Zitate von Martin Luther King

— Die besten Zitate (54), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Martin Luther King" (US; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.

Martin Luther King (* 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia; † 4. April 1968 in Memphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Martin Luther King Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: US) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Um Feinde zu bekommen, ist es nicht nötig, den Krieg zu erklären. Es reicht, wenn man einfach sagt, was man denkt!

Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.

Nichts auf dieser Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissentliche Dummheit.

Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man sie fortwälzt, je größer wird sie.

Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Mass unserer Menschlichkeit.

Vertrauen bedeutet den ersten Schritt zu tun auch wenn du die Treppe noch nicht ganz sehen kannst.

Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.

Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen Sie über die Runden.

Vergebung ist keine einmalige Sache, Vergebung ist ein Lebensstil.

Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, segnende Macht gibt.

Wie oft ist die Kirche eher Echo als Stimme gewesen!

Gott hat jedem Menschen die Fähigkeit verliehen, etwas zu erreichen. Keinen Menschen hat er ohne alle Talente gelassen.

Leichtgläubige Menschen verfallen leicht dem Aberglauben.

Die Menschen in Amerika sind vom Rassismus angesteckt – das ist die Gefahr. Paradoxerweise sind sie aber auch von den demokratischen Idealen angesteckt – das ist die Hoffnung.

Die Liebe auch zu unseren Feinden ist der Schlüssel, mit dem sich die Probleme der Welt lösen lassen.

Unser Glaube an Gott bestimmt, wie wir mit unserem zerbrochenen Träumen fertig werden. Er gibt uns die Überzeugung, dass jenseits des zeitlichen Lebens das ewige Leben herrscht.

Der Gerechte in seiner Niederlage ist stärker, als der Böse in seinem Triumph.

Wer liebt, der hat den Schlüssel zur letzten Wahrheit gefunden; wer hasst, steht vor dem Nichts.

Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist, verdient nicht zu leben

Unsere Leidenskraft ist ebenso groß wie eure Macht, uns Leiden zuzufügen. Tut mit uns, was ihr wollt, wir werden euch trotzdem lieben. […] Werft uns ins Gefängnis, wir werden euch trotzdem lieben. Werft Bomben in unsere Häuser, bedroht unsere Kinder, wir werden euch trotzdem lieben.

Das Rechte zu tun, ist stets der rechte Augenblick.

Der Glaube gibt uns Kraft, tapfer zu tragen, was wir nicht ändern können, und Enttäuschungen und Sorgen gelassen auf uns zu nehmen, ohne je die Hoffnung zu verlieren.

Wir müssen immerfort Deiche des Mutes bauen gegen die Flut der Furcht.

So gut wie immer hat die kreativ engagierte Minderheit die Welt in einen besseren Ort verwandelt.

Wir müssen erkennen, dass es Aberglaube ist, wenn wir annehmen, Gott würde handeln, wenn wir müßig bleiben.

Ich habe zuviel Hass gesehen, als dass ich selber hassen möchte.

Wir müssen begrenzte Fehlschläge akzeptieren, aber wir dürfen niemals die grenzenlose Hoffnung verlieren.

Wer das Böse ohne Widerspruch hinnimmt, arbeitet in Wirklichkeit mit ihm zusammen!

Es mag vielleicht war sein das, dass Gesetz keinen Mann dazu bringt mich zu lieben aber es kann Ihn davon abhalten, mich zu lynchen und das ist meiner Meinung nach sehr wichtig.

Jesus Christus war ein Extremist der Liebe, der Wahrheit und der Güte.

Ich habe mich für die Liebe entschieden. Hass ist mir eine zu schwere Bürde.

Welcher Arbeit du auch in deinem Leben nachgehst, mache sie gut. Wenn deine Aufgabe darin besteht, die Straße zu fegen, dann fege sie, wie Michelangelo malte, wie Shakespeare Gedichte schrieb und wie Beethoven komponierte. Fege die Straße so, dass all’ die himmlischen und auch die irdischen Heerscharen innehalten und sagen: "Er lebte als ein großer Straßenfeger und er hat seine Arbeit gut gemacht."

Die Qualität, nicht die Dauer des eigenen Lebens ist das, worauf es ankommt.

Bemüht euch ernsthaft herauszufinden, wozu ihr geschaffen seid. Uns dann macht euch leidenschaftlich daran, eure Arbeit zu tun.

Gewalt bringt niemals andauernden Frieden. Sie löst keinen sozialen Konflikt: Sie schafft nur neue und kompliziertere.

Viele der schlechten Seiten in der amerikanischen Geschichte wurden verdunkelt und vergessen.

So lange der Geist versklavt ist, kann der Körper nie frei sein.

Gewaltlosigkeit ist die Antwort des Negers auf seine Not. Sie wird vielleicht auch die Antwort auf die verzweifelte Not der Menschheit sein.

Ein wahrhaftiger Frieden ist nicht durch das Fehlen von Spannungen, sondern durch die Vorherrschaft der Gerechtigkeit ausgezeichnet.

Die Rassenprobleme werden nie endgültig gelöst werden, solange die unterdrückten Menschen nicht fähig sind, ihre Feinde zu lieben.

Der Afroamerikaner braucht den Weißen Mann um ihn von seiner Angst zu befreien. Der weiße Mann braucht den Aforamerikaner um ihn von seiner Schuld zu befreien.

Die Schönheit der aufrichtigen Bruderschaft und des Friedens ist kostbarer als Diamanten oder Silber oder Gold.

Männer hassen sich oft weil sie Angst voreinander haben; sie haben Angst voreinander weil sie sich nicht kennen; sie kennen sich nicht weil sie nicht kommunizieren können; sie können nicht kommunizieren weil sie getrennt werden.

Wieder und wieder müssen wir zu majestätischen Höhen aufsteigen um unser physische und seelische Energie zu treffen.

Alles was wir sehen ist ein Schlagschatten von dem was wir nicht sehen.

Ein Aufruhr ist die Sprache der Ungehörten.

Ich weigere mich anzuerkennen, dass Verzweiflung die letzte Antwort auf die Wechselfälle der Geschichte darstellt. Ich weigere mich, die Vorstellung anzuerkennen, dass das "Sein" der gegenwärtigen menschlichen Natur ihn in moralischer Hinsicht unfähig macht, nach dem ewigen "Sollen" zu streben, das ihm für immer gegenübersteht.

Liebe ist die einzige Macht die im Stande ist einen Feind in einen Freund zu verwandeln.



— Martin Luther King Jr. (1929 - 1968) war ein US-amerikanischer Baptistenprediger und Bürgerrechtler.


— King (geboren als Michael King Jr.) war in den Jahren 1954 bis 1968 einer der herausragenden Vertreter und Führer der Bürgerrechtsbewegung.

Er propagierte Gewaltlosigkeit und zivilen Ungehorsam, die auf seinen christlichen Überzeugungen basierten und von Mahatma Gandhi inspiriert waren, um gegen die Praxis der Rassentrennung zu kämpfen.

Für sein Engagement für soziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde King bei einem Attentat in Memphis (Tennessee) erschossen.

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