Zitate von Astrid Lindgren

— Die besten Zitate (38), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Astrid Lindgren" (SE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.

Astrid Lindgren (* 14. November 1907 auf dem Hof Näs bei Vimmerby, Provinz Kalmar län; † 28. Januar 2002 in Stockholm) war eine schwedische Schriftstellerin.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Astrid Lindgren Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: SE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Alles, was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie des Menschen.

Ich habe immer gedacht, ich will nie ein Buch schreiben. Aber plötzlich konnte ich nicht mehr, da musste ich schreiben.

Das Wichtigste ist, dass Kinder Bücher lesen, dass ein Kind mit seinem Buch allein sein kann. Dagegen sind Film, Fernsehen und Video eine oberflächliche Erscheinung.

Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.

Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen.

Warte nicht darauf, dass die Menschen dich anlächeln. Zeige ihnen wie es geht!

Es darf Dinge in einem Buch geben, die nur Kinder lustig finden, meinetwegen auch Dinge, die Kinder und Erwachsene lustig finden; aber in einem Kinderbuch darf es niemals etwas geben, das nur Erwachsene lustig finden. Denn es ist eine Unverschämtheit dem Kind gegenüber – das das Buch lesen soll.

Die Liebe ist eine leicht verderbliche Ware: zum alsbaldigen Verbrauch bestimmt.

Wenn mich jemand fragt, was fordert man von einem guten Kinderbuch, dann antworte ich immer: Dass es gut ist.

Es ist besser, gelegentlich betrogen zu werden, als niemandem mehr zu vertrauen.

Ausländerfeindlichkeit finde ich geradezu widerlich! Wenn ich jünger wäre, wurde ich mich politisch einmischen.

Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.

Ganz gewiss sollen Kinder Achtung vor ihren Eltern haben, aber ganz gewiss sollen auch Eltern Achtung vor ihren Kindern haben, und niemals dürfen sie ihre natürliche Überlegenheit missbrauchen.

Er hatte nichts gegen Vater und Mutter. Er schätzte sie sehr. Aber diese unwahrscheinliche Pünktlichkeit, mit der Eltern stets im unpassendsten Augenblick auftauchten, konnte ja das friedlichste Kind zur Raserei bringen. (Quelle: Kalle Blomquist)

Die Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass sie jemand findet.

Man kann in Kinder nichts hineinprügeln, aber vieles herausstreicheln.

Es ist gefährlich, zu lange zu schweigen. Die Zunge verwelkt, wenn man sie nicht gebraucht.

Lesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit.

Es war einer von jenen Abenden, wo man sich nach etwas sehnt und man weiß nicht, wonach. (Quelle: Der Drache mit den roten Augen)

Meine Kindheit erlebte ich in einem Land, das es nicht mehr gibt. (Quelle: Das entschwundene Land, 1977)

Und mit mir ist es nun einmal so, dass mir das Leben nichts mehr wert ist, wenn du nicht bei mir bist. (Quelle: Ronja Räubertochter)

Heutzutage hat man bei seinen Kindern nichts mehr zu melden. Die machen, was sie wollen. Man muss sich damit abfinden. Aber leicht ist das nicht. (Quelle: Ronja Räubertochter)

„Diesen Sommer“, sagte er und sah Ronja an, „ja, diesen Sommer werde ich bis an mein Lebensende in mir tragen, das weiß ich.“ (Quelle: Ronja Räubertochter)

Manchmal ist es so, als ob das Leben einen seiner Tage herausgriffe und sagte: “Dir will ich alles schenken! Du sollst solch ein rosenroter Tag werden, der im Gedächtnis leuchtet, wenn alle anderen vergessen sind.“ (Quelle: Ferien auf Saltkrokan)

Im Traum läuft man manchmal und sucht. Man muss unbedingt jemanden finden. Und man hat es so eilig. Es gilt das Leben. Man läuft voller Angst dahin, sucht immer angstvoller, man findet aber nie, den man sucht. Alles ist vergeblich.

Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. Für mich begann es, als ich zum ersten mal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert.

Gebt den Kindern Liebe, mehr Liebe und noch mehr Liebe - und der gesunde Menschenverstand kommt von selbst.

Kinder sollen mit viel Liebe aufwachsen, aber sie wollen und brauchen auch Normen.

