Zitate von Martin Luther

— Die besten Zitate (153), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Martin Luther" (DE; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Martin Luther (* 10. November 1483 in Eisleben, Grafschaft Mansfeld, Sachsen-Anhalt; † 18. Februar 1546 ebenda) war ein Augustinermönch, Theologe und Initiator der Reformation.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Martin Luther Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten.

Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts eher als eine Wohltat.

Das Vater-Unser ist der größte Märtyrer auf Erden. Denn jedermann plagt's und missbraucht's.

Das passt wie die Faust aufs Auge.

Die Lehre, dass man kirchliche Bußstrafen in Strafen des Fegefeuers umwandeln könne, ist ein Unkraut, das augenscheinlich gesät wurde, als die Bischöfe schliefen.

Die Welt will betrügen oder betrogen werden, darum hat die Welt mit der Wahrheit nichts zu schaffen.

Für die Toten Wein, für die Lebenden Wasser: Das ist eine Vorschrift für Fische.

Es ist keiner so geschwind, der nicht seinen Meister findt'.

Iß, was gar ist,
trink, was klar ist,
red, was wahr ist.

Weisses erkennt man besser, wenn man Schwarzes dagegen hält.

Das Leben der Kinderlein ist am allerseligsten und besten; denn sie haben keine zeitliche Sorge.

Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.

Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über Deinem Haupt fliegen, kannst Du nicht ändern. Aber dass sie Nester in Deinem Haar bauen, das kannst Du verhindern.

So werde ich mich auch mit Gottes Hilfe eher zu Asche machen lassen, bevor ich einen Messeknecht mit seinem Werk meinem Herrn und Heiland Jesus Christus gleich oder höher sein lasse.

Die Propheten sind die Sterne und der Mond; aber Christus ist die Sonne. Gegen die Predigt Christi ist alles Nichts. Er ist beides, die erste und die letzte Stufe an der Leiter gen Himmel. Durch ihn müssen wir anfangen, fortfahren und hindurch zum Leben kommen. Ich verstehe in der Schrift nur Christus, den gekreuzigten.

Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken.

Kinder sind das lieblichste Pfand der Ehe, sie binden und erhalten das Band der Liebe.

Die Familie ist die Quelle des Segens und Unsegen der Völker.

Siehe, mein Herr Christus , da hat mir mein Nächster Schaden zugefügt . Er hat mich in meiner Ehre gekränkt. Das kann ich nicht ertragen . Eigentlich sollte ich ihm verzeihen, aber ich kann es leider nicht. Da stehe ich nun : Mach du mich anders , so kann ich nach deinem Willen und deiner verzeihenden Liebe handeln. 

Was die Musik ausspricht, ist ewig, unendlich und ideal. Sie spricht nicht die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht dieses oder jenes Individuums aus, sondern die Leidenschaft, die Liebe die Sehnsucht selbst.

Wer etwas haben will, muss auch etwas geben.

Wortgeklingel verdrießt mehr, als dass es erbaut. Mit wenigem viel sagen, das ist die Kunst; die größte Torheit aber ist´s viel zu reden und doch nichts zu sagen.

Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man sie fortwälzt, je größer wird sie.

Jugend ist wie ein Most. Der lässt sich nicht halten. Er muss vergären und überlaufen.

Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.

Du kannst nicht verhindern, daß ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt.
Aber du kannst verhindern, daß er in deinen Haaren nistet.

Strafe haßt man, aber die Sünde liebt man.

Ein Jurist, der nicht mehr ist denn ein Jurist, ist ein arm Ding.

Das Studium des Rechts ist schmutzig und gewinnsüchtig, denn sein letzter Zweck ist Geld; man studiert die Rechte nicht zur Ergötzung und um der Kenntnis der Dinge wegen.

Wir sind Bettler, das ist wahr.



— Martin Luther (1483 - 1546) war ein deutscher Professor der Theologie und Priester.


— Luther kritisierte Lehren und Praktiken der römisch-katholischen Kirche insbesondere die Ablassbriefe (Ablässe), deren Grundidee war, sich von seinen Sünden (und der daraus folgenden Bestrafung durch Gott) durch Geld freizukaufen.


Er fand in Gottes Gnadenzusage und der Rechtfertigung durch Jesus Christus allein das Wesen des christlichen Glaubens. Auf dieser Basis wollte er damalige Fehlentwicklungen der Römisch-katholischen Kirche beseitigen und sie in ihrer ursprünglichen evangelischen Gestalt wiederherstellen („re-formieren“). Entgegen Luthers Absicht kam es zu einer Kirchenspaltung, aus der evangelisch-lutherische Kirchen und im Lauf der Reformation weitere Konfessionen des Protestantismus entstanden.

Ob er seine 95 Thesen am 31. Oktober 1517 eigenhändig an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt hat, ist unter Historikern umstritten.

Berühmt geworden ist seine Weigerung, auf Verlangen von Papst Leo X. und Kaiser Karl V. auf dem Reichstag zu Worms seine Aussagen zu widerrufen. Dies führte 1521 zu seiner Exkommunikation durch den Papst und zur Verurteilung als Gesetzloser (Vogelfrei) durch den Kaiser.

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