Zitate von Johann Heinrich Pestalozzi

— Die besten Zitate (136), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Johann Heinrich Pestalozzi" (CH; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.

Johann Heinrich Pestalozzi (* 12. Januar 1746 in Zürich; † 17. Februar 1827 in Brugg, Kanton Aargau) war ein Schweizer Pädagoge.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Johann Heinrich Pestalozzi Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: CH) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Individualismus ohne Solidarität ist Feigheit. Individualismus ohne Engagement ist Flucht.

Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.

Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.

Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.

Vertrauen schenken, ist eine unerschöpfliche Kapitalanlage

Ihr müsst die Menschen lieben, wenn ihr sie verändern wollt.

Also sorgt der gesellschaftliche Held auf dem Leichnam des Instinkts für das gesellschaftliche Wohl und berechnet auf dem Grab des tierischen Wohlwollens die Finanzen des Staates.

Der Mensch sehe in jedem Vorfall des Lebens ein Mittel zu seiner Veredelung, das ihm Gott sendet.

Wahre Menschlichkeit ist köstlicher als alle Schönheit der Erde.

Gott vereinigt bildende Tage hoher Erhebung mit bildenden Tagen herzzerreißender Leiden. Dass unsere Tage frohe Tage seien, dass sie Trauertage seien, ist nicht ihr Zweck. Dass sie bildende Tage seien, das ist ihr Zweck.

Furcht schließt sich in das Wissen um die Folgen einer Handlung oder eines Vorfalls.

Die Natur enthüllt alle Kräfte der Menschheit durch Übung und ihr Wachstum gründet sich auf Gebrauch.

Es fällt ein Stein nach dem anderen vom Tempel des Aberglaubens; wenn man nur auch so eifrig an Gottes Tempel aufbaute, als man an dem Tempel des Aberglaubens herunterreißt!

Die Wahrheit ist eine Arznei, die angreift.

Es ist Kraft im Widerspruch, er bringt in jedem Falle dem, der dessen wert ist, Segen; aber Lauheit und Kaltsinn bringen nie Segen.

Alle Menschlichkeit ist in ihrem Wesen sich gleich und hat zu ihrer Befriedigung nur eine Bahn. Darum wird die Wahrheit, die rein aus dem Innersten unseres Wesens geschöpft ist, allgemeine Menschenwahrheit sein.

Zu frühe Urteile sind Vorurteile, aus denen der Irrtum hervorsteigt, wie der Nebel aus dem Meere.

In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts.

Das Wesen der Menschlichkeit entfaltet sich nur in der Ruhe. Ohne sie verliert die Liebe alle Kraft ihrer Wahrheit und ihres Segens.

Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft, weil sie ihn nicht üben.

Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen - der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt.

Liebe ist das Band, das den Erdkreis verbindet.

Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man am Abend vorher hätte tun sollen.

Der erste Unterricht des Kindes sei nie Sache des Kopfes, Sache der Vernunft! Er sei ewig Sache der Sinne, Sache des Herzens, Sache der Mutter!

Man muss das Unglück mit Händen und Füßen angreifen, nicht mit dem Maul.

Bosheit und Härte des Herzens sind die natürlichen Folgen allen Stolzes und aller Präsumptionen.

Taten lehren den Menschen und Taten trösten ihn – fort mit den Worten!

Aus der Anschauung des Dinges geht es zur Beschreibung, aus der klaren Beschreibung entwickelt sich der deutliche Begriff.

Der Mensch muss sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren, ist unsere Aufgabe.

Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, so ist ihm mehr möglich, als man glaubt – und Gott hilft im äußersten Elend.

Denn, um glücklich zu sein, fordert es beim Menschen nicht bloß, dass er wohl versorgt sei, sondern auch, dass er glaube, er sei’s.

Der Besitzstand ist geheiligt, weil wir gesellschaftlich vereinigt sind, und wir sind gesellschaftlich vereinigt, weil der Besitzstand geheiligt ist.

Der Glaube ist Liebe. Und wo Liebe ist, da hat Gott sein Heiligtum.

Der Mensch verliert das Gleichgewicht seiner Stärke, die Kraft der Weisheit, wenn sein Geist für einen Gegenstand zu einseitig und gewaltsam hingelenkt wird.

Die Mutter ist die Brunnenstube der Religion.

Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.

Von tausend Blüten des Frühlings reift kaum eine zur herbstlichen Frucht, und von tausend Umarmungen der Liebe reift kaum eine zur innigen, beruhigenden Freundschaft.

Mut gehört am notwendigsten von allen menschlichen Eigenschaften zum Glück.

Du wirst immer finden, dass wer viel in Not und Sorgen war, mehr ist, mehr kann und mehr wird, als die Menschen ohne Sorgen.



— Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827) war ein Schweizer Pädagoge, Schul- und Sozialreformer.


— Pestalozzi gründete mehrere Bildungseinrichtungen in der Deutsch- und Westschweiz und schrieb viele Bücher, die seine Prinzipien erläuterten.

Der Grundsatz (Motto „Lernen mit Kopf, Hand und Herz“) von Pestalozzis Pädagogik ist, ein sicheres Fundament an elementare Bildung zu legen, das den Menschen befähigt, sich selbst zu helfen (analog zu dem Prinzip Hilf mir, es selbst zu tun der späteren Pädagogik von Maria Montessori). Bei der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten strebt er an, Kräfte zu entfalten, die bei den Schülern bereits natürlich angelegt sind.

Einer seiner Schüler, Friedrich Fröbel (der „Erfinder“ des Kindergartens), trennte sich 1810 im Streit von Pestalozzi.

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