Es gibt Dinge, die muss man tun, sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck.

Das ist das Wichtigste, das ist aber auch das Schwierigste auf der Welt: Macht zu haben ohne Gewaltanwendung.

Um Himmels willen! Ich würde mich mit der jungen Astrid nur streiten.

Ich stehe immer auf der Seite der Kinder.

Ich erhoffe mir Frieden, Frieden, Frieden auf der Welt! Aber ich glaube nicht, dass es das geben wird, denn die Menschen bringen es einfach nicht fertig in Frieden zu leben.

Freie und un-autoritäre Erziehung bedeutet nicht, dass man die Kinder sich selbst überlässt, dass sie tun und lassen dürfen, was sie wollen.



— Astrid Anna Emilia Lindgren (1907 - 2002) war eine schwedische Schriftstellerin und Kinderbuchautorin.


— Am bekanntesten ist Lindgren (geborene Ericsson) für ihre Kinderbücher: „Pippi Langstrumpf“ (1945), „Kalle Blomquist“ (1946), „Wir Kinder aus Bullerbü“ (1947), „Karlsson vom Dach“ (1955) sowie „Ronja Räubertochter“ (1981) um nur einige zu nennen. Ihre Bücher wurden weltweit rund 165 Millionen Bücher verkauft und sind in 101 verschiedenen Sprachen erschienen.

Astrid Lindgren ist in Näs bei Vimmerby (Provinz Småland) aufgewachsen, und viele ihrer Bücher basieren auf ihren Familien- und Kindheitserinnerungen und den Landschaften dieser Gegend.

Nach der Schule nahm Lindgren einen Job bei einer lokalen Zeitung in Vimmerby an. Sie hatte eine Beziehung mit dem Chefredakteur, der verheiratet und Vater war. Nachdem sie schwanger wurde, schlug er die Heirat, aber Lindgren lehnte ab. Sie gebar sie ihren Sohn Lars (1926 – 1986) heimlich in Kopenhagen und überließ ihn einer Pflegefamilie.

Obwohl sie schlecht bezahlt wurde, sparte sie alles, was sie konnte, und reiste so oft wie möglich nach Kopenhagen, um mit Lars zusammen zu sein. Schließlich schaffte sie es, Lars nach Hause zu bringen und ließ ihn in der Obhut ihrer Eltern, bis sie es sich leisten konnte, ihn in Stockholm aufzuziehen.

Lindgren lebte von nun an in der Hauptstadt Stockholm, und ließ sich zur Schreibkraft und Stenographin ausbilden.
Im Jahr 1927 trat Astrid Ericsson als Nachfolgerin von Zarah Leander in der schwedischen „Buchhandelszentrale“ ihre erste Stellung an.

1928 wurde sie Sekretärin im „Königlichen Automobil-Club“, wo ihr späterer Ehemann Sture Lindgren als Bürovorsteher arbeitete.
Die beiden heirateten 1932 und 1934 gebar Lindgren ihr zweites Kind, Karin. Die Figur Pippi Langstrumpf wurde für ihre Tochter erfunden, um sie zu unterhalten, während sie krank im Bett lag.

Von 1937 an arbeitete Lindgren als Stenografin für den schwedischen Professor für Kriminalistik Harry Söderman sowie ab 1940 in der Abteilung für Briefzensur des schwedischen Nachrichtendiensts.

Schon 1933 hatte sie zwei Weihnachtsgeschichten anonym veröffentlicht, und schrieb seitdem pro Jahr zwei Kurzgeschichten. Allerdings begann ihre eigentliche Karriere als Schriftstellering erst gegen Ende des 2. Weltkriegs, als im zweiten Versuch eine revidierte Fassung von „Pippi Langstrumpf“ vom Verlag „Rabén & Sjögren“ veröffentlicht wurde.
Sie arbeitet dann bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1970 halbtags als Lektorin in diesem Verlag und baute eine Kinderbuchabteilung auf.

Astrid Lindgren starb in ihrem Haus im Zentrum von Stockholm im Alter von 94 Jahren. Ihre Beerdigung fand in der Storkyrkan (Große Kirche) statt. Unter den Teilnehmern waren König Carl XVI. Gustaf mit Königin Silvia, Premierminister Göran Persson sowie hunderttausende Menschen.

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