Zitate von Charles Bukowski

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "C. Bukowski" (US; Schriftsteller) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Henry Charles Bukowski (1920 - 1994) war ein deutsch-amerikanischer Dichter, Romancier und Autor von Kurzgeschichten.

— Bekanntes Zitat:

Das ganze Leben bestand doch schon aus Warten. Warten aufs Leben, warten aufs Sterben.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Charles Bukowski" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: US)

Ich gewöhnte mir beizeiten ab, nach der Traumfrau zu suchen. Ich wollte nur eine, die kein Albtraum war.


Die Zahl unserer Abende ist begrenzt, und mit jedem verplemperten Abend versündigt man sich grausam am natürlichen Lauf des einzigen Lebens, das man hat.


Ein Intellektueller drückt etwas Einfaches kompliziert aus. Ein Künstler drückt etwas Kompliziertes einfach aus.


Wirkliche Einsamkeit beschränkt sich nicht unbedingt auf die Zeit, in der man alleine ist.


Es genügte nicht, die Arbeit einfach nur zu tun, man musste sich auch noch dafür interessieren und mit Leidenschaft bei der Sache sein.


Man muss erst einige Male sterben um wirklich leben zu können.


Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie ist, dass du in der Demokratie wählen darfst, bevor du die Befehle befolgst.


Alkohol ist ´ne komische Sache:
Wenn man traurig ist trinkt man, um zu vergessen. Wenn man glücklich ist, um zu feiern. Und wenn nichts passiert trinkt man, DAMIT etwas passiert!


Ich mag den Knast nicht - da gibt es keine guten Bars


Finde das, was du liebst und lass es dich töten.


Manche Menschen sind nie verrückt. Was für ein wahrhaft grauenvolles Leben müssen sie führen!


Wir sind hier, um über unsere Chancen zu lachen und unser Leben so gut zu leben, dass der Tod zittern wird, wenn er kommt um uns zu holen.


Manchmal steigt man morgens aus dem Bett und denkt sich, dass man es nicht schaffen wird, aber innerlich lacht man darüber und erinnert sich an die vielen Male, die man das schon gedacht hat.


Wenn du dabei bist, deine Seele zu verlieren und du merkst es, dann hast du noch eine Seele zu verlieren.


Liebe ist eine Art Vorurteil. Ich hab schon genug andere Vorurteile.


Manchmal ist mir, als hätte man uns in einen Film gesperrt. Wir kennen unseren Text, wir wissen, wo wir gehen und stehen sollen […] und es gibt keine Kamera. Aber wir können nicht mehr raus. Und es ist ein schlechter Film.




— Henry Charles Bukowski (1920 - 1994) war ein deutsch-amerikanischer Dichter, Romancier und Autor von Kurzgeschichten.


— Charles Bukowski gilt vielen als Mythos und Kult und war insbesondere in Europa sehr erfolgreich. Er selbst hat das Bild des saufenden und krakeelenden Genies nach Kräften gefördert.

Werke


Seine Arbeit befasst sich mit dem Alltagsleben armer Amerikaner, dem Schreiben, Alkohol und den Beziehungen zu Frauen. Bukowski schrieb Tausende Gedichte, Hunderte von Kurzgeschichten, sechs Romane und veröffentlichte schließlich über 60 Bücher.

Der in der ersten Person geschriebene semi-autobiographischer Roman „Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend“ (1982; Englischer Titel: Ham on Rye) folgt Henry Chinaski, Bukowskis kaum verschleiertem Alter Ego, in seinen frühen Jahren. Der Roman, der in Bukowskis charakteristisch geradliniger Prosa geschrieben wurde, erzählt von seinem Erwachsenwerden in Los Angeles während der Weltwirtschaftskrise.

Familie und frühe Jahre


Bukowski (geb. Heinrich Karl Bukowski) wurde in Andernach (Rheinland-Pfalz) als Sohn von Heinrich (Henry) Bukowski, einem Soldaten der US-Armee nach dem Ersten Weltkrieg, der nach seinem Militärdienst in Deutschland blieb, und Katharina (geb. Fett) geboren.
Henry Bukowski konnte seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten, also beschloss er, mit der Familie in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Am 23. April 1923 segelten sie von Bremerhaven nach Baltimore, Maryland, wo sie sich niederließen. Die Familie zog 1930 nach Los Angeles, der Stadt, in der Charles Bukowskis Vater und Großvater zuvor gearbeitet und gelebt hatten. Der junge Charles sprach Englisch mit einem starken deutschen Akzent und wurde in seiner frühen Jugend von seinen Spielkameraden aus der Kindheit mit dem Beinamen "Heini", verspottet. Vom prügelnden Vater drangsaliert und von Akne gequält, flüchtete sich der Jugendliche in die Welt der Literatur.

