Zitate von Janusz Korczak

— Die besten Zitate (39), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Janusz Korczak" (PL; Arzt)

— Bekanntes Zitat:

Wer die Kindheit überspringen will und dabei in die fernliegende Zukunft zielt - wird sein Ziel verfehlen.

Janusz Korczak (* 22. Juli 1878 oder 1879 in Warschau; † 7. August 1942), war ein polnischer Militär- und Kinderarzt sowie Kinderbuchautor und Pädagoge.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Janusz Korczak Zitate (Berufsgruppe: Arzt / Land: PL) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Habe Mut zu dir selbst, und such deinen eigenen Weg.

Jedes Mal, wenn du ein Buch fortgelegt hast und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen, hat das Buch seinen beabsichtigten Zweck erreicht.

Die Börse reguliert die Preise, nicht der Tempelvorplatz.

Nicht durch Revolution, nur durch bessere Lebensbedingungen und Erziehung können die Menschen sich ändern.

Ein Philosoph ist ein Mensch, der sehr gründlich nachdenkt und unbedingt wissen will, wie alles wirklich ist. und wiederum, genauso sind die Kinder auch.

Es ist sehr unangenehm, um etwas zu bitten und darauf lange warten zu müssen.

Kinder sollen so sein dürfen, wie sie sind. Sie haben das Recht, ihr Leben selbst zu bestimmen.

Ich wünsche niemandem etwas Böses. Ich kann das nicht. Ich weiß nicht, wie man das macht

Ihr müsst aus großen Sorgen kleine machen; und die kleinen vergesst ihr am besten.

Kinder haben ein Recht auf den heutigen Tag. Er soll heiter sein, kindlich, sorglos.

Die Welt reformieren heißt, die Erziehung reformieren.

Wie soll ein Kind morgen leben können, wenn wir ihm heute kein bewusstes, verantwortungsvolles Leben ermöglichen?

Also sollten wir auch die gegenwärtige Stunde achten, den heutigen Tag

Es ist im Allgemeinen üblich, dass der Autor einer wissenschaftlichen Arbeit auf der letzten Seite eine Liste der Bücher gibt, die er gelesen hat. Er tut das, damit man weiß, dass er sich nichts in seinem eigenen Kopf ausgedacht, sondern alles wahrheitsgetreu und gewissenhaft aus schon Vorhandenem abgeschrieben hat. (Quelle: Wenn ich wieder klein bin. Und andere Geschichten von Kindern.)

Ohne eine heitere und vollwertige Kindheit verkümmert das ganze spätere Leben.

Entsagen wir also der trügerischen Sehnsucht nach vollkommenen Kindern.

Ihr sagt: »Der Umgang mit Kindern ermüdet uns.«
Ihr habt Recht.

Ihr sagt: »Denn wir müssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen. Hinuntersteigen, uns herabneigen, beugen, kleiner machen.«
Ihr irrt euch. Nicht das ermüdet uns. Sondern – dass wir zu ihren Gefühlen emporklimmen müssen. Emporklimmen, uns ausstrecken, auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen.

Um nicht zu verletzen.

Es gibt keine Liebe ohne Verzeihen, und Verzeihen ist etwas, was jeder lernen muss.

Ein geschlagenes Kind trägt Spuren der Folter. (Quelle: Von Kindern und anderen Vorbildern)

Ein Kind hat das Recht, ernstgenommen, nach seiner Meinung und seinem Einverständnis gefragt zu werden.

Sei ehrlich mit dir selbst, damit du mit dem Kind ehrlich sein kannst.

Die Erwachsenen sollen Kinder ernst nehmen und sie zu nichts verpflichten, was ihre Kraft und ihr Alter übersteigt.

Es ist einer der bösartigsten Fehler anzunehmen, die Pädagogik sei die Wissenschaft vom Kind – und nicht zuerst die Wissenschaft vom Menschen.

Der Weg, den ich zu meinem Ziel hin eingeschlagen habe, ist weder der kürzeste noch der bequemste; für mich jedoch ist er der beste, weil er mein eigener Weg ist.

Es geht mir darum, dass man begreift: kein Buch und kein Arzt können das eigene wache Denken, die eigene sorgfältige Betrachtung ersetzen.

Es ist eine Verdrehung der Gerechtigkeit, dass einige nicht vergessen werden, andere aber doch.

Kinder sind nicht dümmer als Erwachsene, sie haben nur weniger Erfahrung.

Es ist besser, zu kämpfen und zu leiden, als alles zu haben und sich zu langweilen.

Erkenne dich selbst, bevor du Kinder zu erkennen trachtest. Unter ihnen allen bist du selbst ein Kind, das du zunächst einmal erkennen, erziehen und ausbilden musst. (Quelle: Wie man ein Kind lieben soll)

Die Diplomatie schützt ebenso wirksam vor Kriegen wie Gebete.

Du selbst bist das Kind, das du kennen lernen, großziehen und vor allem aufklären musst.

Kinder werden nicht erst zu Menschen – sie sind bereits welche. (Quelle: Der Frühling und das Kind)

Eine Lebensausbildung ist wichtiger als eine Berufsausbildung.

Nicht mich will ich retten, sondern meine Idee.

Es ist erstaunlich, wie ein brutaler Erzieher selbst sanfte Kinder rasend machen kann.

Auch ein Kind, das ein Vergehen begangen hat, hört nicht auf ein Kind zu sein.

Ein Kind beobachtet sich selbst und analysiert seine Handlungen. Wir sehen es nur nicht, weil wir nicht zwischen den Zeilen seiner nur unwillig gesprochenen Sätze lesen können.

Ohne Pedanterie, wohlwollend und zuversichtlich muss man in dem Kind einen Menschen sehen. Man darf es nicht geringschätzen.



— Janusz Korczak (1878 - 1942) war ein polnischer Militär- und Kinderarzt sowie Pädagoge.


— Janusz Korczak war das Pseudonym von Henryk Goldszmit einem polnisch-jüdischen Erzieher, Kinderbuchautor und Pädagoge. Nachdem er viele Jahre als Direktor eines Waisenhauses in Warschau gearbeitet hatte, lehnte er Angebote zur Flucht wiederholt ab. Auch als alle 200 Kinder der Einrichtung (die im Warschauer Ghetto lag) 1942 von den Nazis in das Vernichtungslager Treblinka transportiert wurden wollte er die Waisen nicht im Stich lassen und bestand, ebenso wie seine Mitarbeiterin Stefania Wilczyńska, darauf mitzufahren.

Zu seinen Büchern zählen „Wie man ein Kind lieben soll“ (poln. Erstausgabe Jak kochać dziecko, 1919), Fröhliche Pädagogik (poln. Erstausgabe Pedagogika żartobliwa, 1939) sowie König Hänschen der Erste (auch: König Maciuś der Erste; poln. Erstausgabe Król Maciuś Pierwszy, 1923)

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Arzt") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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