Zitate von Pablo Picasso

— Die besten Zitate (58), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Pablo Picasso" (ES; Künstler)

— Bekanntes Zitat:

Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht.

Pablo Picasso (* 25. Oktober 1881 in Málaga, Spanien; † 8. April 1973 in Mougins, Frankreich) war ein spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Pablo Picasso Zitate (Berufsgruppe: Künstler / Land: ES) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Eine Kunstrichtung hat sich erst dann durchgesetzt, wenn sie auch von den Schaufensterdekorateuren praktiziert wird.

Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.

Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.

Ich sehe die Natur als etwas Leidenschaftliches, Stürmisches, Unheimliches und Dramatisches an wie mein eigenes Ich.

Genie ist Persönlichkeit mit zwei Groschen Talent

Kunst ist dazu da, den Staub des Alltags von der Seele zu waschen.

Ich habe nie verstanden, warum Frauen an talentierten Männern zunächst deren Fehler und an Narren deren Verdienste sehen.

Wenn ich mir keine Ölfarbe mehr leisten kann, kaufe ich Wasserfarben. Wenn für Wasserfarben kein Geld mehr bleibt, bitte ich um Bleistifte. Wenn die Bleistifte ausgehen, man mich ins Gefängnis wirft, spuck ich mir auf den Finger, bemale die Wand.

Museen sind nichts weiter als ein Haufen Lügen und die Leute, die aus der Kunst ein Geschäft machen, sind meistens Betrüger.

Ich würde gern leben wie ein armer Mann mit einem Haufen Geld.

Das einzige, was ich in meinem Leben bedauere, ist, keine Comics gezeichnet zu haben.

Ein guter Sinn liegt in dem geflügelten Worte: Alles verstehen heißt alles verzeihen. Treffender noch könnte man sagen: Wer alles versteht, sieht, daß es nichts zu verzeihen gibt.

Gute Künstler kopieren, große Künstler stehlen.

Es gibt keine abstrakte Kunst. Man muss immer mit etwas beginnen. Nachher kann man alle Spuren des Wirklichen entfernen. Dann besteht ohnehin keine Gefahr mehr, weil die Idee des Dinges inzwischen ein unauslöschliches Zeichen hinterlassen hat. Es ist das, was den Künstler in Gang gebracht, seine Ideen angeregt, seine Gefühle bewegt hat. Es ist das, was den Künstler ursprünglich in Gang gebracht, seine Ideen angeregt, seine Gefühle in Schwung gebracht hatte.

Ich habe nicht alles gesagt, aber ich habe alles gemalt.

Ich male die Dinge, wie ich sie denke, nicht wie ich sie sehe.

Die Inspiration existiert, aber sie muss dich bei der Arbeit finden.

Im Gegensatz zur Musik gibt es in der Malerei keine Wunderkinder. Was man für frühreife Genialität hält, ist die Genialität der Kindheit. Sie verschwindet mit fortschreitendem Alter. Es kann sein, dass aus einem solchen Kind eines Tages ein wirklicher Maler wird, sogar ein großer Maler…

Kunst ist der beste Weg, die Kultur der Welt zu begreifen.

Es darf nicht einerseits die Zeichnung und andrerseits die Farbe geben. Oder die Zeichnung in Farbe und die Farbe als Zeichnung. Bei der Schlussbetrachtung müssen Zeichnung und Farbe das gleiche sein.

In der Kunst kommt die Praxis immer vor der Theorie.

Ich wehre mich dagegen, daß es drei oder vier tausend Möglichkeiten geben soll, mein Bild zu interpretieren. Ich möchte, daß es nur eine einzige gibt. Und in dieser einzigen muss es bis zu einem gewissen Grad möglich sein, die Natur zu erkennen, die schließlich nichts anderes ist als eine Art Kampf zwischen meinem inneren Sein und der äußeren Welt.

Ideen sind nur Ausgangspunkte. Um zu wissen, was man zeichnen will, muss man zu zeichnen anfangen.

Ich bemühe mich immer darum, die Natur nicht aus den Augen zu verlieren. Mir geht es um Ähnlichkeit, um eine tiefere Ähnlichkeit, die realer ist als die Realität und so das Surreale erreicht.

Was ist Plastik? Was ist Malerei? Immer klammert man sich an altmodische Ideen, an überlegte Definitionen, als ob es nicht gerade die Aufgabe des Künstlers wäre, neue zu finden...

Als ich ein Kind war, sagte meine Mutter zu mir: «Wirst du Soldat, so wirst du General werden. Wirst Du Mönch, so wirst du Papst werden.» Ich wollte Maler werden und ich bin Picasso geworden.

Wenn Männer wüssten, was Frauen denken, wären sie tausendmal kühner.

Ein Maler ist ein Mann, der malt, was er verkauft. Ein Künstler ist dagegen ein Mann, der das verkauft, was er malt.

