Zitate von Hermann Hesse

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "H. Hesse" (DE; Schriftsteller) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Hermann Karl Hesse (1877 – 1962) war ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler.

— Bekanntes Zitat:

Das Schöne zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergänglichkeit.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Hermann Hesse" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE)

Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde, denn ohne Wind gehen keine Mühlen.


Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.


Wahr ist an einer Geschichte immer nur das, was der Zuhörer glaubt. (Quelle: Heumond)


In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist mit dem Fluß des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig.


Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß und die Geduld gibt Ruhe.


Er hielt sich, wie jeder Mensch, für eine Persönlichkeit, während er nur ein Exemplar war, und sah in sich, in seinem Schicksal den Mittelpunkt der Welt, wie ein jeder Mensch es tut. (Quelle: Ein Mensch mit Namen Ziegler)


Nun, aller höhere Humor fängt damit an, daß man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt.


Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


Die Verzweiflung schickt Gott nicht, um uns zu töten, er schickt sie, um neues Leben in uns zu erwecken.

(Quelle: Das Glasperlenspiel (Romanfigur des Beichtvaters Dion))


Der Aphorismus ist so etwas wie ein Edelstein, der durch Seltenheit an Wert gewinnt und nur in winzigen Dosen ein Genuß ist.


Man braucht vor niemand Angst zu haben. Wenn man jemanden fürchtet, dann kommt es daher, daß man diesem Jemand Macht über sich eingeräumt hat. (Quelle: Demian


Liebe kann man erbetteln, erkaufen, geschenkt bekommen, auf der Gasse finden, aber rauben kann man sie nicht. (Quelle: Siddhartha)


Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht.


Man sollte auf alles achten, denn man kann alles deuten. (Quelle: Das Glasperlenspiel)


Die Gottheit ist in dir, nicht in den Begriffen und Büchern. Die Wahrheit wird gelebt, nicht doziert. (Quelle: Das Glasperlenspiel)


Hast du das ganz vergessen,
Dass einst dein Arm in meinem hing
Und Wonne unermessen
Von deiner Hand in meine Hand
Von meinem Mund in deinen überging,
Und daß dein blondes Haar
Einst einen flüchtigen Frühling lang
Der selige Mantel meiner Liebe war,
Und daß die Welt einst duftete und klang,
Die jetzt so grau verdrossen liegt,
Von keinem Liebessturm, von keiner Torheit mehr gewiegt?

Was wir einander wehe tun,
Die Zeit verweht's, das Herz vergißt;
Die seligen Stunden aber ruhn
In einem Glanz, der ohne Ende ist.

Gedicht Wiedersehen von Hermann Hesse




— Hermann Karl Hesse (1877 – 1962) war ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler.


— Zu den bekanntesten Werken von Hermann Hesse (Pseudonym: Emil Sinclair) gehören „Siddhartha“ (1922), „Der Steppenwolf“ (1927), „Narziß und Goldmund“ (1930) sowie „Das Glasperlenspiel“ (1943), die alle die Suche nach Authentizität, Selbsterkenntnis und Spiritualität thematisieren. Im Jahr 1946 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.