Zitate von Wilhelm Busch

— Die besten Zitate (304), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Wilhelm Busch" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl, Niedersachsen; † 9. Januar 1908 in Mechtshausen, Harz) war ein deutscher humoristischer Dichter und Zeichner.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Wilhelm Busch Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Also lautet ein Beschluss:
Daß der Mensch was lernen muss.

(Quelle: Max und Moritz)

Drei Wochen war der Frosch so krank! Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank!

Die Thätigkeit des Blumenkohl-ähnlichen Gehirns pflegt man Geist zu nennen.

Bald klopft vor Schmerz und bald vor Lust, das rote Ding in meiner Brust.

Wie wohl ist dem, der dann und wann Sich etwas Schönes dichten kann.

Wer gar nichts macht, macht nichts verkehrt.

Der Künstler fühlt sich stets gekränkt, wenn’ anders kommt, als wie er denkt.

Was man besonders gerne tut, ist selten ganz besonders gut.

Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.

Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft.

Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat.

Froh schlägt das Herz im Reisekittel vorausgesetzt, man hat die Mittel.

Dummheit, die man bei anderen sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt.

Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

Bescheidenheit ist eine Zier, nur weiter kommt man ohne ihr.

Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das.

Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.

Mit scharfem Blick, nach Kennerweise, seh´ ich zunächst mal nach dem Preise. Und bei genauerer Betrachtung, steigt mit dem Preise auch die Achtung.

Tugend will ermuntert sein, Bosheit kann man schon allein.

Ein jeder kriegt, ein jeder nimmt
In dieser Welt, was ihm bestimmt.

Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es.

Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden.

Ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich gänzlich ungeniert.

Platonische Liebe kommt mir vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.

Wenn andre klüger sind als wir, das macht uns selten nur Pläsier, doch die Gewissheit, daß sie dümmer, erfreut fast immer.

Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt wird, kriegt augenblicklich Junge.

Unterhaltung besteht meistens nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern daß man etwas Dummes anhören muss.

Meistens dann, wenn zwei sich scheiden, hat einer etwas mehr zu leiden.

Wer schlechtes dabei denkt, ist selbst dran schuld.

Sei nur bescheiden und recht froh!,
das Schlechte kommt schon sowieso.

Wer auf offener See fährt, richtet sich nach den Sternen.

Wenn wer sich wo als Lump erwiesen so bringt man in der Regel diesen zum Zweck moralischer Erhebung in eine andere Umgebung Der Ort ist gut, die Lage neu der alte Lump ist auch dabei.



— Heinrich Christian Wilhelm Busch (1832 - 1908) war ein deutscher Humorist, Dichter und Zeichner.


— Als Pionier des Comics schuf Busch u.a. Max und Moritz (1865), Hans Huckebein - der Unglücksrabe (1867), Die fromme Helene (1872), Plisch und Plum (1882), und weitere, bis heute populäre Werke.
Busch nahm dörfliche Engstirnigkeit in Angriff und verspottete Katholizismus, Spießbürgertum, strikte religiöse Moralvorstellungen und Bigotterie. Seine Bilderbücher waren bunt und unterhaltsam, benutzten Lautmalerei, Neologismen, Redewendungen und andere Wortspiele.

Der Humor Wilhelm Buschs ist schwer zu beschreiben und geht oft vom Karikativen übers Groteske bis ins Makabre. Manche Zeitgenossen tun sich, wie auch bei der Schwank-Sammlung „Till Eulenspiegel“ (um 1510), schwer überhaupt eine Spur von Humor in seinen Werken zu entdecken. Insbesondere kann man darüber diskutieren, ob nicht sein auch für Kinder bestimmter Comic „Max und Moritz“ (1865) besser auf die „Liste der jugendgefährdenden Medien“ gehört. Ähnlich wie das Bilderbuch der „Struwwelpeter“ (1844) – ein Werk des Psychiaters Heinrich Hoffmann (1809 - 1894).

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