Zitate von Heinrich Heine

— Die besten Zitate (141), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Heinrich Heine" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Wer nie im Leben töricht war,
ein Weiser war er nimmer.

Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 in Düsseldorf; † 17. Februar 1856 in Paris) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Journalist.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Heinrich Heine Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat.

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

Die Worte sind dazu da, unsere Gedanken zu verbergen.

Kein Mensch hat das Recht, einen andern umbringen zu lassen; am allerwenigsten sollten Christen ein Todesurteil fällen, da sie doch daran denken sollten, dass der Stifter ihrer Religion, unser Herr und Heiland, unschuldig verurteilt und hingerichtet worden.

In der Weltgeschichte ist nicht jedes Ereignis die unmittelbare Folge eines anderen, die Ereignisse bedingen sich vielmehr wechselseitig.

Der Staat kann uns nichts geben, ohne uns anderer Dinge zu berauben.

Es gibt Leute, welche den Vogel genau zu kennen glauben, weil sie das Ei gesehen haben, aus dem er gekrochen ist

Schweigen ist die wesentliche Bedingung des Glücks.

Nichts ist dauernd als der Wechsel.

Um die Wahrheit zu erfahren, muss man den Menschen widersprechen.

Du fragst mich Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.

So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen.

Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.

Es gibt kein angenehmeres Geschäft, als dem Leichenbegräbnis eines Feindes zu folgen.

Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer seltener, in demselben Maße, wie die Kunst des plumpen Nehmens, des rohen Zugreifens täglich allgemeiner gedeiht.

Jede Zeit ist eine Sphynx, die sich in den Abgrund stürzt, sobald man ihr Rätsel gelöst hat.

Die Musik bei einem Hochzeitszug erinnert mich immer an die Musik von Soldaten, die in den Krieg ziehen.

Diejenigen fürchten das Pulver am meisten, die es nicht erfunden haben.

Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.

Wer nicht so weit geht, wie sein Gefühl ihn treibt und sein Verstand ihm erlaubt, ist ein Dummkopf.

Luther erschütterte Deutschland - aber Francis Drake beruhigte es wieder: Er gab uns die Kartoffel.

Weise erdenken neue Gedanken, und Narren verbreiten sie.

Die Handlungen eines Furchtsamen, wie die eines Genies, liegen außerhalb aller Berechnungen.

Laß bluten deine Wunden, laß
Die Tränen fließen unaufhaltsam –
Geheime Wollust schwelgt im Schmerz,
Und Weinen ist ein süßer Balsam.

Bei Weibern weiß man niemals, wo der Engel aufhört und der Teufel anfängt.

Der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, wie man an sie glaubt.

Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme.

In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.

Ja, man muss seinen Feinden verzeihen, aber nicht eher, als bis sie gehängt worden.

Es gibt nichts Stilleres als eine geladene Kanone.

Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter.

Was ist die Musik? Sie steht zwischen Gedanken und Erscheinung; als dämmernde Vermittlerin steht sie zwischen Geist und Materie; sie ist beiden verwandt und doch von beiden verschieden; sie ist Geist, aber Geist, welcher eines Zeitmaßes bedarf; sie ist Materie, aber Materie, die des Raumes entbehren kann.

Die Engel sehen sich alle ähnlich.

Als Hegel auf dem Totenbette lag, sagte er: „Nur einer hat mich verstanden“, aber gleich darauf fügte er verdrießlich hinzu: „Und der hat mich auch nicht verstanden.“



— Christian Johann Heinrich Heine (1797 - 1856) war ein deutscher Dichter, Journalist, Essayist und Literaturkritiker.


— Außerhalb Deutschlands ist Heinrich Heine (geboren als Harry Heine) vor allem für seine frühe Lyrik bekannt, die von Komponisten wie Robert Schumann und Franz Schubert vertont wurde.

Heines spätere Verse und Prosa zeichnen sich durch satirischen Witz und Ironie aus. Er gilt als Teil der „Junges Deutschland“ Bewegung.
Seine radikalen politischen Ansichten führten dazu, dass viele seiner Werke von deutschen Behörden verboten wurden. Heine verbrachte die letzten 25 Jahre seines Lebens als Exilant in Paris.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.