Zitate & Sprüche - Heimat

— Eine Sammlung der besten Sprüche & Zitate (53) zum Thema "Heimat"



— Aphorismen, Weisheiten, geflügelte Worte, Sinnsprüche, Bonmots und Gedanken — Von Kontemplativ über Provokativ bis Amüsant!.

Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit.    [Rainer Maria Rilke]

Dort ist meine Heimat, wo ich meine Bibliothek habe.    [Erasmus von Rotterdam]

Ich bin es gewohnt, ausgepfiffen und niedergebrüllt und geschlagen zu werden. Dessen schäme ich mich nicht. Es werden sich andere einmal dafür schämen müssen. (Rede vor Heimatvertriebenen; 1968)    [Herbert Wehner]

Jedes Fleckchen Land ist für den Tapferen eine Heimat.    [Ovid]

Erst wenn wir den Sozialismus in Deutschland haben,... erst dann werden die Notleidenden und Unterdrückten ein Vaterland haben, ein Vaterland, das uns gehört, erst dann werden sie eine sozialistische Heimat haben.    [Ernst Thälmann]

Gutes und Rechtes zu lernen, jene Eigenschaften zu pflegen, durch die man seinen Körper gesund erhalten, sein Haus gut verwalten, seinen Freunden und seiner Heimat dienen und seiner Feinde Herr werden kann, woraus nicht nur vielfältiger Nutzen, sondern auch größte Befriedigung erwächst, zu all dem sind enthaltsame Menschen befähigt, während des die Triebbeherrschten daran keinen Teil haben.    [Xenophon]

Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.    [Stefan Zweig]

Heimisch in der Welt wird man nur durch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.    [Berthold Auerbach]

Ein Volk, das keine Heimat hat, muss durch ein lebendiges Band von gemeinsamem, bedeutungsvollem Erleben die heimatliche Einheit ersetzt sehen, wenn es ein Volk bleiben soll. Rein geistige Güter sind kein solches Band: man sieht sie nicht, hat kein Bild von ihnen, hält sie nicht. Organische Einheit kommt nur von sichtbaren, greifbaren Dingen, die in das ursprüngliche Sinnesleben des Volkes sich stark hineinweben.    [Martin Buber]

Der Geruch von dir war meine Heimat.    [Prinz Pi]

Wir sind die Generation ohne Bindung und ohne Tiefe. Unsere Tiefe ist Abgrund. Wir sind die Generation ohne Glück, ohne Heimat und ohne Abschied.    [Wolfgang Borchert]

Die ganze Welt ist meine Heimat. Alle Menschen sind meine Brüder. Und der Wille zum Guten ist mein Glaube.    [Thomas Paine]

Türkei ist für mich zweite Heimat. Ich mache seit 20 Jahren Türkeipolitik, das ist viele Jahre. Und ich liebe die Menschen in der Türkei. Und ich liebe die Konflikte in der Türkei, es gibt immer wieder Probleme, immer wieder Konflikte. Mir gefällt in der Türkei Sonne, Mond und Sterne, mir gefällt, Wasser, Wind. Mir gefallen die Meze, mir gefallen Kichererbsen Püree, mir gefallen Börek. Ich kann gute Börek machen. Ich fühle mich einfach zuhause. (Interview: 2007)    [Claudia Roth]

Die Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit eine Minute Rührung, aber doch nicht dauernd. (Quelle: Ideen, in Tinte getaucht)    [Jules Renard]

Das Grundthema der Philosophie, die bleibt und ist, indem sie wird, ist die noch ungewordene, noch ungelungene Heimat.    [Ernst Bloch]

Ich drücke mein Gesicht an seine dunkle, warme Rinde und spüre Heimat - und bin so unsäglich dankbar in diesem Augenblick.    [Sophie Scholl]

Ich liebe mein Vaterland nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schön finde. Ich habe Heimatgefühl, aber keinen Patriotismus.    [Arthur Schnitzler]

Denn nichts ist doch süßer als unsere Heimat und Eltern,
wenn man auch in der Fern’ ein Haus voll köstlicher Güter
unter fremden Leuten, getrennt von den Seinen, bewohnet.    [Homer]

Ich bin dreifach heimatlos; als Böhme unter den Österreichern, als Österreicher unter den Deutschen, und als Jude unter der ganzen Welt.    [Gustav Mahler]

Heimat ist da, wo wir verstehen und verstanden werden.    [Karl Jaspers]

O mein Heimatland! O mein Vaterland! Wie so innig, feurig lieb’ ich dich!    [Gottfried Keller]

Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.    [Theodor Fontane]

Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen. Es kann die Ehre dieser Welt dir keine Ehre geben. Was dich in Wahrheit hebt und hält, muss in dir selber leben.    [Theodor Fontane]

Wer statt Gedudel Musik, statt Vergnügen Freude, statt Geld Seele, statt Betrieb echte Arbeit, statt Spielerei echte Leidenschaft verlangt, für den ist diese hübsche Welt hier keine Heimat. (Steppenwolf)    [Franz Kafka]

