Zitate von Thomas von Aquin

— Die besten Zitate (72), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Thomas von Aquin" (IT; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuzehren.

Thomas von Aquin (* um 1.1.1225 auf Schloss Roccasecca bei Aquino in Italien; † 7. März 1274 in Fossanova) war ein italienischer Philosoph und Dominikaner.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Thomas von Aquin Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: IT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das, was wir aus Liebe tun, tun wir im höchsten Grade freiwillig.

Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen.

Steuern sind ein erlaubter Fall von Diebstahl.

Die Offenbarung Gottes zeigt uns mehr, was er nicht ist als was er ist.

Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.

Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.

Der Urgrund alles Schönen besteht in einem gewissen Einklang der Gegensätze.

Was immer ein endliches Wesen begreift, ist endlich.

Alles, was ist, und sei es auf welche Weise auch immer – sofern es seiend ist, ist es gut.

Aller Anfang ist hingeordnet auf Vollendung.

Fünf Heilmittel gegen Schmerzen und Traurigkeit:

Tränen,
das Mitleid der Freunde,
der Wahrheit ins Auge sehn,
schlafen,
baden.

Die Lust ist eine Art Vollendung des Wirkens.

Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.

Alles Böse gründet in einem Guten, und alles Falsche in einem Wahren.

Die Rechtheit der Absicht allein macht nicht schon den ganzen guten Willen.

Ein jedes Wesen, das seine eigene Vollendung erstrebt, strebt nach Gottähnlichkeit.

Wohin wir naturhaft hinneigen, das unterliegt nicht der freien Entscheidung.

Alle Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn man sie liebt.

Das Wahre ist das Seiende selber.

Jegliche Bewegung setzt ein Unbewegliches voraus.

Vereinte Kraft ist zur Herbeiführung des Erfolges wirksamer als zersplitterte oder geteilte.

Jede Entscheidung, die von der überzeugten Erkenntnis abweicht, gleichgültig, ob diese richtig oder irrig ist, ist immer sittlich böse.

Durch das Weinen fließt die Traurigkeit aus der Seele heraus.

Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal - worin der Begriff der Ewigkeit beruht.

Der Mensch findet die größte Freude in dem, was er selbst neu findet oder hinzulernt.

Gott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt werden.

Gesundheit gedeiht mit der Freude am Leben.

Das Böse ist das Fehlen des Guten.

Auf zweifache Weise wird die Gerechtigkeit verdorben: durch die falsche Klugheit der Weisen und durch die Gewalt dessen, der Macht hat.

Zorn ist die Voraussetzung für den Mut.

Der siebente Tag hat einen Morgen, aber keinen Abend.

Gutes ohne Böses kann es geben; Böses ohne Gutes aber kann es nicht geben.

Habe das Schicksal lieb, denn es ist der Gang Gottes durch die Seele.

Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.



— Thomas von Aquin (um 1225 - 1274) war ein italienischer Kirchenlehrer.


— Aquin (auch Thomas Aquinas, „der Aquinat(e)“ oder nur Thomas genannt; italienisch Tommaso d’Aquino) war ein immens einflussreicher Philosoph, Theologe und Jurist in der Tradition der Scholastik.
Er gehört zu den bedeutendsten Kirchenlehrern der römisch-katholischen Kirche (mit verschiedenen Beinamen wie etwa Doctor Angelicus oder Thomas Aquina) und wird als Heiliger verehrt.

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