Zitate von Homer

— Die besten Zitate (57), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Homer" (GR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Homer (7. - 8. Jahrhundert v. Chr.) war ein bekannter griechischer Dichter (Autor der Ilias und der Odyssee).

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Homer Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: GR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wer dem Gebot der Götter gehorcht, den hören sie wieder.

Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders!

Ruhiger Schlummer, sobald er die Augen umschattet, tilgt aus dem Herzen alles - Gutes und Böses.

Denn wir sind argwöhnisch, wir Menschenkinder auf Erden!

Niemand ist mein Name, denn Niemand nennen mich alle.

Ist auch dein Kreis unscheinbar, eng und klein, erfülle ihn mit deinem ganzen Wesen, bestrebe dich, ein guter Mensch zu sein.

Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts.

Lächelnd unter Tränen.

Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch.

Niemals frommt Vielherrschaft im Volk. Nur einer sei Herrscher, einer König allein.

Mancher Menschen Weltanschauung ist nur eine Geldanschauung.

Nachher ist sogar ein Narr klug.

Ein schamhafter Bettler ist elend.

Alles wird man ja satt, des Schlafes sogar und der Liebe,
auch des süßen Gesangs und bewunderten Reigentanzes.

Aber man kann unmöglich die Wut des hungrigen Magens
bändigen, welcher den Menschen so vielen Kummer verursacht!
Ihn zu besänftigen, gehn selbst schöngezimmerte Schiffe
über das wilde Meer, mit Schrecken des Krieges gerüstet.

Nicht lange besteht, wer wider Unsterbliche kämpfet.

Ein Lachen, unauslöschbar, lässt den Himmel erbeben.

Wisse, Gott verleiht nicht alle vereinigte Anmut
allen sterblichen Menschen: Gestalt und Weisheit und Rede.

Sind doch den Menschen nur wenige Tage beschieden.

Ein anderer Mann erfreut sich anderer Werke.

Besser, wer fliehend entrann der Gefahr, als wen sie ereilet!

Stirb denn auch du, lieber Freund! Warum wehklagest du also?
Starb ja doch auch Patroklus, der sehr viel besser als du war.

Nicht zu verachten sind der Unsterblichen herrliche Gaben, die sie allein nur verleihen, denn selber kann keiner sie greifen!

Stets ist Jünglingen ja ihr Herz: voll flatternden Leichtsinns.

Selten ist jüngeres Alter verständig.

Gleich wie die Blätter im Walde, so der Menschen Geschlecht, dies wächst und jenes verschwindet.

Du kannst unmöglich doch alles zugleich dir erwerben.
Anderen ja gewährte der Gott Arbeiten des Krieges,
anderen legt’ in den Busen Verstand Zeus’ waltende Vorsicht.

Listen weben, Betrügereien mähen.

Aber vergangen ja sei das Vergangene!

Gut ist’s, auch der Nacht zu gehorchen.

Dem ermüdeten Mann ist Wein eine kräftige Stärkung.

Ein jeder, dem gut und bieder das Herz ist, liebt sein Weib und pflegt es mit Zärtlichkeit.

Das Schicksal ist unheilvoll. Keiner, der geboren wurde, entrinnt ihm.

Ein Gott hat mancherlei Lieder mir in die Seele gepflanzt.

Widerlich ist mir’s,
noch einmal, was genau verkündiget, zu erzählen.

Mit verhasst ist jener so sehr wie des Aides Pforten,
wer ein anderes birgt in der Brust und ein anderes aussagt.

Denn im Unglück altern die armen Sterblichen frühe.

Denn dieser verhungerte Bettler
sitzt da, nach Speise und Wein heißhungrig; aber zur Arbeit
hat er nicht Lust noch Kraft, die verworfene Last der Erde.

Es mehrt unendliche Trauer das Elend.

Daß du erkennest im Herzen und anderen auch es verkündest, wie viel besser es sei, gerecht als böse zu handeln.

Gar gut bei allem ist Ordnung.

Wie die Tage sich ändern, die Gott vom Himmel uns sendet,
ändert sich auch das Herz der erdebewohnenden Menschen.

Man muss den Braten nicht vom Spieße essen.

Erduldenden Mut verlieh den Menschen das Schicksal.

Ehre den älteren Menschen verleihn die unsterblichen Götter.

Wir wollen im Wechselgespräch durch trauriger Leiden Gedächtnis
uns erfreuen; denn gerne gedenkt ja ein Mann der Trübsal.

Wenig, aber mit Liebe!

Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!

Denn nichts ist doch süßer als unsere Heimat und Eltern,
wenn man auch in der Fern’ ein Haus voll köstlicher Güter
unter fremden Leuten, getrennt von den Seinen, bewohnet.

Sei freundlich gegen Arme und Fremde, denn beide gehören Gott an.

Erröte niemals, erzählst du von ehrlichen Geschäften.



— Homer (7. - 8. Jahrhundert v. Chr. im antiken Griechenland) war einer der frühesten Dichter des westlichen Abendlandes.


— Homer ist der legendäre Autor dem die „Ilias“ und die „Odyssee“ zugeschrieben werden, zwei epischen Gedichte, die berühmte Werke der antiken griechischen Literatur sind.

Die Ilias spielt während des Trojanischen Krieges, der zehnjährigen Belagerung der Stadt Troja durch eine Koalition griechischer Staaten.

Die Odyssee konzentriert sich auf die Heimreise von Odysseus, König von Ithaka, nach dem Fall von Troja.

Die Biographischen Daten von Homer sind nicht zweifelsfrei bekannt. Es ist nicht einmal sicher, ob er überhaupt als Person existiert hat. Herodot schätzte, dass Homer 400 Jahre vor ihm gelebt haben müsse; dies entspräche in etwa der Zeit um 850 v. Chr. Andere historische Quellen legen das Wirken Homers in die Zeit des Trojanischen Krieges, der traditionell etwa um 1200 v. Chr. datiert wird. Heutzutage stimmt die Forschung weitestgehend darin überein, dass Homer, wenn es ihn gab, etwa in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts und/oder in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts v. Chr. gelebt hat.

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