommen hat, das er jeden Tag im Spiegel sieht.    [Arno Schmidt]

Einen Roman zu schreiben ist eigentlich die Suche nach Opfern. Während ich schreibe, suche ich nach Verlusten. Die Geschichten decken die Verluste auf.    [John Irving]

Dicht unter dem Alltag liegt die Poesie. Man braucht die Schicht des Alltäglichen nur zu ritzen, dann kommt sofort Poesie zum Vorschein.    [Eugene O’Neill]

Literatur ist der Ort, an dem ich das Höchste und Tiefste der menschlichen Gesellschaft und des menschlichen Geistes erforsche. Dort hoffe nicht die absolute Wahrheit zu finden, sondern die Wahrheit der Geschichte, der Vorstellung und des Herzens.    [Salman Rushdie]

Zu plötzliches Auftreten in der Literatur wird nicht geschätzt. Der strahlende Ruhm braucht sein Morgengrauen.    [Antoine de Rivarol]

Von allen Werken der Literatur Schönheit oder ein moralisches Ziel zu verlangen, wäre dasselbe, wie von jedem Staatsbürger makellosen Lebenswandel und Bildung zu erwarten.    [Alexander Puschkin]

Er wusste alles, was es über Literatur zu wissen gab, außer wie man sie genießt.    [Joseph Heller]

Jede elegante Prosa basiert auf Verben, die die Sätze tragen. Sie bringen Sätze in Bewegung.    [F. Scott Fitzgerald]

Es soll gezeigt werden, wie tragische Ereignisse sich im Alltagsleben oft in eine komische Form kleiden ... Alle meine Stücke sind Tragödien ... sie werden nur komisch, weil sie unheimlich sind.    [Ödön von Horváth]

Die Urneigung des Menschen ist die Poesie, aus ihr ist die Liturgie, sind die Psalmen entstanden und auch der Inhalt der Religionen.    [Pablo Neruda]

Poesie und Weisheit beginnen, glaube ich, dort, wo man darauf verzichtet, sie schriftlich festzuhalten.    [Theodor Herzl]

Die Beurteilung literarischer Werke darf man doch nicht davon abhängig machen, ob sie vom Publikum goutiert werden.    [Marcel Reich-Ranicki]

Der Wohlklang, der Scharfsinn und der Stil – und damit ist schon charakterisiert, was Heines bahnbrechendes Werk von beinahe allen seinen Vorgängern und beinahe allen seinen Nachfolgern unterscheidet.
Ihm ist geglückt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein Stück Weltliteratur in deutscher Sprache. (Über Heinrich Heine)    [Marcel Reich-Ranicki]

Mich interessiert die Literatur, nicht das Buch.    [Marcel Reich-Ranicki]

Was habe ich aus dem Gespräch mit Anna Seghers gelernt? Daß die meisten Schriftsteller von der Literatur nicht mehr verstehen als die Vögel von der Ornithologie.    [Marcel Reich-Ranicki]

Und ehe ich mich’s versah, da war’s um mich geschehen. Ich war glücklich - wohl zum ersten Mal in meinem Leben. Ein extremes, ein unheimliches Gefühl hatte mich befallen und überwältigt.

Ich war verliebt. Halb zog sie mich, halb sank ich hin - ich war verliebt in sie, die Literatur.    [Marcel Reich-Ranicki]

Die Literatur und der Fußballsport appellieren auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichen Mitteln an dieselben fundamentalen Gefühle: Heldentum, Leidenschaft, Solidarität, Neid, Ruhmsucht.
Vielleicht sind deshalb die meisten literarischen Texte, deren Thematik vom Sport handelt, langweiliger, als es der Sport jemals sein kann.    [Marcel Reich-Ranicki]

Nein, ich schäme mich nicht zu wiederholen, dass ich von meinen Gefährten aus der Gosse mehr gelernt, eine bessere Vorstellung von Literatur bekommen habe als von den Pädagogen, die unsere heiligen Lehrhallen bevölkern.    [Henry Miller]

Alle gute Literatur hat einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluss.    [Aristoteles]

Die Zukunft der Literatur liegt im Aphorismus. Den kann man nicht verfilmen.    [Gabriel Laub]

Dass die Bibel keine Spur von Humor enthält, ist eine der merkwürdigsten Tatsachen der ganzen Literatur.    [Alfred North Whitehead]

Niemand, der nicht schreibt, weiß, wie fein es ist, zu schreiben.
Früher habe ich immer bedauert, nicht gut zeichnen zu können, aber nun bin ich überglücklich, dass ich wenigstens schreiben kann.
Und wenn ich nicht genug Talent habe, um Zeitungsartikel oder Bücher zu schreiben, gut, dann kann ich es immer noch für mich selbst tun.    [Anne Frank]



— Das Wort Literatur wurde bis in das 19. Jahrhundert hinein regulär für die Wissenschaften verwendet. Mit Literatur sind üblicherweise veröffentlichte Schriften gemeint. Die Gesamtheit der veröffentlichten Schriften eines Fachgebietes bzw. zu einer bestimmten Thematik oder Zielsetzung bildet ein „Schrifttum“.

Zitate von Trägern des Nobelpreis für Literatur

Der Literatur-Nobelpreis wird seit 1901 jährlich an einen Autor aus einem beliebigen Land vergeben, der "im Bereich der Literatur das herausragendste Werk in idealistischer Weise geschaffen hat". Obwohl einzelne Werke manchmal als besonders bemerkenswert zitiert werden, basiert der Preis auf dem Autorenwerk als Ganzes. Die Schwedische Akademie in Stockholm entscheidet, wer, wenn überhaupt, den Preis erhält. Die Akademie gibt Anfang Oktober den Namen des Preisträgers bekannt.
Die Liste ist in der Reihenfolge "Land" und "Nachname" sortiert.


Zitate von Gewinnern des Pulitzerpreises, Literaturnobelpreis, Friedensnobelpreis sowie naturwissenschaftlicher Nobelpreise.





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