Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach

— Die besten Zitate (240), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Marie von Ebner-Eschenbach" (AT; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

In den meisten Fällen ist die Familie für ein junges Talent entweder ein Treibhaus oder ein Löschhorn.

Marie von Ebner-Eschenbach (* 13. September 1830 auf Schloss Zdislawitz bei Kremsier in Mähren; † 12. März 1916 in Wien) war eine mährisch-österreichische Schriftstellerin.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Marie von Ebner-Eschenbach Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das Vernünftige ist durchaus nicht immer das Gute, das Vernünftigste jedoch muss auch das Beste sein.

Sagen, was man denkt, ist manchmal die größte Torheit und manchmal — die größte Kunst.

Über das Kommen mancher Leute tröstet uns nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen. (Thema Abschied)

Langeweile ist eine Halbschwester der Verzweiflung.

Was du wirklich besitzt, das wurde dir geschenkt.

Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes.

Wer in Gegenwart von Kindern spottet oder lügt, begeht ein Verbrechen.

Wer Geduld sagt, sagt Mut, Ausdauer und Kraft.

Die großen Augenblicke sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten.

Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.

Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.

Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.

Die meisten Nachahmer lockt das Unnachahmliche.

Überlege einmal, bevor du gibst, überlege zweimal, bevor du annimmst, und tausendmal, bevor du verlangst.

Der Gescheitere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.

Es ist unglaublich, was die Welt vergisst und — was sie nicht vergisst.

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.

Ein guter Witz muss den Schein des Unabsichtlichen haben. Er gibt sich nicht dafür, aber siehe da, der Scharfsinn des Hörers entdeckt ihn, entdeckt den geistreichen Gedanken in der Maske eines schlichten Wortes. Ein guter Witz reist inkognito.

„Und ich habe mich so gefreut!“ sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?

Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich.

Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

Wie teuer du eine schöne Illusion auch bezahltest, du hast doch einen guten Handel gemacht.

Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.

Wir müssen immer lernen, zuletzt auch noch sterben lernen.

Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.

Nichts ist schwerer, als den gelten zu lassen, der uns nicht gelten lässt.

Die Summe unserer Erkenntnis besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben.

Der Engherzige sagt "Man kann nicht allen helfen", und hilft keinem.

Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.

Die eingebildeten Übel sind die unheilbarsten.

Es gibt keine schüchternen Lehrlinge mehr, es gibt nur noch schüchterne Meister.

An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.

Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.

Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.



— Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (1830 - 1916) war eine mährisch-österreichische Schriftstellerin.


— Berühmt für ihre hervorragenden psychologischen Erzählungen und ihre gilt Ebner-Eschenbach (geboren als Marie Dubský von Třebomyslice) als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Sie war zunächst wenig erfolgreich mit von Friedrich Schiller inspirierten Gesellschaftsstücken und Lustspielen. Mit Werken wie den „Aphorismen“ (1880) und ihrer bekanntesten Novelle „Krambambuli“ (1883) gelang ihr schließlich der Durchbruch.

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