Zitate von Joseph Goebbels

— Die besten Zitate (36), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Joseph Goebbels" (DE; Politiker)

— Bekanntes Zitat:

Wenn du einmal angefangen hast zu lügen, dann bleibe auch dabei!

Joseph Goebbels (* 29. Oktober 1897 in Rheydt, NRW; † 1. Mai 1945 in Berlin) war ein Politiker der NSDAP.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Joseph Goebbels Zitate (Berufsgruppe: Politiker / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Es mag gut sein, Macht zu besitzen, die auf Gewehren ruht. Besser aber und beglückender ist es, das Herz eines Volkes zu gewinnen und es auch zu behalten. (Rede auf dem Reichsparteitag in Nürnberg; 1934)

Wenn wir untergehen sollten, dann wird mit uns das ganze deutsche Volk untergehen, und zwar so ruhmreich, dass selbst noch nach tausend Jahren der heroische Untergang der Deutschen in der Weltgeschichte an erster Stelle steht. (Auf einer Pressekonferenz im März 1945.)

Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen.

Das ist das Geheimnis der Propaganda: den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne dass er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird.

SS Vereidigung vor der Feldherrnhalle. Um Mitternacht. Sehr feierlich und stimmungsvoll. Der Führer spricht zu den Männern. Zu Herzen gehend. (Quelle: Tagebuch)

Moskau proklamiert aufs Neue die Weltrevolution. Unter dem großen und weisen Weltmarschall Stalin. Aber das klingt alles so hohl.

Der Führer wird seinen Weg bis zu Ende gehen, und dort wartet auf ihn nicht der Untergang seines Volkes, sondern ein neuer glücklicher Anfang zu einer Blütezeit des Deutschtums.

Die brillanteste propagandistische Technik wird keinen Erfolg haben, wenn nicht ständig ein Grundprinzip beachtet wird – sie muss sich auf einige Punkte beschränken und sie immer wieder wiederholen.

Und wer nicht Verstand genug hat, die Macht festzuhalten, der hat auch nicht Verstand genug, sie wieder zurückzugewinnen.

Weil Sie, mein Führer, aus ihrem Fleisch und Blut sind, darum fühlen sich die deutschen Künstler Ihnen verpflichtet. Die Kunst wird gedeihen, wenn Sie Ihre sorgende und schützende Hand über sie halten. Sie haben uns das Leben verschönt und vergoldet. (Als Präsidenten der Reichskulturkammer; Danksagung an Adolf Hitler; 1933)

Diejenige Propaganda ist gut, die zum Erfolg führt, und die ist schlecht, die nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Es ist nicht die Aufgabe der Propaganda intelligent zu sein, sondern ihre Aufgabe ist es, zum Erfolg zu führen.

Wer Macht besitzt, bekommt dann auch sein Recht!

Die niederen Massen sind meistens viel primitiver als wir denken. Das Wesen der Propaganda ist deshalb unentwegt die Einfachheit und die Wiederholung. Es kann also keiner sagen eure Propaganda ist zu roh, zu gemein oder zu brutal. Sie soll gar nicht anständig sein. sie soll zum einen Erfolge führen

Hácha und Chvalkovský kommen in Berlin an. Der Führer lässt sie bis Mitternacht warten und langsam und allmählich zermürben. So hat man es mit uns in Versailles gemacht. Es sind das die alten, bewährten Methoden der politischen Taktik.

Meine Maßnahmen bezüglich des totalen Krieges werden vom Führer vollauf gebilligt. Er lässt sich in diesem Zusammenhang auf das Schmeichelhafteste für mich über meine Sportpalast-Rede aus, die er als ein psychologisches und propagandistisches Meisterwerk bezeichnet. Er habe sie von Anfang bis zu Ende aufmerksam durchstudiert, auch das Auslandsecho gelesen, und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass wir hiermit einen Hauptschlager gelandet hätten. Er ist von der Wirkung geradezu begeistert.

Frauen haben nichts in der politischen Öffentlichkeit zu suchen. In Prinzipien gibt es keinen Pardon.

Ein Volk, ein Reich, ein Führer.

Adolf Hitler hat alles, um König zu sein. Der geborene Volkstribun. Der kommende Diktator.

