Zitate von Heinrich Himmler

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "H. Himmler" (DE; Politiker) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Heinrich Luitpold Himmler (1900 - 1945) war ein deutscher Politiker der NSDAP sowie Reichsführer der Schutzstaffel (SS).

— Bekanntes Zitat:

Wir Landsknechte des deutschen Freiheitskampfes sollten eigentlich einsam und verfemt bleiben.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Heinrich Himmler" (Berufsgruppe: Politiker / Land: DE)

Nach dem Großdeutschen Reich kommt das germanische Reich, dann das germanisch-gotische Reich bis zum Ural, und vielleicht dann auch noch das gotisch-fränkisch-karolingische Reich. (Über die weitere Entwicklung Deutschlands; 1943)


Ich bin Heinrich Himmler. (Letzte Worte)


Die Judenfrage in den von uns besetzten Ländern wird bis Ende dieses Jahres erledigt sein. Es werden nur Restbestände von einzelnen Juden übrig bleiben, die untergeschlüpft sind. (Posener Reden: 1943)


Die Bevölkerung der Ostprovinzen (…) wird als führerloses Arbeitsvolk zur Verfügung stehen und Deutschland jährlich Wanderarbeiter und Arbeiter für besondere Arbeitsvorkommen (Straßen, Steinbrüche, Bauten), stellen.


Ich bin der ketzerischen Ansicht, dass wir nach dem Krieg ein armes Volk sein werden und das ist gut so, denn wenn wir reich wären, wäre es mit uns vor lauter Großkotzigkeit nicht auszuhalten.


Heute habe ich mir aus der Zeitung einen Artikel über Auswanderung nach Peru herausgeschnitten. Wo wird es mich hinverschlagen, Spanien, Türkei, Baltikum, Russland, Peru? Ich denke oft darüber nach. In 2 Jahren bin ich nicht mehr in Deutschland, so Gott will, außer es ist wieder Kampf, Krieg und ich Soldat. (1921)


Die beste politische Waffe ist die Waffe des Terrors. Grausamkeit verlangt Respekt. Die Menschen mögen uns hassen, aber wir verlangen nicht ihre Liebe, sondern ihre Furcht.


Ich meine jetzt die Judenevakuierung, die Ausrottung des jüdischen Volkes. […] Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von menschlichen Ausnahmeschwächen – anständig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht und ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte.


Im Laufe der Geschichte wechseln sich Kapitalismus und Sozialismus ab; Kapitalismus ist das Unnatürliche, Sozialismus das natürliche Wirtschaftssystem.


Mein Führer, der Zeitpunkt ist unsympathisch. Geschichtlich gesehen ist es ein Segen, dass die Polen das machen. Über die fünf, sechs Wochen kommen wir hinweg. Dann aber ist Warschau, die Hauptstadt, der Kopf, die Intelligenz dieses 16- bis 17-Millionenvolkes der Polen ausgelöscht, dieses Volkes, das uns seit 700 Jahren den Osten blockiert und uns seit der ersten Schlacht bei Tannenberg immer wieder im Wege liegt. Dann wird das polnische Problem geschichtlich für unsere Kinder und für alle, die nach uns kommen, ja schon für uns kein großes Problem mehr sein. (Nach dem Ausbruch des Aufstandes in Warschauer Ghetto; 1944)


Eine Frau wird von einem rechten Mann auf drei Arten geliebt: Als geliebtes Kind, als Gattin und als Göttin.


Wir haben das moralische Recht, wir haben die Pflicht unserem Volk gegenüber, das zu tun, dieses Volk, das uns umbringen wollte, umzubringen. (Über die Judenverfolgung; 1941)


Ob bei dem Bau eines Panzergrabens 10.000 russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interessiert mich nur so weit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird.


Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser Division seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion! (Die Wehrmacht und Waffen-SS rekrutierten ab 1941 zehntausende muslimische Freiwillige)


Glaub mir’s, Dein Landsknecht hat kein raues und hartes Herz. Das weißt Du übrigens selbst am besten, „kleine“ Frau. (Brief an seine Frau)


Ein Grundsatz muss für den SS-Mann absolut gelten: ehrlich, anständig, treu und kameradschaftlich haben wir zu Angehörigen unseres eigenen Blutes zu sein und sonst zu niemandem.


