Zitate von Seneca

— Die besten Zitate (218), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Seneca" (IT; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Seneca (* etwa im Jahre 1 in Corduba, Spanien; † 65 n. Chr. in der Nähe von Rom) war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher und Politiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Seneca Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: IT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die natürlichen Bedürfnisse haben ihre Grenzen, die aus einem Wahn entstandenen finden kein Ende.

Wer will, der kann, wer nicht will, der muss.

Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist.
Der aber, der so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.

Nun aber bringt doch den allergrößten Verlust an Lebenszeit das Hinausschieben mit sich. Man lässt gerade den bestehenden Tag verstreichen und bestiehlt die Gegenwart, weil man sich auf das Späterkommende vertröstet. Das größte Hindernis des Lebens ist die Erwartung, die sich auf den nächsten Tag richtet und das Heute verliert.

Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen.

Ein jeder leidet unter dem, was er getan; das Verbrechen kommt wieder auf seinen Urheber zurück.

Wenn Du wünscht, dass ein anderer Dein Geheimnis bewahre, dann bewahre es zuerst selbst.

Sei dankbar für das, was du hast, warte auf das Übrige und sei froh, dass du noch nicht alles hast, es ist auch ein Vergnügen, noch auf etwas zu hoffen.

Wer die Weisheit sucht, ist ein weiser Mann; wer glaubt, sie gefunden zu haben, ist ein Narr.

Niemand ist zufällig gut, die Tugend muss man lernen.

Volkes Stimme ist Gottes Stimme. (Lat.: Vox populi vox dei.)

Leben heißt kämpfen. (Lat.: Vivere militare est.)

Schamlosigkeit ist bei Sklaven eine Notwendigkeit.

Dem Wagemutigen hilft das Glück, der Faule steht sich selbst im Weg.

Der größte Verlust fürs Leben ist das Hinausschieben.

Den größten Anteil am Fortschritt hat der Wunsch nach Fortschritt.

Diesen Fehler hat jeder Ehrgeiz: Er schaut nicht zurück.

Jede Dummheit leidet am Ekel vor sich selbst.

Ich wundere mich oft darüber, wie leichtfertig man um Zeit bittet und sie anderen gewährt. Es ist gleichsam, als wenn um ein Nichts gebeten wird.

Nach mir wird das, was vor mir war.

Der Tod ist weder gut noch böse.

Nicht alle, die am Ziel ankommen, sind am Start losgelaufen.

Mühsam ist der Weg durch Lehren, kurzweilig durch Beispiele. (Lat.: Longum iter est per praecepta, breve efficax per exempla.)

Es gibt zu denken, dass viele den Körper üben, wenige dagegen den Geist.

Der Schmerz, besitzlos zu sein, ist weit leichter zu ertragen als der, besitzlos zu werden.

Alles, was das Glück dir gegeben hat, besitze wie etwas, das keinen berechtigten Eigentümer hat.

Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann nur noch lächeln über die kostbaren Fußböden der Reichen.

Wo die Natur nicht will, ist die Arbeit umsonst.

Niemand gibt zu Gelächter Anlaß, der über sich selber lacht.

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.

Du wirst aufhören zu fürchten wenn du aufhörst zu hoffen.

Manche weisen Männer haben den Zorn als eine vorübergehende Geistesstörung bezeichnet.



— Lucius Annaeus Seneca (1 - 65 n. Chr.) war ein römischer Philosoph (Stoiker), Dramatiker und Politiker.


— Senecas (genannt Seneca der Jüngere) Werke werden dem „Klassischen Latein“, zugerechnet und er gilt als einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit. Im Gegensatz zum gesprochenen Latein, ist dieses eine hochstilisierte Literatursprache die in die Epoche von 60 v.Chr. bis 170 n.Chr. fällt.

Vom Jahr 49 an war er der maßgebliche Erzieher bzw. Berater des späteren Kaisers Nero. Wohl um diesen auf seine künftigen Aufgaben vorzubereiten, verfasste er eine Denkschrift darüber, warum es weise sei, als Herrscher Milde walten zu lassen (De clementia). Senecas Bemühen, Nero in seinem Sinne zu beeinflussen, war kein dauerhafter Erfolg beschieden. Zuletzt beschuldigte ihn der Kaiser der Beteiligung an der Pisonischen Verschwörung und befahl ihm die Selbsttötung. Diesem Befehl kam Seneca notgedrungen nach.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.