Zitate von Johann Gottfried Herder

— Die besten Zitate (161), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Johann Gottfried Herder" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Johann Gottfried Herder (* 25. August 1744 in Mohrungen, Ostpreußen; † 18. Dezember 1803 in Weimar), war ein deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe sowie Geschichts- und Kultur-Philosoph der Weimarer Klassik.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Johann Gottfried Herder Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Sprichwörter sind die Spiegel der Denkart einer Nation.

Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemütes. Es ist ein Zunder in uns, der Funken will.

Die größten Veränderungen der Welt sind von Halbwahnsinnigen bewirkt worden.

Die menschliche Seele hat ihre Lebensalter wie der Körper. (Quelle: Journal meiner Reise im Jahr 1769)

Alle wissen wir, dass die Echo uns nur den Schall unsrer Worte zurückgibt, dass, wie wir fragen, sie uns antworte. (Aus: Das eigene Schicksal)

Gott sortiert Gebete sicherlich nicht nach Konfessionen.

Wer am Gipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzeln.

Wer nicht läuft, gelangt nie ans Ziel.

Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.

Halt dich fein rein,
sei gern allein,
laß andre sein,
getreu es mein’!

Der Mensch soll in seinen künftigen Zustand nicht hineinschauen, sondern sich hineinglauben.

Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken. (Quelle: Vom Erkennen und Empfinden der menschlichen Seele)

Eher schätzt man das Gute nicht, als bis man es verlor.

Je mehr die Kultur der Länder zunimmt, desto enger wird die Wüste, desto seltener ihre wilden Bewohner. (Quelle: Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit)

Tapfer ist der Löwensieger,
tapfer ist der Weltbezwinger,
tapf’rer, wer sich selbst bezwang.

Der kluge Mann sucht alles zu seinem Vorteil anzuwenden. (Quelle: Palmblätter)

Mäßige deinen Zorn; es fallen die Funken erst auf dich; auf den Feind, wenn sie je treffen, zuletzt.

Schon als Tier hat der Mensch Sprache. (Quelle: Abhandlung über den Ursprung der Sprache; 1772)

Ein Wunsch, der still für uns und andere fleht,
ein Seufzer, der dem Herzen leis entweht,
den keine Lippe spricht, ist ein Gebet.

Zum Empfangen und Geben ist der Mensch geschaffen, zu Wirksamkeit und Freude, zum Tun und zum Leiden.

Flüchtiger als Wind und Welle Flieht die Zeit; was hält sie auf?

Weder Krieger noch Mönche nähren ein Land. (Quelle: Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit)

Poesie ist die Muttersprache des Menschengeschlechts.

Jeder Stand, jede Lebensart hat ihre eignen Sitten. (Quelle: Journal meiner Reise im Jahr 1769)

Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist umso gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist. (Quelle: Palmblätter)

Gewöhnlich hält man nichts von geringerem Werth als Sprüche; wie bald, denkt man, ist ein Spruch gesagt! (Quelle: Zerstreute Blätter)

Kunst kommt von Können oder von Kennen her (nosse aut potesse), vielleicht von beiden, wenigstens muss sie beides in gehörigem Grad verbinden.

Die höchste Liebe wie die höchste Kunst ist Andacht. Dem zerstreuten Gemüt erscheint die Wahrheit und die Schönheit nie.

Was die Schickung schickt, ertrage!
Wer ausharret, wird gekrönt.

Der kommt am weitesten, der anfangs selbst nicht weiß, wie weit er kommen werde, dafür aber jeden Umstand, den ihm die Zeit gewährt, nach festen Maßregeln gebraucht.

Bitter und süß ist der Abschiedsgruß an der Lippe des Freundes.

Denken, was wahr, und fühlen, was schön, und wollen, was gut ist, darin erkennt der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens.

Hätte die Katze Flügel, kein Sperling wär’ in der Luft mehr.
Hätte, was Jeder wünscht, Jeder; wer hätte noch Was?

Verehre die Wege der Vorsehung auch da, wo sie deinen blöden Augen ungerecht scheinen.

Liebe schwärmt auf allen Wegen,
Treue wohnt für sich allein;
Liebe kommt euch rasch entgegen,
aufgesucht will Treue sein.

Mensch, genieße dein Leben, als müssest morgen du weggehn; Schone dein Leben, als ob ewig du weiltest hier. (Quelle: Zerstreute Blätter)

Friede ist der Naturzustand des unbedrängten menschlichen Geschlechts.

Das Schicksal ist der Nachklang, das Resultat deines eigenen Charakters.



— Johann Gottfried von Herder (geadelt 1802; 1744 - 1803), war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Theologe.


— Herder war einer der einflussreichsten Schriftsteller und Denker deutscher Sprache im Zeitalter der Aufklärung und zählt mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller zum klassischen Viergestirn von Weimar (Weimarer Klassik).

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Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.