Zitate von Heinz Erhardt

— Die besten Zitate (72), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Heinz Erhardt" (DE; Schauspieler)

— Bekanntes Zitat:

Manche Menschen wollen immer nur glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben.

Heinz Erhardt (* 20. Februar 1909 in Riga, Russisches Kaiserreich; † 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel) war ein deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Heinz Erhardt Zitate (Berufsgruppe: Schauspieler / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das erste, was man bei einer Abmagerungskur verliert, ist die gute Laune.

Bei der Behörde ist es genau wie beim Theater: Ein paar arbeiten, und die anderen schauen zu.

Frauen sind die Juwelen der Schöpfung. Man muss sie mit Fassung tragen.

Eine Frau, die vor ihrem Mann keine Geheimnisse hat, hat entweder keine Geheimnisse oder keinen Mann.

Liebschaften sind wie Pilzgerichte, ob sie ungefährlich waren, weiß man erst später.

Mit den Menschen ist es wie mit den Autos - Laster sind schwer zu bremsen.

Lieber ein kleinen Lackschaden als ein großer Dachschaden.

Manche Schriftsteller schreiben nur ab und zu, vor allem ab.

Paradox ist, wenn sich einer im Handumdrehen den Fuss bricht.

Wir fuhren zusammen täglich mit der Zehn - jetzt fahren wir zusammen, wenn wir uns wiedersehn.

Die alten Zähne wurden schlecht, und man begann, sie auszureißen, die neuen kamen gerade recht, um mit ihnen ins Gras zu beißen.

Man macht gewöhnlich viele Worte, wenn man nichts zu sagen hat.

Ich brauche nur Fettgedrucktes zu lesen, schon nehme ich zu.

Werden Schneemänner eigentlich geboren? JA! Sie haben doch sicher auch schon von "Schneewehen" gehört.

Wenn man nicht aus Neigung heiratet, sondern aus Berechnung, beginnt die Strafe gleich mit Verbüßung der Flitterwochen.

Weder vergoss ich Gelächter, noch hielt ich mir den Bauch vor Tränen.

Ein Naßhorn und ein Trockenhorn spazierten durch die Wüste. Da stolperte das Trockenhorn, und’s Naßhorn sagte: "Siehste!"

DIE NASE Wenngleich die Nas, ob spitz, ob platt, zwei Flügel (Nasenflügel) hat, so hält sie doch nicht viel vom Fliegen, das Laufen scheint ihr mehr zu liegen.

Der Hirsch der röhret ganz gemein Er wird wohl nicht zufrieden sein Da ergibt sich eine Frage Ham die Rehe ihre Tage?

AUSGEFALLENES Man hat ganz oben auf dem Kopfe viel tausend Poren, dicht bei dicht. Und nun – das ist das Wunderbare: aus diesen Poren wachsen Haare!!! Oder auch nicht.

Alles auf der Welt geht natürlich zu. nur meine Hose geht natürlich nicht zu!

ABENDFRIEDEN Die Oma murmelt leise vor sich her - sie spricht mit Opa, doch den gibt’s nicht mehr. Im Bettchen nebenan schläft süß das Kind; die Mutter strickt, der Vater spinnt.

Was wär ein Apfel ohne -Sine, Was wären Häute ohne Schleim? Was wär’n die Vita ohne -Mine, Was wär’n Gedichte ohne Reim? Was wär das E ohne die -llipse, Was wär veränder ohne -lich? Was wär ein Kragen ohne Schlipse, Und was wär ich bloß ohne Dich?

Ich könnte manchmal vor Glück eine ganze Allee von Purzelbäumen schlagen.

Gerichtsvollzieher sind wie kleine Kinder, was sie sehen, wollen sie gleich haben.

Es darf kein Äußerstes geben, zu dem wir nicht entschlossen wären, und keine Lauer, auf der wir nicht lägen.

DIE ZELLE Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle! Und manchmal endet’s auch, bei Strolchen, in einer solchen.

Bei Meier nagt der Holzwurm im Regal Fällt dann um, war ja nicht mein’s, mir doch egal.

ZU KURZ Kaum, dass auf diese Welt du kamst, zur Schule gingst, die Gattin nahmst, dir Kinder, Geld und Gut erwarbst - schon liegst du unten, weil du starbst.

Wenn die Opern dich umbrausen mit Getön, dann genieße auch die Pausen: Sie sind schön.

So alt wie sie bin ich schon lange, auch wenn ich früher viel jünger war.

Platz ist das einzige, was man immer nehmen darf, ohne dafür sitzen zu müssen.

Meine besten Witze hab ich erzählt, das Publikum lächelte nur leicht gequält. doch Heiterkeit ohne Maß und Ziel erregte ich, als ich vom Fahrrad fiel.

Man rief: "Der Tell, der is ja toll! Jetzt gehn wir einen trinken, woll?

Man darf im Leben weder sich, noch den Verdacht erregen.

Lieber ’ne Stumme im Bett, als ’ne Taube auf dem Dach.

Ich schoss den Hasen über seinen eigenen Haufen.

Ich bin ein richtiger Pechpilz, niemals fällt mir auch nur das kleinste Schwein in den Schoß.



— Heinz Erhardt (1909 - 1979) war ein deutscher Komiker, Musiker, Komponist, Unterhaltungskünstler, Kabarettist, Schauspieler und Dichter.


Treffer 0 bis 40 werden auf dieser Seite präsentiert. Es wurden insgesamt 72 deutsche Zitate, Lebensweisheiten, Gedanken und Sentenzen des Autors "Heinz Erhardt" gefunden.

           weiter    

Seiten:       1      2  

Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schauspieler") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Mimen, Darstellern, Regisseuren, Produzenten, Kabarettisten, etc.