Österreich ist kein Staat, keine Heimat, keine Nation. Es ist eine Religion. Die Klerikalen und klerikalen Trottel, die jetzt regieren, machen eine sogenannte Nation aus uns; aus uns, die wir eine Übernation sind, die einzige Übernation, die in der Welt existiert hat.    [Joseph Roth]

Man hat eine zweite Heimat, in der alles, was man tut, unschuldig ist.    [Robert Musil]

Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache.    [Wilhelm von Humboldt]

Süß wie die Mutter ist dem Kind nichts auf der Erde Ja, Kinder, habt die Mutter lieb! Das Leben bringt euch keine Liebe, die so wohl tut wie diese.    [Euripides]

Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt.    [Kemal Atatürk]

Helden die Ihr Blut auf fernem Land habt gelassen: Hier seit Ihr in der Heimat eurer Freunde. Ruhet in Frieden. Ihr liegt mit den Mehmetcik eng umschlungen beieinander. Mütter, die Ihre Söhne aus fernen Ländern in den Krieg geschickt haben, mindert eure Tränen, eure Söhne sind in unseren Herzen. Sie sind in Frieden und werden still in Frieden weiter ruhen. Nachdem eure Söhne in diesem Land gefallen sind, sind Sie zu unseren Söhnen geworden. (Mehmetcik: umgangssprachlich für den einfachen türkischen Soldaten)    [Kemal Atatürk]

Ich bin ebenso stolz auf meinen serbischen Ursprung wie auf meine kroatische Heimat.    [Nikola Tesla]

Ich bin in meiner neuen Heimat zu einer Art enfant terrible geworden, weil ich nicht imstande bin, alles schweigend zu schlucken, was sich zuträgt.    [Albert Einstein]

Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl.    [Herbert Grönemeyer]

Freunde sind nie heimatlos, denn einer wohnt in dem anderen Herzen.    [Rabindranath Tagore]

Ich kenne keine anderen Vorzüge des Menschen, als diejenigen, welche ihn zu den besseren Menschen zählen machen; wo ich diese finde, dort ist meine Heimat.    [Ludwig van Beethoven]

Der Mensch lebt noch überall in der Vorgeschichte, ja alles und jedes steht noch vor Erschaffung der Welt, als einer rechten.

Die wirkliche Genesis ist nicht am Anfang, sondern am Ende, und sie beginnt erst anzufangen, wenn Gesellschaft und Dasein radikal werden, das heißt sich an der Wurzel fassen. Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch.

Hat er sich erfasst und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat. (Quelle: Das Prinzip Hoffnung)    [Ernst Bloch]

Heimat ist ein Ort, an dem noch niemand gewesen ist.    [Ernst Bloch]

In der Liebe suchen die meisten ewige Heimat. Andere, sehr wenige aber, das ewige Reisen.    [Walter Benjamin]

Der heutige Mensch ist ein heimatloser trunkener Söldner geworden, der sich ebensogut für das Gemeine wie für das Hohe anwerben lässt.    [Albert Schweitzer]

Wenn ein Reisender nach Hause zurückkehrt soll er nicht die Bräuche seiner Heimat eintauschen gegen die des fremden Landes Nur einige Blumen, von dem, was er in der Ferne gelernt hat soll er in die Gewohnheiten seines eigenen Landes einpflanzen    [Francis Bacon]

Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe!    [Gottfried Keller]

Wer die Enge seiner Heimat begreifen will, der reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte.    [Kurt Tucholsky]

Ich kann [...] in dieser Stunde dem deutschen Volke die größte Vollzugsmeldung meines Lebens abstatten: Als Führer und Kanzler der deutschen Nation und des Reichs melde ich vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich! (Rede im März 1938 nach dem Anschluss Österreichs)    [Adolf Hitler]

Wir verachten die Legenden unserer Heimat und lehren die Kinder die Legenden des Altertums.    [Luc de Clapiers]

Es hat auch der Verdienstvollste der Heimat mehr zu danken als diese ihm.    [Jacob Burckhardt]

Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache. Sie bestimmt die Sehnsucht danach, und die Entfernung vom Heimischen geht immer durch die Sprache am schnellsten.    [Wilhelm von Humboldt]

Der Mensch ist dort zuhause wo sein Herz ist nicht dort, wo sein Körper ist.    [Mahatma Gandhi]

Es ist nicht das Auslaufen aus dem Hafen, sondern die Heimkehr, die den Erfolg einer Reise bestimmt.    [Henry Ward Beecher]

Freundschaft ist wie eine Heimat.    [Kurt Tucholsky]

Das Haus, die Heimat, die Beschränkung, die sind das Glück und sind die Welt.    [Theodor Fontane]

Prag lässt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen.    [Franz Kafka]

Gibt´s kein höheres Übel doch als den Verlust der Heimat.    [Euripides]







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