Zitate von Pablo Neruda

— Die besten Zitate (41), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Pablo Neruda" (CL; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Die Liebe verweilt so kurz, das Vergessen so lang.

Pablo Neruda (* 12. Juli 1904 in Parral; † 23. September 1973 in Santiago de Chile) war ein chilenischer Dichter und Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Pablo Neruda Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: CL) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Irgendwann, irgendwie, irgendwo wirst du dich selbst finden. Dieser, und nur dieser Moment kann die glücklichste oder traurigste Stunde deines Lebens sein.

Der Mann steht im Mittelpunkt und somit auch im Wege.

Ich kann heute Nacht die traurigsten Verse schreiben. Ich liebte sie, und machmal liebte sie mich auch.

Ich liebe dich, wie man gewisse dunkle Dinge liebt, im Verborgenen, zwischen dem Schatten und der Seele.

Die Urneigung des Menschen ist die Poesie, aus ihr ist die Liturgie, sind die Psalmen entstanden und auch der Inhalt der Religionen.

Ein Kind das nicht spielt, ist kein Kind. Aber ein Erwachsener der nicht spielt, hat für immer das Kind in ihm verloren und wird es furchtbar vermissen.

Natürlich wird der Beruf des Dichters missbraucht. Es treten so viele neue Dichter und Nachwuchsdichterinnen auf den Plan, daß wir bald alle Dichter sind und die Leser aussterben.

Mit einem Kuss, weißt du alles, was ich nicht gesagt habe.

Ich liebe deine Füße, weil sie über Erde gelaufen sind und über windgepeitsches Land und Gewässer, bis sie mich gefunden haben.

Lachen ist die Sprache der Seele.

Aber da ich Ruhe verlange, glaubt nicht, daß ich sterben will. Ganz das Gegenteil widerfährt mir: ich werde anfangen zu leben.

Dichtung ist stets ein Akt des Friedens.

Lass mich ohne Brot, wenn du willst, oder ohne Luft. Aber nimm mir nicht dein Lachen.

Alle Wege führen zum selben Ziel: andere davon zu überzeugen, wer wir sind. Und wir müssen Einsamkeit, Schwierigkeiten, Isolation und Schweigen erfahren, um den verzauberten Ort zu erreichen, wo wir unseren tolpatschigen Tanz tanzen und unsere sorgenvolles Lied singen können.

Ich bekenne, ich habe gelebt.

Nachts träume ich davon, dass du und ich zwei Pflanzen sind, die zusammen mit verschlungenen Wurzeln wachsen.

Du spielst jeden Tag mit dem Licht des Universums.

Und wenn du erscheinst, rauschen alle Flüsse in meinem Körper auf, rütteln die Glocken am Himmel, und ein Hymnus erfüllt die Welt.

Es war so schön zu leben, da du lebtest.

Geh nicht weit weg, nicht einmal für einen Tag, weil, weil… ich weiß nicht, wie es sagen soll: ein Tag ist lang und ich werde auf dich warten, wie in einem leeren Bahnhof, in dem die Züge irgendwo zum Schlafen abgestellt wurden.

Größere gibt es, größer als du. Reinere gibt es, reiner als du. Schönere gibt es, schöner als du.

Daß ich dort ruhen will zwischen dem großen Lidschlag der See und der Erde . . .

Wenn uns schon nichts vor dem Tod rettet, sollte uns Liebe wenigstens vor dem Leben retten.

Die Liebe der Leute zu spüren, die auch wir lieben, ist ein Feuer, das unser Leben nährt.

Der Dichtung am ähnlichsten ist ein Laib Brot oder ein Tonteller oder ein wenn auch von ungeschickter Hand liebevoll bearbeitetes Stück Holz.

Wer die Wälder Chiles nicht kennt, kennt die Erde nicht.

Wenn ich mich brauche, kann ich mich nicht davon machen.

Ja, ich liebe sie nicht mehr, doch wie liebte ich sie, damals. Zum Wind wurd meine Stimme, um ihr Ohr zu berühren... Ja, ich liebe sie nicht, oder liebe ich sie noch immer? So kurz dauert die Liebe und so lang das Vergessen.

Wörterbücher sind die Kornspeicher der Sprache.

Kommt, seht das Blut in den Straßen,
kommt, seht
das Blut in den Straßen,
kommt, seht doch das Blut
in den Straßen!

Man braucht den Frieden zum Erschaffen von Poesie, wie man Mehl zum Erschaffen von Brot braucht.

Niemand sieht deine Krone aus Kristall, niemand schaut den Teppich aus rotem Gold, den jeder Schritt von dir betritt, den Teppich, der gar nicht da ist.

Nur du und ich, nur du und ich, meine Liebe, hören ihn tönen.

Wenn du durch die Straßen gehst, erkennt dich keiner.

Wer nicht reist, nicht liest, nicht Musik hört, nichts Positives an einem selbst findet, stirbt langsam.

Wo ist das Kind, das ich gewesen, wohnt es in mir oder ist es fort?

Der Böse soll nicht den Guten töten und nicht der Gute den Bösen. Ich bin nur ein Dichter, nichts weiter, aber ich sage euch, ohne jeden Zweifel: es gibt keine guten Mörder.



— Pablo Neruda (1904 - 1973) war ein chilenischer Dichter und Politiker.


— Neruda (eigentlich: Ricardo Eliécer Neftalí Reyes Basoalto) engagierte sich vor allem gegen den Faschismus in seinem Heimatland und in Spanien.
1971 erhielt er den Nobelpreis für Literatur „für eine Poesie, die mit der Wirkung einer Naturkraft Schicksal und Träume eines Kontinents lebendig macht“ zuerkannt.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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