Zitate von Lao-tse

— Die besten Zitate (149), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Lao-tse" (CN; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.

Laotse ist ein legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt hat.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Lao-tse Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: CN) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Gut geht, wer ohne Spuren geht.

Wissen, dass man nichts weiß, das ist das Allerhöchste.

Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander.
Schwer und Leicht vollenden einander.
Lang und Kurz gestalten einander.
Stimme und Ton vermählen einander.
Vorher und Nachher folgen einander.

Wer sich auf die Zehen stellt, steht nicht fest.

Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung.

Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen.
Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe.
Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.

Alles, was gelehrt werden kann, ist nicht der Mühe wert, gelernt zu werden.

Verantwortlich ist man nicht nur, für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.

Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens,
Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens,
Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche,
Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens.

Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.

Klar sieht, wer von ferne sieht, und nebelhaft, wer Anteil nimmt.

Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.

Alle Frauenkleider sind nur Variationen des ewigen Streites zwischen dem eingestandenen Wunsch, sich zu kleiden, und dem uneingestandenen Wunsch, sich zu entkleiden.

Der Sprechende mag ein Narr sein, Hauptsache der Zuhörer ist weise.

Der Weise hat keine unumstößlichen Grundsätze; er passt sich anderen an.

Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.

Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt.

Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen.

Wenn Gott verloren geht, kommt die Tugend
Wenn die Tugend verloren geht, kommt die Wohltätigkeit
Wenn die Wohltätigkeit verloren geht, kommt die Gerechtigkeit
Wenn die Gerechtigkeit verloren geht, kommen die Moralregeln.

Du kannst jemanden verändern, wenn du ihn akzeptierst.

Starrheit ist ein Begleiter des Todes, Geschmeidigkeit ein Begleiter des Lebens.

Warum ist das Meer der König aller Flüsse und Ströme? Weil es niedriger liegt als sie.

In einem Staat gibt es umso mehr Räuber und Diebe, je mehr Gesetze und Vorschriften es in ihm gibt.

Je mehr einer aus sich herausgeht, desto weniger kann er in sich gehen.

Durch Leichtfertigkeit verliert man die Wurzeln, durch Unruhe die Übersicht.

Wer sich am Ziele glaubt, geht zurück.

Hast du die Geduld zu warten, // bis der Schlamm sich gesetzt hat // und das Wasser klar ist? // Kannst du unbewegt verweilen // bis die rechte Handlung von selbst auftaucht?

Der Weise lebt still inmitten der Welt, sein Herz ist ein offener Raum.

Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.

Je mehr Verbote, umso ärmer das Volk. (Quelle: Dao-de-dsching)

Ein Land regiert man nach Regel und Maß, Krieg führt man ohne Regel mit List. (Quelle: Dao-de-dsching)



— Laozi war im 6. Jahrhundert v.Chr. ein Philosoph und Schriftsteller im alten China.


— Lao-tse (auch Lao Tse, Lao Tzu, wörtlich: ‚Alter Meister‘ genannt) ist eine zentrale Figur der chinesischen Kultur, allerdings auch mit mystisch und legendär überhöhten Eigenschaften. Er wurde häufig als ein Zeitgenosse von Konfuzius porträtiert (6. Jahrhundert v. Chr.). Die meisten modernen Historiker ordnen ihn, vorausgesetzt er hat überhaupt existiert, dem 5. oder 4. Jahrhunderts v. Chr. („Zeit der Streitenden Reiche“) zu.

Laozi gilt als Begründer des Daoismus (Taoismus). Das einzige, ihm zugeschriebene Werk, der „Dàodéjīng“ wurde erst durch den Kaiser Jing (157–141 v. Chr.; Han-Dynastie) gefasst und betitelt, und ist wahrscheinlich im 4. Jahrhundert v. Chr. entstanden.

Es mangelt nicht an Zitaten, die Laozi zugeschrieben werden. Oft zeigt sich allerdings, dass im „Dàodéjīng“ nichts dergleichen zu finden ist, mitunter ist nicht einmal eine geistige Verwandtschaft zu erkennen.
Das „Dàodéjīng“ umfasst etwa 5000 altchinesische Schriftzeichen. Es existieren zahlreiche Übersetzungen, die sich allesamt erheblich unterscheiden. Es ist ein sehr schwieriges Unterfangen, in der Mehrdeutigkeit dieser Zeichen den ursprünglichen Gedanken zu erkennen und angemessen zu formulieren.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.