Zitate von Wilhelm Busch

— Die besten Zitate (216), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Wilhelm Busch" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl, Niedersachsen; † 9. Januar 1908 in Mechtshausen, Harz) war ein deutscher humoristischer Dichter und Zeichner.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Wilhelm Busch Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Also lautet ein Beschluss:
Daß der Mensch was lernen muss.

(Quelle: Max und Moritz)

Ein jeder kriegt, ein jeder nimmt
In dieser Welt, was ihm bestimmt.

Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es.

Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden.

Ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich gänzlich ungeniert.

Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.

Meistens dann, wenn zwei sich scheiden, hat einer etwas mehr zu leiden.

Wer schlechtes dabei denkt, ist selbst dran schuld.

Sei nur bescheiden und recht froh!,
das Schlechte kommt schon sowieso.

Wer auf offener See fährt, richtet sich nach den Sternen.

Wenn wer sich wo als Lump erwiesen so bringt man in der Regel diesen zum Zweck moralischer Erhebung in eine andere Umgebung Der Ort ist gut, die Lage neu der alte Lump ist auch dabei.

Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat.

Kein Übel ist so groß, dass es nicht von einem neuen übertroffen werden könnte.

Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.

Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.

Hartnäckig weiter fließt die Zeit,
die Zukunft wird Vergangenheit.

Aus einem großen Reservoir
ins andre rieselt Jahr um Jahr.

Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.

Wenn mir aber was nicht lieb,
Weg damit! ist mein Prinzip.

Das Gute – dieser Satz steht fest –
ist stets das Böse, was man lässt.

Stets findet Überraschung statt.
Da, wo man’s nicht erwartet hat.

Kein Leugnen hilft, kein Widerstreben,
wir müssen sterben, weil wir leben.

Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft.

Denn hinderlich, wie überall,
Ist hier der eigne Todesfall.

Wo man am meisten drauf erpicht,
grad das bekommt man meistens nicht.

Der Weise äußert sich vorsichtig, der Narr mit Bestimmtheit über das kommende Wetter.

Viel besser als ein guter Wille
wirkt manchmal eine gute Pille.

(Quelle: Aphorismen, Reime und Sinnsprüche)

Wer zusieht, sieht mehr, als wer mitspielt.

Sehr verständig war der Mann,
der das Wort ›vielleicht‹ ersann.

Wer einsam ist, der hat es gut
weil keiner da, der ihm was tut.



— Heinrich Christian Wilhelm Busch (1832 - 1908) war ein deutscher Humorist, Dichter und Zeichner.


— Als Pionier des Comics schuf Busch u.a. Max und Moritz (1865), Hans Huckebein - der Unglücksrabe (1867), Die fromme Helene (1872), Plisch und Plum (1882), und weitere, bis heute populäre Werke.
Busch nahm dörfliche Engstirnigkeit in Angriff und verspottete Katholizismus, Spießbürgertum, strikte religiöse Moralvorstellungen und Bigotterie. Seine Bilderbücher waren bunt und unterhaltsam, benutzten Lautmalerei, Neologismen, Redewendungen und andere Wortspiele.

Der Humor Wilhelm Buschs ist schwer zu beschreiben und geht oft vom Karikativen übers Groteske bis ins Makabre. Manche Zeitgenossen tun sich, wie auch bei der Schwank-Sammlung „Till Eulenspiegel“ (um 1510), schwer überhaupt eine Spur von Humor in seinen Werken zu entdecken. Insbesondere kann man darüber diskutieren, ob nicht sein auch für Kinder bestimmter Comic „Max und Moritz“ (1865) besser auf die „Liste der jugendgefährdenden Medien“ gehört. Ähnlich wie das Bilderbuch der „Struwwelpeter“ (1844) – ein Werk des Psychiaters Heinrich Hoffmann (1809 - 1894).

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