Zitate von Friedrich Schiller

— Die besten Zitate (340), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Schiller" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Friedrich Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), war ein Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich Schiller Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wer sich über die Wirklichkeit nicht hinauswagt, der wird nie die Wahrheit erobern.

Die Stunde drängt und rascher Tat bedarf's.

Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.

Das ist der Liebe heil‘ger Götterstrahl, // Der in die Seele schlägt und trifft und zündet, // Wenn sich Verwandtes zum Verwandten findet. // Da ist kein Widerstand und keine Wahl, // Es löst der Mensch nicht, was der Himmel bindet.

Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.

Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.

Willst du dich selber erkennen, so sieh, wie die anderen es treiben. Willst du die anderen verstehen, blick in dein eigenes Herz.

Unter den Blinden ist der Einäugige König.

Nur Liebe darf der Liebe Blumen brechen.

Die Wahrheit ist vorhanden für den Weisen, Die Schönheit für ein fühlend Herz.

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.

Die Blume verblüht, die Früchte müssen treiben.

Zum Teufel ist der Spiritus, das Phlegma ist geblieben.

Nur der Irrtum ist das Leben, und das Wissen ist der Tod.

Dem Mutigen hilft Gott!

Alles Menschliche muss erst werden und wachsen und reifen, und von Gestalt zu Gestalt führt es die bildende Zeit. (Quelle: Das Glück)

Strebe nach Ruhe, aber durch Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.

Es kommen Fälle vor im Menschenleben, wo’s Weisheit ist, nicht allzu weise sein.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

Wenn der Ochse den Kornwagen in die Scheune gezogen hat, so muss er mit dem Heu vorlieb nehmen.

Eifersüchtig sind des Schicksals Mächte.

Auch ist nicht zu leugnen, dass die Empfindung der meisten Menschen richtiger ist als ihr Räsonnement.

Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren.

Was Hände bauen, können Hände stürzen.

Und die Sonne Homers, siehe! Sie lächelt auch uns.

Was wir als Schönheit hier empfunden, wird bald als Wahrheit uns entgegengehn.

Wer in Unglück fällt, verliert sich leicht aus der Erinnerung der Menschen.

Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihaß im Inneren eines Staates entzünden.

Sünder und böse Geister scheuen das Licht der Welt. (Kabale und Liebe)

Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst. (Wallenstein)

Raum ist in der kleinsten Hütte
für ein glücklich liebend Paar.

Ich hab` hier bloß ein Amt und keine Meinung. (Friedrich Schiller; Wallenstein)



— Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805; 1802 geadelt) war ein deutscher Dichter, Arzt, und Historiker.


— Schiller studierte von 1773 bis 1780 Medizin an der Militärakademie in Stuttgart – als Protegé des Herzogs Karl Eugen von Württemberg. Schiller hatte jedoch so seine Probleme mit dem militärischen Drill, und floh nach mehreren Zwischenfällen 1782 aus Stuttgart um nach mehreren unsicheren Jahren schlussendlich 1789 in Weimar eine neue Bleibe zu finden. Im Jahr 1790 heiratete er Charlotte von Lengefeld; aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.

In dieser Zeit entwickelte sich auch die als „Weimarer Klassik“ Epoche in der das „Viergestirn“ Wieland, Goethe, Herder und Schiller in Weimar wirkte. Insbesondere die Freundschaft zwischen dem Goethe und Schiller war komplex. Goethe fühlte sich vom wachsenden Ruhm des Jüngeren bedrängt. Schiller empfand den bereits etablierten Goethe als unnahbar und arrogant.
Dennoch verband die beiden die gemeinsame Arbeit am eigenen Werk. Sie unterstützten sich wechselseitig durch intensiven Austausch von Gedanken und Empfindungen um sich selbst zu steigern.


Seine bekanntesten Gedichte sind: „An die Freude“ (1786), „Die Kraniche des Ibykus“ (1797), und „Das Lied von der Glocke“ (1799).
Zu den bekannteren Dramatischen Werken gehören: „Die Räuber“ (1781), die „Wallenstein-Trilogie“ (1799) und „Wilhelm Tell“ (1804).

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