Zitate von Augustinus

— Die besten Zitate (79), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Augustinus" (IT; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Augustinus (* 13. November 354 in Tagaste in Numidien, heute Souk Ahras in Algerien; † 28. August 430 in Hippo Regius in Numidien, heute Annaba in Algerien) war ein numidischer Kirchenlehrer.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Augustinus Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: IT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.

Was sind Staaten anderes als große Räuberbanden, wenn es in ihnen keine Gerechtigkeit gibt.

Irren ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren ist teuflisch.

Laß die Einbildung schwinden, und es schwindet die Klage, daß man dir Böses getan.

Die Sache haben sie gesehen, die Ursache haben sie nicht gesehen. (Latein: Rem viderunt, causam non viderunt.)

Wo das Wissen aufhört, fängt der Glaube an.

Ginge nichts vorüber, gäbe es keine vergangene Zeit; käme nichts auf uns zu gäbe es keine zukünftige Zeit; wäre überhaupt nichts, gäbe es keine gegenwärtige Zeit.

Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor.

Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

Denn Augen haben und Betrachten ist nicht dasselbe.

Nicht jeder, der uns schont, ist ein Freund, nicht jeder, der uns tadelt, ein Feind.

Man gibt Almosen, um der Not abzuhelfen, aber nicht, um die Faulheit auf die Weide zu treiben.

Wir müssen unseren Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder damit er gut werde.

Unser ganzes Leben gleicht einer Reise. Es kommt nicht darauf an, die Hindernisse zu umgehen, sondern sie zu meistern.

Die Sucht zu herrschen stürzt das Menschengeschlecht in großes Unglück und bringt es an den Rand des Verderbens.

Niemand vermag einen anderen auf die Höhe zu heben, auf der er selbst steht, wenn er nicht ein Stück Wegs zum Standort des anderen herabsteigt.

Besser auf dem rechten Weg hinken, als festen Schrittes abseits wandeln.

Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.

Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen.

Bewahre dir in allen Dingen die Freiheit des Geistes und sieh zu, wohin er dich führt.

Niemand kann ein guter Bischof sein, der seinen Titel mehr liebt als seine Aufgabe.

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne - aber sie gehen ohne Staunen aneinander vorüber.

Ich habe Cicero und Plato gelesen und in ihren Schriften viel Weisheit entdeckt. Aber keiner der beiden hat gesagt: „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich schenke euch Ruhe.“

Was ist Zeit? Wenn mich jemand danach fragt, weiß ich es; doch soll ich es erklären, dann weiß ich es nicht.

Ich liebe, d.h. ich will, dass du bist. (Lateinisch: Amo: volo ut sis.)

Vergangenheit ist gegenwärtige Erinnerung.
Zukunft ist gegenwärtige Erwartung.
Gegenwart ist der Moment in dem die Vergangenheit in die Zukunft fließt.

Gib mir Keuschheit und Enthaltsamkeit - aber jetzt noch nicht.

Werft eure Sünden unter eure Füße, und sie werden euch zum Himmel erheben.

Der Mensch kann nur glauben, wenn er will.

Schweigst du, so schweige aus Liebe, sprichst du, so sprich aus Liebe, rügst du, so rüge aus Liebe, schonst du, so schone aus Liebe.

Ihr sagt, wir haben üble und elende Zeiten. Lebt recht, denn durch ein gutes Leben Ändert ihr dir Zeiten.

Denen, die Gott lieben, verwandelt er alles in Gutes, auch ihre Irrwege und Fehler lässt Gott ihnen zum Guten werden. Denn die Liebe verlieren: das ist dein Tod.

Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung.

Der Gehorsam ist ein erhabener Vorzug, dessen nur die vernünftige Kreatur fähig ist.



— Augustinus von Hippo (354 - 430 n.Chr.), auch Aurelius Augustinus, war ein nordafrikanischer christlicher Theologe und Philosoph.


— Augustinus (auch: Aurelius Augustinus) war neben Hieronymus (347 - 420), Ambrosius von Mailand (339 - 397) und Papst Gregor dem Großen (540 - 604) einer der vier lateinischen Kirchenväter der Spätantike.

Es war eine unruhige Zeit: Kaiser Konstantin der Große (um 270 - 337) hatte das Christentum privilegiert und den Einfluss der traditionellen Götterkulte zurückgedrängt („Konstantinische Wende“, 313 n.Chr.). Seine Nachfolger hatten mit den Folgen zu kämpfen und im Jahr 410 hatten die Westgoten Rom erobert und geplündert.

Unter dem Einfluss der Predigten des Bischofs Ambrosius von Mailand ließ er sich 387 taufen; von 395 bis zu seinem Tod 430 war er Bischof von Hippo Regius (Algerien).

Augustinus wurde in Thagaste (heute Annaba, Algerien) in der römischen Provinz Numidien geboren. Seine Mutter Monica war eine fromme Christin; sein Vater Patricius war ein Heide, der auf dem Sterbebett zum Christentum konvertierte. Gelehrte stimmen im Allgemeinen darin überein, dass Augustinus und seine Familie zu der ethnischen Gruppe der Berber, die in Nordafrika heimisch ist, gehörten.

Die Autobiographie „Bekenntnisse“ (lat. Confessiones) gehören zu den einflussreichsten Texten der Weltliteratur. In seiner philosophisch / theologische Abhandlung „Vom Gottesstaat“ (lat. De civitate Dei) entwickelte Augustinus in 22 Büchern die Idee vom Gottesstaat (civitas dei), der zum irdischen Staat (civitas terrena) in einem bleibenden Gegensatz stehe.

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