Zitate von Eugen Roth

— Die besten Zitate (28), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Eugen Roth" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Das wichtigste Schreibmaterial ist der Kaffee.

Eugen Roth (* 24. Januar 1895 in München; † 28. April 1976 ebenda) war ein deutscher Lyriker, Dichter und Humorist.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Eugen Roth Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wer Wahrheit liebt, der urteilt scharf,
vorausgesetzt, daß er das darf.

Der Arzt heißt herzlich dich willkommen, Was dir auch fehlt - Geld ausgenommen.

Ein Mensch - das trifft man gar nicht selten - der selbst nichts gilt, lässt auch nichts gelten.

Ein Mensch schaut in die Zeit zurück und sieht: Sein Unglück war sein Glück.

Ein Mensch bemerkt mit bitterm Zorn, daß keine Rose ohne Dorn. Doch muss ihn noch viel mehr erbosen, daß sehr viel Dornen ohne Rosen.

Ein Sommerregen ist erfreulich, ein Regensommer ganz abscheulich.

Das Rechte nach Bedarf zu schenken, macht immer nötig, scharf zu denken.

Ein Leiden ist schon halb geheilt,
hat man es anderen mitgeteilt.

Der Landwirt hat längst begriffen, daß man auch von zweibeinigen Rindviechern leben kann.

Wer nicht mehr traut auf Gottes Willen,
Ersetzt sein Nachtgebet durch Pillen.

Vom Ernst des Lebens halb verschont
ist der schon, der in München wohnt.

Wir sind auf unsre Ahnen stolz: Ihr Blut, in unsern Adern rollts! Jetzt kreist oft Blut in unsern Bahnen, Von Leuten, die wir gar nicht ahnen.

Zwei Dinge trüben sich beim Kranken
a) der Urin b) die Gedanken.

Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.

Ein kluger Mann wird stets vermeiden, das Wort dem Schwätzer abzuschneiden.
Denn jetzt erst blutet's endlos fort, just aus dem abgeschnitt'nen Wort.

Ein Mensch wollt immer recht behalten: So kams vom Haar- zum Schädelspalten!

Wir nehmen gern die Weisheit an: Was Gott tut, das ist wohlgetan! Nur ist uns häufig nicht klar, ob Er es denn auch wirklich war!

Ein Mensch sieht ein - und das ist wichtig: Nichts ist ganz falsch und nichts ganz richtig.

Schau in die Welt so vielgestaltig, sorgfältig, doch nicht sorgenfaltig.

Oft führ man gern aus seiner Haut. Doch wie man forschend um sich schaut, erblickt man ringsum lauter Häute, in die zu fahren auch nicht freute.

Im Altertum schon steht geschrieben, dass jung stirbt, wen die Götter lieben - womit sie nicht gleich jeden hassen, den sie noch länger leben lassen.

Der Mensch erhofft sich fromm und still, dass er einst das kriegt, was er will. Bis er dann doch dem Wahn erliegt, und schließlich das will, was er kriegt.

Ein Mensch in seinem ersten Zorn wirft leicht die Flinte in das Korn. Doch wenn ihm dann der Zorn verfliegt, die Flinte wo im Korne liegt. Der Mensch bedarf dann mancher Finte, zu kriegen eine neue Flinte.

Sinn macht alles, was dazu beiträgt, dass ich mich immer wohler fühle, mehr Freude spüre und mehr und von Herzen lachen kann - ohne dabei anderen zu schaden.

Ein Mensch, will er auf etwas pfeifen,
darf sich im Tone nicht vergreifen.



— Eugen Roth (1895 - 1976) war ein deutscher Lyriker und Dichter meist humoristischer Verse.


— Roth war der Sohn des bekannten Münchener Journalisten und Schriftstellers Hermann Roth. Er meldete sich als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg und wurde bereits Ende Oktober 1914 schwer verletzt.
Anschließend studierte er Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie und promovierte 1922. Von 1927 bis zu seiner fristlosen Entlassung durch die Nationalsozialisten 1933 war er Redakteur der „Münchner Neuesten Nachrichten“.

1935 erschien das Buch „Ein Mensch“ in dem er in heiteren Versen und überraschenden Reimen Menschen und ihre Schwächen unter die Lupe nahm. Die Auflage von „Ein Mensch“ erreichte 450.000, „Die Frau in der Weltgeschichte“ 240.000 und „Der Wunderdoktor“ 230.000 Exemplare.
Trotz seiner antimilitaristischen Haltung wurde er im Zweiten Weltkrieg eingezogen und auf Lesereise zur Truppenbetreuung geschickt
Nach dem Krieg reflektierte Roth seine Rolle in der NS-Zeit selbstkritisch. Seine Bücher erreichten weiterhin hohe Auflagen. 1948 erschien mit „Mensch und Unmensch“ der zweite und 1964 mit „Der letzte Mensch“ noch ein dritter Band, der „Ein Mensch“-Gedichte enthält.

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