Ich sagte, die erste große Friedensaufgabe ist die Wiederinstandsetzung der gesamten SS und Polizei und die weitere Verschmelzung von SS und Polizei. Die zweite Aufgabe ist die Hereinholung und Verschmelzung der germanischen Völker mit uns. Die dritte Aufgabe ist die Siedlung und Völkerwanderung in Europa, die wir vollziehen.


Die Völkerwanderung der Juden werden wir in einem Jahr bestimmt fertig haben; dann wandert keiner mehr. Denn jetzt muss reiner Tisch gemacht werden.


Mit diesem Christentum, dieser größten Pest, die uns in der Geschichte anfallen konnte, die uns für jede Auseinandersetzung schwach gemacht hat, müssen wir fertig werden. (...) Ich habe in meiner Rede mit voller Absicht meine tiefste innere Überzeugung eines Glaubens an Gott, eines Glaubens an das Schicksal, an den Uralten, wie ich ihn nannte – das ist das alte germanische Wort: Wralda – ausgesprochen.


Die Judenfrage in den von uns besetzten Ländern wird bis Ende des Jahres erledigt sein... Die Frage der mit nichtjüdischen Teilen verheirateten Juden und die Frage der Halbjuden werden sinngemäß untersucht, entschieden und dann gelöst.


Wenn wir dies sehen, dann wird uns nie der Glaube verlassen, nie werden wir untreu werden, nie werden wir feige sein, nie schlechter Stimmung sein, sondern wir werden uns bemühen, würdig zu sein, unter Adolf Hitler gelebt zu haben und mitkämpfen zu dürfen.


Es trat an uns die Frage heran: Wie ist es mit den Frauen und Kindern? – Ich habe mich entschlossen, auch hier eine ganz klare Lösung zu finden. Ich hielt mich nämlich nicht für berechtigt, die Männer auszurotten – sprich also, umzubringen oder umbringen zu lassen – und die Rächer in Gestalt der Kinder für unsere Söhne und Enkel groß werden zu lassen. Es musste der schwere Entschluss gefasst werden, dieses Volk von der Erde verschwinden zu lassen.




— Heinrich Luitpold Himmler (1900 - 1945) war ein deutscher Politiker der NSDAP sowie Reichsführer der Schutzstaffel (SS).


— Himmler trat 1923 der NSDAP bei und 1925 der Schutzstaffel (SS). 1929 wurde er von Hitler zum Reichsführer-SS ernannt. In den folgenden 16 Jahren entwickelte er die SS von einem nur 290 Mann starken Bataillon zu einer millionenstarken paramilitärischen Gruppe.

Himmler war einer der mächtigsten Männer in Nazi-Deutschland, auch wenn er sowohl vor als auch nach der Machtergreifung, bei den politischen Entscheidungen der Parteiführung keine Rolle spielte.
Er war bekannt für seine organisatorischen Fähigkeiten und für die Auswahl hoch kompetenter Untergebener wie Reinhard Heydrich. Er errichtete und kontrollierte die Konzentrationslager der Nazis und war maßgeblich an der Judenverfolgung und dem Holocaust beteiligt.

Ab 1943 war er sowohl Chef der deutschen Polizei als auch Innenminister und überwachte alle internen und externen Polizei- und Sicherheitskräfte einschließlich der Gestapo (Geheime Staatspolizei). Himmler hatte ein lebenslanges Interesse am Okkultismus und Paganismus (Heidentum), interpretierte germanische und völkische Überzeugungen, um die Rassenpolitik im Nazi-Deutschland zu fördern und esoterische Symbolik und Rituale in die SS einzubauen.

Seit Januar 1945 führte er über Mittelsmänner eigene Verhandlungen mit den Alliierten, und bot u.a. die einseitige Kapitulation an. Obwohl er sich dabei bereits als quasi Nachfolger Hitlers auftrat, erzielte er keine Erfolge.

Nach dem Tod Hitlers und der offiziellen Kapitulation, floh er, mit den entsprechenden offiziellen Papieren ausgestattet, unter falschen Namen (Heinrich Hitzinger) in der Rolle eines Unterscharführers der Geheimen Feldpolizei.
Dennoch wurde er am 20. Mai (nach anderen Quellen 22. Mai) von britischen Einheiten in Meinstedt verhaftet, als britischen Militärpolizisten die neuen Ausweise auffielen.
Am 23. Mai 1945 starb er in einem Verhörzimmer in Lüneburg durch Suizid (mit Hilfe in einer Zahnlücke versteckten Zyankalikapsel). Sein Leichnam wurde danach südlich von Lüneburg an einem unbekannten, und nicht gekennzeichnet, Platz begraben.


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