Hinter jedem großen Mann stand immer eine liebende Frau, und es ist viel Wahrheit in dem Ausspruch, dass ein Mann nicht größer sein kann, als die Frau, die er liebt, ihn sein lässt.

Ich konnte schon früh zeichnen wie Raffael, aber ich habe ein leben lang dazu gebraucht, wieder zeichnen zu lernen wie ein Kind.

Jeder möchte die Kunst verstehen. Warum versucht man nicht, die Lieder des Vogels zu verstehen?
Warum liebt man die Nacht, die Blumen, alles um uns her, ohne es durchaus verstehen zu wollen? Aber wenn es um ein Bild geht, denken die Leute, sie müssen es verstehen.

Mich interessiert nur, was die Dinge auf meinen Bildern sind, nicht, was sie bedeuten. Wenn man aus bestimmten Dingen auf meinen Gemälden eine bestimmte Bedeutung herausliest, so kann dies völlig zutreffend sein, es ist aber nicht meine Absicht gewesen, diese Bedeutung mitzuteilen.

Cézanne, van Gogh wollten nicht einen Augenblick lang das machen, was man heute in Cézanne oder in van Gogh sieht.

Sie wollten allein dem, was sie sahen, treu sein. Sie gaben sich gewaltige Mühe, und alles, was sie so schön wie nichts sonst auf der Welt gemacht haben, haben sie nur deshalb so gemacht, weil es ihnen nicht gelang, es anders zu machen, und da wurden sie Cézanne und van Gogh.

Ich male die Nasen absichtlich schief, damit die Leute gezwungen sind, sie anzusehen.

Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.

Das Werk, das man malt, ist eine Art, Tagebuch zu führen.

Angefangen mit Vincent van Gogh sind wir alle, so groß wir auch sein mögen, in einem gewissen Maße Autodidakten - man könnte fast sagen, naive Maler. Die Maler leben nicht mehr innerhalb einer Tradition, und so muss jeder von uns alle seine Ausdrucksmöglichkeiten neu erschaffen. Jeder moderne Maler hat das vollkommene Recht, diese Sprache von A bis Z zu erfinden.

Frauen, die wenig Reize haben, neigen besonders zur Tugendhaftigkeit.

Ein Bild muss langsam verwandelt werden, und manchmal kann ich einfach nicht den Punkt erreichen, an dem ich ihm das Letzte an Gedanken, das es nötig hat, mitgeben kann.

Die Kunst ist Dichtung. Der Künstler muss es verstehen, die anderen von der vollkommenen Wahrheit seiner Dichtung zu überzeugen.

Die Malerei ist stärker als ich; sie zwingt mich zu machen, was sie will.

Kunst ist nicht die Nutzanwendung eines Schönheitskanons, sondern das, was Instinkt und Gehirn über jeden Kanon hinaus fassen können. Wenn wir eine Frau lieben, kommt es uns nicht in den Sinn, vorher ihre Gliedmaßen zu messen.

Die Wahrheit kann nicht existieren. Wenn ich in meinen Bildern nach der Wahrheit suche, kann ich hundert Bilder mit dieser Wahrheit schaffen. Nun, welche ist die wahre? Jene, die mir als Vorbild dient, oder jene, die ich male?

Der Kubismus ist weder ein Samenkorn noch ein Fötus, sondern eine Kunst, der es vor allem um die Form geht, und wenn eine Form einmal geschaffen ist, dann ist sie da und lebt ihr eigenes Leben weiter.

Wenn etwas Abstoßendes modern wird, ist es sofort anziehend.

Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael. Aber ich brauchte ein Leben lang umso zu malen wie die Kinder.

Wir geben der Form und der Farbe die ihnen eigene Bedeutung, soweit wir sie sehen können; in unseren Themen wahren wir die Freude der Entdeckung, das Vergnügen am Unerwarteten; unser Thema an sich muss eine Quelle des Interesses sein.

Ich male ein Gemälde um seiner selbst willen, ich male die Dinge um ihrer selbst willen. Die Bedeutung steckt in meinem Unterbewusstsein. Es gibt keine bewusst propagandistische Absicht in meiner Malerei, außer im Guernica-Bild.

Gebt mir ein Museum, und ich werde es füllen.

Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter die man sich wünschen kann.



— Pablo Ruiz Picasso (1881 - 1973) war ein spanischer Maler, Bildhauer, Grafiker.


— Picasso verbrachte den Großteil seines Lebens in Frankreich. Seine „Demoiselles d’Avignon“ begründeten 1908 den Kubismus, sein monumentales Gemälde „Guernica“ brachte 1937 die Gräuel des Krieges zum Ausdruck.

Treffer 0 bis 58 werden auf dieser Seite präsentiert. Es wurden insgesamt 58 deutsche Zitate, Lebensweisheiten, Gedanken und Sentenzen des Autors "Pablo Picasso" gefunden.

Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Künstler") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Malern, Bildhauern, Fotographen, Designern, etc.