Nach der Schule studierte Bukowski zunächst Journalismus am City College (LA) und versuchte sich bereits in jungen Jahren – zunächst ohne großen Erfolg – als Schriftsteller.
Viele Jahre lang lebte er unstet, hatte zahlreiche Jobs, Probleme mit dem Alkohol-Konsum, saß für kurze Zeit wegen Trunkenheit im Gefängnis und in der Psychiatrie. Stationen dieser Wanderjahre waren unter anderem New Orleans, Miami Beach, New York, Atlanta, Chicago und Philadelphia. 1943 wurde er gemustert und als physisch und mental untauglich für den Militärdienst eingestuft.

Im Juli 1944, während des Zweiten Weltkriegs, wurde Bukowski von F.B.I. Agenten in Philadelphia, Pennsylvania, wo er damals lebte, wegen des Verdachts sich der Wehrpflicht zu entziehen, verhaftet. Seine deutsche Geburt war problematisch in einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten mit Deutschland im Krieg befanden. Viele Deutsche und Deutsch-Amerikaner in den USA wurden der Illoyalität verdächtigt. Er wurde 17 Tage lang im Moyamensing Gefängnis von Philadelphia festgehalten. Zwei Wochen später scheiterte er an einer psychologischen Untersuchung, die Teil des obligatorischen körperlichen Einstufungstests war, und erhielt eine Klassifizierung von 4-F (Wehruntauglich).

Briefträger und Krisen


Anfang der 1950er Jahre nahm Bukowski eine Stelle als Briefträger bei dem United States Post Office Department in Los Angeles an, kündigte aber kurz bevor er drei Jahre Dienstzeit erreichte. Im Jahr 1955 wurde er wegen eines nahezu tödlichen blutenden Geschwürs behandelt. Nach dem Verlassen des Krankenhauses begann er, Gedichte zu schreiben.

Im Jahr 1955 wurde er wegen eines nahezu tödlichen blutenden Geschwürs behandelt. Nach dem Verlassen des Krankenhauses begann er, Gedichte zu schreiben. Von 1955 bis 1958 war er mit der Dichterin Barbara Frye verheiratet. Nach seiner Scheidung nahm Bukowski das Trinken wieder auf und schrieb weiter Gedichte.

1960 kehrte Bukowski zur Post in Los Angeles zurück, wo er im Innendienst als Briefsortierer arbeitet, eine Position, die er mehr als ein Jahrzehnt lang innehatte.

Erste Erfolge


Die Literaturzeitschrift „The Outsider“ brachte 1962 eine Sonderausgabe über Bukowski und verlieh ihm den Titel „Outsider des Jahres“. Ab 1967 schrieb Bukowski die Kolumne "Notes of a Dirty Old Man" (später als Buch „Aufzeichnungen eines Außenseiters“ erschienen) für die Untergrundzeitung „Open City“ in Los Angeles. Als die Zeitung 1969 geschlossen wurde, wurde die Kolumne von der „Los Angeles Free Press“ sowie der Hippie-Underground-Publikation „NOLA Express“ in New Orleans aufgegriffen.

1969 nahm Bukowski ein Angebot von John Martin, Verleger des legendären „Black Sparrow Press“ an und kündigte seinen Job bei der Post, um fortan seinen Lebensunterhalt als Schriftsteller zu verdienen. Er war damals 49 Jahre alt.
Wie er damals in einem Brief erklärte: „Ich habe eine von zwei Möglichkeiten - bleibe in der Post und werde verrückt... oder geh raus, spiele Schriftsteller und verhungere. Ich habe beschlossen, zu verhungern“.
Einige Monate später beendete er seinen ersten Roman: „Der Mann mit der Ledertasche“ (1971; Originaltitel: Post Office).
Aus Respekt und Dankbarkeit vor Martins finanzieller Unterstützung und seinen Glauben an einen relativ unbekannten Schriftsteller veröffentlichte Bukowski fast alle seine späteren großen Werke bei dem Verlag „Black Sparrow Press“.

Reife Jahre


Bukowski begann mit einer Reihe von Liebesaffären und One-Night Rendezvous. Eine dieser Beziehungen war mit Linda King, einer Dichterin und Bildhauerin. Seine anderen Affären waren mit einer der Managerin einer Plattenfirma sowie einem 23-jährigen Rotschopf; er schrieb einen Gedichtband als Hommage für seine Liebe zur letzteren mit dem Titel "Scarlet" (1976).
1976 traf Bukowski seine spätere Ehefrau (ab 1985 bis zu seinem Tod), Linda Lee Beighle, die Inhaberin eines Bio-Restaurants, ehemaliges Rock n‘ Roll Groupie, angehende Schauspielerin, Erbin eines kleinen Vermögens und Anhängerin des indischen Gurus Meher Baba. Beighle wird in Bukowskis Romanen „Das Liebesleben der Hyäne“ (1978; Originaltitel: Women) und Hollywood (1989) als "Sara" bezeichnet.

Bukowski starb am 9. März 1994 in San Pedro, im Alter von 73 Jahren, an Leukämie, kurz nach Abschluss seines letzten Romans „Pulp“ (1994). Sein Grabstein trägt die Inschrift „Don't Try“, ein Satz, den er in einem seiner Gedichte verwendet.


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