Zitate von Johann Heinrich Pestalozzi

— Die besten Zitate (141), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Johann Heinrich Pestalozzi" (CH; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.

Johann Heinrich Pestalozzi (* 12. Januar 1746 in Zürich; † 17. Februar 1827 in Brugg, Kanton Aargau) war ein Schweizer Pädagoge.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Johann Heinrich Pestalozzi Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: CH) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Individualismus ohne Solidarität ist Feigheit. Individualismus ohne Engagement ist Flucht.

Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.

Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.

Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.

Vertrauen schenken, ist eine unerschöpfliche Kapitalanlage

Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit.

Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft, weil sie ihn nicht üben.

Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, so ist ihm mehr möglich, als man glaubt – und Gott hilft im äußersten Elend.

Das Auge der Mutter ergründet das Kind bis in die Tiefen des Herzens.

Ohne politische Erziehung ist das souveräne Volk ein Kind, das mit dem Feuer spielt und jeden Augenblick sein Haus in Gefahr bringt.

Wer sich im Geist und in der Wahrheit als Bruder von Hunderten fühlt, der ist ein höherer Mensch als der Bruder von einem.

Selig ist der Mensch, der nicht schuld ist an der Armut seiner Nebenmenschen.

Lasst uns Menschen werden, damit wir wieder Bürger, damit wir wieder Staaten werden können!

Es ist das Los des Menschen, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die anderen wissen.

Der herrschaftliche Stand ist gar nicht durch seinen Ursprung, sondern nur durch das Gesetz rechtmäßig; das Gesetz aber darf den Grund seiner Rechte weder in den Gewaltgelüsten übergroßer Herren noch in den demütigen Niederträchtigkeiten überschwacher Knechte suchen.

Gute Laune ist die Würze aller Wahrheit.

Die Erde ist ein Himmel, wenn man Frieden sucht, recht tut und wenig wünscht.

Man muss durchaus dem Volk nahe sein, wenn man es recht regieren will.

Die Ausübung von Taten gegen das innere Gefühl des Rechtes untergräbt die Kraft unserer Wahrheitserkenntnis, sie verwirrt den rechten Sinn der edlen, hohen Einfalt unsrer Grundbegriffe und unsrer Grundempfindungen.

Wenn unser Leben sich neigt, dann sollen wir sein wie die Bäume des Herbstes, voll reifer Früchte.

Die Sittlichkeit ist ganz individuell, sie besteht nicht unter zweien. Meine Sittlichkeit ist eigentlich nichts anderes als die Art und Weise, wie ich den reinen Willen, mich zu veredeln oder, in der gemeinen Sprache zu reden, recht zu tun, an das bestimmte Maß meiner Erkenntnis und an den bestimmten Zustand meiner Verhältnisse ankette.

Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen.

Ein jedes Werk, das nicht auf Liebe gegründet ist, trägt den Keim des Todes in sich und geht seinem Ruin entgegen.

Reinlichkeit, Ordnung und Sorgfalt schützen die Tugend wie ein Harnisch einen gewaffneten Mann.

Jung verzogen, alt verbogen; jung gebogen, wohl erzogen.

Liebe besteht nicht in Einbildungen und Worten, sondern in der Kraft der Menschen, die Last der Erde zu tragen, ihr Elend zu mindern und ihren Jammer zu heben.

Kraftvolle Menschen lieben, was ihre Kraft anstrengt. Aber alle Schwächlinge lieben es nicht, solche Männer in ihrer Mitte zu haben.

Wer als Vater herrschen will, ehe er als Bruder geliebt hat, der herrscht nicht als Vater.

Glaube an dich selbst, Mensch, glaube an den inneren Sinn deines Wesens, so glaubst du an Gott und an die Unsterblichkeit!

Ich brauche sie nicht daran zu erinnern, wie wichtig die Musik ist, weil sie die höchsten Gefühle, deren der Mensch fähig ist, zu erzeugen und zu unterstützen vermag.

Die allgemeine Schiefheit der Menschen in allen bürgerlichen Verhältnissen und ihre allgemeine Verhärtung im gesellschaftlichen Zustand ist eine Folge der Inneren Verstümmelung der Naturkräfte.

Die Macht darf nur insoweit von mir fordern, dass ich ein sittlicher Mensch sei, als sie selbst sittlich, das ist, als sie nicht Macht ist.

Das Glück, das vor der Not kommt, ist ein verführender Teufel. Das Glück, das hinter der Not kommt, ist ein tröstender Engel.

Die Regierungen irren immer und in allem unendlich mehr als der Mensch.

Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun des Menschen rächen, das wider sie selbst ist.

Das gesellschaftliche Recht ist daher ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen.

Wo dem Kind die zarte Hand und das lächelnde Auge der Mutter mangelt, da entfaltet sich auch in seinen Augen und in seinem Munde das Lächeln und die Anmut nicht.

Wenn wir wollen, dass es in der kleinsten Strohhütte wie in der ganzen Welt besser gehe, so müssen wir das, was wir dazu beitragen können, selbst tun.

Not und Todbett bringt doch immer hundert Herzen zusammen, wo Lust und Freude ein einziges.



— Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827) war ein Schweizer Pädagoge, Schul- und Sozialreformer.


— Pestalozzi gründete mehrere Bildungseinrichtungen in der Deutsch- und Westschweiz und schrieb viele Bücher, die seine Prinzipien erläuterten.

Der Grundsatz (Motto „Lernen mit Kopf, Hand und Herz“) von Pestalozzis Pädagogik ist, ein sicheres Fundament an elementare Bildung zu legen, das den Menschen befähigt, sich selbst zu helfen (analog zu dem Prinzip Hilf mir, es selbst zu tun der späteren Pädagogik von Maria Montessori). Bei der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten strebt er an, Kräfte zu entfalten, die bei den Schülern bereits natürlich angelegt sind.

Einer seiner Schüler, Friedrich Fröbel (der „Erfinder“ des Kindergartens), trennte sich 1810 im Streit von Pestalozzi.

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