Zitate von Henry Miller

— Die besten Zitate (97), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Henry Miller" (US; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Spezialisten sind Leute, die nur eine Saite auf ihrer Fidel haben.

Henry Miller (* 26. Dezember 1891 in New York; † 7. Juni 1980 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Henry Miller Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: US) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Zwischen Mann und Frau ist alles in Ordnung, wenn er das Zündholz ist und sie die Reibfläche.

Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.

Keine bedeutende Bewegung wurde je ins Leben gerufen, ohne daß die Gestalt einer aufopfernden, faszinierenden Frau eine Rolle gespielt hätte.

In Amerika sind die Aussichten für eine Revolution ungefähr so groß wie die für eine Ausbreitung des Buddhismus.

Tugend nennt man die Summe der Dinge, die wir aus Trägheit, Feigheit oder Dummheit nicht getan haben.

Wenn die Frau heute nur die Gleichberechtigung anstrebt und nichts weiter, ist das ein Zeichen, dass sie dem Mann seine jahrhundertelange Vorherrschaft verziehen hat.

Ich bin sicher, käme Jesus heute, würde er von der Kirche nicht erkannt, sondern wahrscheinlich verfolgt und wieder zu Tode gemartert werden.

Der gewöhnliche Mensch ist in eine Handlung verwickelt, der Held handelt. Der Unterschied ist gewaltig.

Ein Mann, der seine Frau liebt, achtet nicht auf ihr Kleid, sondern auf seine Frau. Fängt er an, auf die Kleidung zu achten, hat seine Liebe schon nachgelassen.

Man kann kaum irgendwo abseits der üblichen Wege wandern, ohne als «Unbefugter» zu gelten.

Der Feind, der Erzfeind, ist der, der die Wahrheit ausspricht. Jeder Bereich der Gesellschaft ist durchdrungen von Falschheit und Fälschung. Was überlebt, was aufrechterhalten und bis zum letzten verteidigt wird, ist die Lüge.

Wer sich mit der Natur verträgt, dem tut sie nichts.

Ich glaube, daß man die sexuelle Befreiung gründlich missverstanden hat. Porno tötet den Sex.

Frauen sind wie Kreuzworträtsel: Senkrecht und waagrecht zusammen ergeben erst die Lösung.

Alle großen Verführer wissen, daß man Frauen erst die Augen öffnen muss, damit sie sie schließen können.

Leben ist, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben.

Die Wahrheit liegt meist am Rande, nicht in der Mitte.

Die wenigen, die ich kannte, die beinah die Bezeichnung Christen verdienten, gehörten überhaupt keiner Kirche an. Und ich glaube, existierte ein Christ, könnte er unmöglich Mitglied einer Kirche sein.

Der wahre Führer braucht nicht zu führen - er ist zufrieden, den Weg zu zeigen.

Die ganze Welt schreit jetzt nach Sicherheit. Sie schreit nach Frieden, strengt sich aber nicht richtig an, die Kräfte zu stoppen, die auf Krieg hin arbeiten.

Besitz - das sind alle jene Dinge, von denen man besessen wird.

Gott lässt vieles zu, was Menschen verbieten möchten.

Ein Freund stattet einen mit tausend Augen aus, wie die Göttin Indra. Durch seine Freunde lebt man ungezählte Leben. Man sieht in anderen Dimensionen. Man lebt, das Obere nach unten und das Innere nach außen gekehrt. Man ist niemals allein.

Das Leben ist eine Nuss. Sie lässt sich zwischen zwei weichen Kissen nicht knacken.

Ein Leben ohne Freunde ist kein Leben, wie behaglich und gesichert es auch sein mag. Wenn ich Freunde sage, meine ich Freunde. Nicht irgendwer, nicht jeder kann dein Freund sein. Es muss jemand sein, der dir so nah ist wie deine Haut, jemand, der deinem Leben Farbe, Dramatik, Bedeutung verleiht. Irgend etwas jenseits der Liebe, das dennoch Liebe mit einschließt.

Wenn in der Ehe ein Partner unter allen Umständen einen Streit vermeidet, hat er etwas zu verbergen.

Es sind die schwächsten Bäume nicht, an denen sich die Säue reiben!

Die Welt wird nicht in Gang gehalten, weil sie ein Geschäftsunternehmen ist. Gott verdient an der Sache keinen Cent.

Ist es nicht merkwürdig, daß Immoralisten so viel Moralisches sagen und die Moralisten so viel Unmoralisches?

Die monströsesten Verbrechen gegen die Menschheit und Menschlichkeit werden Tag für Tag von denen begangen, die den Vorteil der Bildung genossen haben.

In Amerika ist das "Verschiedensein" nahezu gleichbedeutend mit Landesverrat.

Die richtige Einstellung dem Geld gegenüber ist die einer begehrlichen Verachtung.

Sex ist einer der neun Gründe für die Wiedergeburt. Die anderen acht sind unwichtig.

Monogamie - das ist genau so, als müsste man jeden Tag Pommes frites essen.

Jeder Neuerer, jede Individualität, die eine neue Anschauung vom Leben oder einen umfassenderen Überblick besitzt, zerstört automatisch den bestehenden Sittenkodex – zugunsten des Geistes.

Die Seele, die zur Seele spricht, der Geist, der die Rede erfüllt, das ist es, was Worten Sinn verleiht.

Zivilisiert sein heißt komplizierte Bedürfnisse haben.

Die Liebe ist eine so schöne Sache, daß man sie nicht den Verliebten allein überlassen darf.

Der Künstler, wenigstens der wirkliche Künstler, wird noch immer als suspekt betrachtet, als eine Bedrohung für die Gesellschaft. Die Konformisten, diejenigen, die das Spiel mitspielen, werden getätschelt und verhätschelt.



— Henry Valentine Miller (1891 - 1980) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Maler.


— Miller war dafür bekannt, mit vorhandenen literarischen Formen zu brechen, und eine neue Form des halb-autobiographischen Romans zu entwickeln, der Charakterstudie, Sozialkritik, philosophische Reflexion, prägnante Sprache, Sex, surrealistische freie Assoziationen und Mystik mischte.

Charakteristischste Arbeiten dieser Art sind „Wendekreis des Krebses“ (1934), „Wendekreis des Steinbocks“ (1939) und die „Rosy Crucifixion“ Trilogie (ab 1949; mit den Büchern Sexus, Plexus, und Nexus), die auf seinen Erfahrungen in New York und Paris basieren (und die bis 1961 in den USA verboten waren).

Millers wichtigste Muse und spätere Geliebte war die in Frankreich geborene amerikanische Schriftstellerin Anaïs Nin, die ihm die entscheidenden inhaltlichen Impulse zur schriftstellerischen Selbstfindung gab.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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