Zitate von Albert Schweitzer

— Die besten Zitate (156), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Albert Schweitzer" (DE; Arzt)

— Bekanntes Zitat:

Die beste Diplomatie ist die Sachlichkeit. Sachlichkeit bewahrt vor Überspanntheit.

Albert Schweitzer (* 14. Januar 1875 in Kaysersberg im Oberelsass bei Colmar; † 4. September 1965 in Lambaréné, Gabun) war ein deutsch-französischer Arzt, evangelischer Theologe, Musiker und Pazifist.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Albert Schweitzer Zitate (Berufsgruppe: Arzt / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Wahrheit hat keine Stunde. Ihre Zeit ist immer und gerade dann, wenn sie am unzeitgemäßesten scheint.

Wir haben im Leben darum zu ringen, so denkend und so empfindend zu bleiben, wie wir es in der Jugend waren.

Der Mensch ist nicht das, was er geleistet und erlistet hat, sondern das, was er erlitten hat".

Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde.

Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.

Das Mitfühlen mit allen Geschöpfen ist es, was den Menschen erst wirklich zum Menschen macht.

Wir müssen aus dem Schlafe erwachen und unsere Verantwortung sehen.

Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.

Das Verhängnis unserer Kultur ist, daß sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.

Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige.

Die Wissenschaft, richtig verstanden, heilt den Menschen von seinem Stolz – denn sie zeigt ihm seine Grenzen.

Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen.

Das bloße Aufstellen von Tugenden und Pflichten ist, wie wenn einer auf dem Klavier klimpert und meint, Musik zu machen.

Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

Es ist besser hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer acht lässt.

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter: Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.

Das, was man im weitesten und tiefsten Sinn als Leidenschaft bezeichnen kann, finden Sie bei ihm nicht. Nicht Schmerz und Freude, sondern verklärter Schmerz und verklärte Freude reden zu uns. (Über J. S. Bach)

Wagen wir, die Dinge zu sehen, wie sie sind.

Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.

Das große Wissen ist, mit Enttäuschungen fertig zu werden.

Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken.

Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre in seinem eigenen Haus.

Viel Gutes kann der Mensch vollbringen, ohne sich Opfer zumuten zu müssen.

Kein Sonnenstrahl geht verloren, aber das Grün, das er weckt, braucht Zeit zum Sprießen.

Freiheit besteht vor allem darin, das zu tun, was man nach seinem Gewissen tun soll.

Es steht uns nicht frei, den Völkern Afrikas Wohltaten zu erweisen oder nicht zu erweisen. Es ist unsere Pflicht. Alles, was wir ihnen geben, ist keine Wohltat, sondern Sühne.

Wo Licht in den Menschen ist, scheint es aus ihnen heraus.

Wir wissen, wie sich das Licht bricht, aber das Licht bleibt ein Wunder.

Wir sehen in den anderen Menschen nicht Mitmenschen, sondern Nebenmenschen – das ist der Fehler.

Wie die Welle nicht für sich sein kann, sondern stetig an den Wogen des Ozeans teilhat, also soll ich mein Leben nie für mich erleben, sondern immer in dem Erleben, das um mich her stattfindet.

Wichtig für die Dankbarkeit, die du zu betätigen hast, ist, dass du nicht wartest, bis der andere sie von dir fordert.

Wer von uns weiß, was das andere Lebewesen an sich und in dem Weltganzen für eine Bedeutung hat?

Wer viel Schönes im Leben bekommen hat, muss auch viel dafür hergeben. Wer von eigenem Leid verschont ist, hat sich berufen zu fühlen, zu helfen, das Leid der anderen zu lindern. Alle müssen wir an der Last von Weh, die auf der Welt liegt, mittragen.



— Albert Schweitzer (1875 - 1965) war ein französisch-deutscher Theologe, Organist, Schriftsteller, Humanist, Philosoph und Arzt.


— Ludwig Philipp Albert Schweitzer studierte nach dem Abitur 1893 an der Universität Straßburg Theologie und Philosophie und schloss 1901 mit einer Promotion über die Werke Immanuel Kants ab. 1902 erfolgte an der Universität Straßburg die Habilitation in Evangelischer Theologie.

Im Jahre 1905 gab er seinen Posten an der Universität auf, studierte Medizin und wurde 1912 als Arzt approbiert. Im selben Jahr heiratete er auch Helene Bresslau (1879–1957).
Beide gingen 1913 nach Afrika und gründeten am Ogooué, einem 1200 km langen Fluss in Gabun, das Urwaldhospital Lambaréné.

Der „Urwalddoktor“ erhielt 1952 den Friedensnobelpreis für sein ethisches Konzept "Ehrfurcht vor dem Leben".

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Arzt") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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