Ein Oberschlauberger hat herausgefunden, dass Joh. Strauß ein Achteljude ist. Ich verbiete, das an die Öffentlichkeit zu bringen. Denn erstens ist es noch nicht erwiesen, und zweitens habe ich keine Lust, den ganzen deutschen Kulturbesitz so nach und nach unterhöhlen zu lassen. Am Ende bleiben aus unserer Geschichte nur noch Widukind, Heinrich der Löwe und Rosenberg übrig. Das ist ein bisschen wenig.

Da geht Mussolini viel klüger vor. Er okkupiert die ganze Geschichte Roms von der frühesten Antike angefangen, für sich. Wir sind demgegenüber nur Parvenüs. Ich tue dagegen, was ich kann. Das ist auch der Wille des Führers.

Wenn unsere Gegner sagen: Ja, wir haben Euch doch früher die […] Freiheit der Meinung zugebilligt –, ja, Ihr uns, das ist doch kein Beweis, dass wir das Euch auch tuen sollen! […] Dass Ihr das uns gegeben habt, – das ist ja ein Beweis dafür, wie dumm Ihr seid!

Glaube versetzt Berge, doch nur Wissen setzt sie an die richtige Stelle.

Kemal Atatürk ist gestorben. Ein großer Mann dahingegangen. Hauptsächlich wohl durch eigene Zuchtlosigkeit. Aber ich glaube, dass das für uns kein Schaden ist. Aber die Türkei ist dadurch praktisch führerlos.

Man schätzt überhaupt nur das, was man erobert oder verteidigt.

Lenin ist nach Hitler der größte Mann, und der Unterschied zwischen dem Kommunismus und dem Führer-Kult ist sehr gering.

Sozialist sein: das heißt, das Ich dem Du unterordnen, die Persönlichkeit der Gesamtheit zum Opfer bringen. Sozialismus ist im tiefsten Sinne Dienst. Verzicht für den Einzelnen und Forderung für das Ganze.

Der Furcht so fern, dem Tod so nah! Heil dir, SA! (Nach dem Röhm-Putsch)

Modern sein heißt nichts anderes als ewige Inhalte in wechselnde neue Formen zu füllen.



— Paul Joseph Goebbels (1897 - 1945) war einer der einflussreichsten Politiker im Dritten Reich.


— Goebbels war einer von Adolf Hitlers engsten und ergebensten Mitarbeitern und bekannt für seine Fähigkeit in öffentlichen Reden das Publikum aus seine Seite zu ziehen.

Er wollte zunächst Schriftsteller werden und promovierte 1921 an der Universität Heidelberg. Im Jahr 1924 wurde er Mitglied der Nazi-Partei und arbeitete eng zusammen mit Gregor Strasser (der 1934 beim sogenannten „Röhm-Putsch“ ermordet wurde).
1926 wurde er zum Gauleiter für Berlin ernannt, wo er sich für den Einsatz von Propaganda zur Förderung der Partei und ihres Programms zu interessieren begann. Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 erlangte sein „Propagandaministerium“ schnell die Kontrolle über die relativ neuen Medien Radio und Film.

Er war Reichsminister für „Volksaufklärung und Propaganda“ und Präsident der Reichskulturkammer von 1933 bis 1945.

Durch Verbindung von Rhetorik, planvoll choreographierten Massenveranstaltungen und effektiver Einsatz moderner Medien (Presse, Rundfunk und Film) verbreitete und stabilisierte er die demagogischen Ideologien des Nationalsozialismus.

Goebbels gilt einer der ersten „Anwender“ der psychologischen Manipulation von „Meinungen“ die auf den Analysen von Edward Bernays (einem Neffen von Sigmund Freud) beruhen.
Beide plädierten für die Notwendigkeit von starken Männern, menschlichen Göttern, die als Beeinflusser der öffentlichen Meinung auftauchen „müssen“. Publizisten, Ökonomen, Leiter großer Bildungseinrichtungen können und sollten zu menschlichen Symbolen erhöht werden, um neuen Glauben und neue Stärke zu suggerieren und das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen.
Kritische zeitgenössische Journalisten verglichen diese Methoden mit denen von Josef Stalin.

Als der Krieg zu Ende ging und Deutschland vor der Niederlage stand, zog Goebbels, mit seiner Frau Magda und ihren Kindern, am 22. April 1945 in den unterirdischen Bunkerkomplex von Hitler. Nach dessen Selbstmord am 30. April, diente Goebbels (gemäß Hitlers Willen) für einen Tag als Kanzler, bevor er und seine Frau, nachdem sie ihre 6 Kinder mit Zyanid vergiftet hatten, ebenfalls den Freitod wählten.

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