Zitate von Dalai Lama

— Die besten Zitate (107), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Dalai Lama" (CN; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Tenzin Gyatso (* 6. Juli 1935 in Taktser, Provinz Amdo, Tibet) ist der 14. Dalai Lama.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Dalai Lama Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: CN) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Denke daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen.

Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz.

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann.
Der eine ist Gestern, der andere Morgen.

Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.

Freude ist eine Fähigkeit, in der wir uns üben sollten.

Unsere Alltagswahrnehmung ist getrübt: für sie scheinen die Dinge unabhängig voneinander zu existieren.

Wissen und nichts tun ist wie nicht wissen.

Am Ende werden menschliche Entschlossenheit und Wahrheit über Gewalt und Unterdrückung siegen.

Unser Schlachtfeld liegt nicht außerhalb, sondern innerhalb von uns selbst.

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

Lebe ein gutes, ehrbares Leben! Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.

Die Ironie will es so, dass wir dann, wenn wir das Objekt unserer Wünsche erlangt haben, immer noch nicht zufrieden sind.

Auf diese Weise nimmt die Begierde nie ein Ende und ist eine ständige Quelle der Schwierigkeiten. Das einzige Gegenmittel ist die Genügsamkeit.

Das Leben aller Lebewesen, seien sie nun Menschen, Tiere oder andere, ist kostbar, und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein.

Alles, was unseren Planeten bevölkert, die Vögel und die wilden Tiere sind unsere Gefährten. Sie sind Teil unserer Welt, wir teilen sie mit ihnen.

Jede schwierige Situation, die Du jetzt meisterst, bleibt Dir in Zukunft erspart.

Kein Mensch fasst willentlich den Entschluss, sich zu ärgern; niemand denkt: „Jetzt will ich wütend werden.“ Ebensowenig plant die Wut ihr Entstehen.

Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen.

Das tibetische System vermittelt dem Schüler jedoch nicht nur Wissen, es verfügt auch über eine differenzierte Methodik, mit deren Hilfe seine geistigen Fähigkeiten trainiert werden.

Beginnen wir damit, dass wir ein Verständnis für die wahren Quellen des Glücks entwickeln, damit diese hinfort als Fundament für die Prioritäten des Lebens dienen können.

Für mich stellen Liebe und Mitgefühl eine allgemeine, eine universelle Religion dar. Man braucht dafür keine Tempel und keine Kirche, ja nicht ein- mal unbedingt einen Glauben, wenn man einfach nur versucht, ein menschliches Wesen zu sein mit einem warmen Herzen und einem Lächeln, das genügt.

Das Wichtigste bei der Erziehung ist, dass die Kinder ein klares Bewusstsein für die Folgen ihres Denkens und Tuns entwickeln.

Ich bin überzeugt davon, dass der Sinn des Lebens darin besteht, glücklich zu sein. … In unserem tiefsten Innern sehnen wir uns schlicht nach Zufriedenheit. Ich weiß nicht, ob das Universum mit seinen unzähligen Galaxien, Sternen und Planeten irgendeinen besonderen Zweck erfüllt, aber zumindest eines ist klar: Wir Menschen, die wir auf dieser Erde leben, sind vor die Aufgabe gestellt, auf glückliche Weise zu leben. (Quelle: Der Sinn des Lebens)

Geduld zu üben ist die wirksamste Methode, unseren inneren Frieden zu wahren

Da unsere Handlungen von unserer Motivation gesteuert wird, sollten wir versuchen, diese zu kontrollieren.

Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten.

Wenn Leute lachen, sind sie fähig zu denken.

Ein Mensch, der mehr an die anderen denkt, ist dadurch selbst sehr viel ausgeglichener, ruhiger und glücklicher als Menschen, die immer nur an sich selbst denken.

Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.

Wenn der Wunsch nach Glück ausreichte, um es herbeizuführen, gäbe es kein Leiden. Denn Niemand sucht das Leid.



— Tenzin Gyatso (* 1935) ist der 14. Dalai Lama und oberster Mönch des tibetischen Buddhismus.


— Dalai Lama (wörtlich: ozeangleicher Lehrer) ist seit dem 15. Jahrhundert ein Titel für spirituelle Führer des tibetischen Volkes. Der 14. und aktuelle Dalai Lama ist Tenzin Gyatso (gebürtig Lhamo Döndrub). Er ist buddhistischer Mönch, Linienhalter der Gelug-Schule und befürwortet die Rime-Bewegung.

Der Name ist eine Kombination aus dem mongolischen Wort „dalai“ für "Ozean" oder "groß" und dem tibetischen Wort „bla-ma“ für "Meister, Guru". Obwohl er in keiner der religiösen Traditionen, die von ihren eigenen hohen Lamas geleitet werden, eine formale oder institutionelle Rolle hat, war er zeitweise ein vereinigendes Symbol des tibetischen Staates.

Die Bedeutung des Titels ergibt sich aus der Religion: er wird als Bodhisattva verstanden, als erleuchtetes Wesen, das aus Mitgefühl re-inkarnierte, also: bewusst wieder in die (menschliche) Existenz eintrat. Mit anderen Worten: die Wiedergeburt freiwillig auf sich nahm, um das Leid anderer fühlender Wesen zu mindern.

Tibet ist die höchste Region der Erde mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.900 Metern über dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung ist der Mount Everest, der mit 8.848 Metern der höchste Berg der Erde ist.
Nach der Xinhai-Revolution gegen die Qing-Dynastie erklärte die Region 1913 ihre Unabhängigkeit, allerdings ohne Anerkennung durch Chinas Republikanische Regierung. Die Autonomie wurde 1951 beendet, als die Volksrepublik China sich das Gebiet formal einverleibte.


Anmerkung: Der österreichische Bergsteiger Heinrich Harrer (1912 - 2006) erreichte, nach einer abenteuerlichen Flucht in den Wirren des 2. Weltkriegs, zusammen mit Peter Aufschnaiter die damals „verbotene Stadt“ Lhasa im Januar 1946.
Harrer wurde Lehrer (für Englisch, Geografie und Mathematik) und zuletzt Freund des jungen 14. Dalai Lama, für den er auch ein Kino in Stand setzte. Aufgrund des tibetisch-chinesischen Konflikts von 1950/51 floh er (wie auch der Dalai Lama) nach Indien und reiste von dort nach Europa. Er hielt seine Eindrücke in dem Buch „Sieben Jahre in Tibet“ fest, das zu einem weltweiten Bestseller wurde (1997 verfilmt).

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