Zitate von Erich Maria Remarque

— Die besten Zitate (15), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Erich Maria Remarque" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist. (Aus: Im Westen nichts Neues)

Erich Maria Remarque (* 22. Juni 1898 in Osnabrück; † 25. September 1970 in Locarno, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Erich Maria Remarque Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Den Charakter eines Menschen erkennt man erst dann, wenn er Vorgesetzter geworden ist.

In schwierigen Zeiten hat Gott immer eine Chance.

Die Begriffe zu vereinfachen ist die erste Tat aller Diktatoren.

Zynismus ist Herz mit negativem Vorzeichen. (Aus: Der schwarze Obelisk)

Erst wenn man genau weiß, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat.

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst.

Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen.

Man soll Frauen nichts erklären; man soll handeln.

Vergessen können ist das Geheimnis ewiger Jugend. Wir werden alt durch Erinnerung.

Das Licht strahlt nicht, wenn alles erhellt ist, es sticht nur in der Dunkelheit hervor.

Für den Heroismus von wenigen ist das Elend von Millionen zu teuer.

Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu. (Aus: Die Nacht von Lissabon)

Erfüllung ist der Feind der Sehnsucht.



— Erich Maria Remarque (1898 - 1970) war ein deutscher Schriftsteller, der 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt.


— Remarques (Initialen E.M.R.; eigentlicher Name Erich Paul Remark) überwiegend als pazifistisch eingestuften Romane, in denen er die Grausamkeit des Krieges thematisiert, finden bis heute große Verbreitung.
Sein bekanntester Roman „Im Westen nichts Neues“ (1928), über deutsche Soldaten im Ersten Weltkrieg, wurde zu einem Oscar-prämierten Film (1930).

Nationalsozialistische Schlägertrupps im Auftrag des Gauleiters Joseph Goebbels verhinderten die deutsche Uraufführung Ende 1930 in Berlin. Aus dem gesamten Reichsgebiet wurden Störaktionen gemeldet, so dass der Film schließlich abgesetzt wurde.
Seine Bücher wurden in Deutschland als „schädliches und unerwünschtes Schrifttum“ verboten und während der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 mit dem „Feuerspruch“ verbrannt:

„Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkriegs, für Erziehung des Volkes im Geist der Wehrhaftigkeit!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Erich Maria Remarque“.

Remarque hatte seinen Hauptwohnsitz schon seit 1932 in der Schweiz und verließ aufgrund der Hetze der NSDAP, endgültig Deutschland.
Ihm wurde 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt, und es gab nach Kriegsende kein Angebot deutscher Behörden, sie wiederzuerlangen (worauf er vermutlich auch keinen Wert legte).
Er lebte ab 1939 offiziell in den USA, und ab 1948 auch in der Schweiz, wo er am 25. September 1970 in Locarno verstarb.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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