Zitate von George Eliot

— Die besten Zitate (43), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "George Eliot" (GB; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Nichts ist so gut, wie es zunächst den Anschein hat.

George Eliot (* 22. November 1819 in Nuneaton, Grafschaft Warwickshire; † 22. Dezember 1880 in London) war eine englische Schriftstellerin, Übersetzerin und Journalistin.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten George Eliot Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: GB) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.

Wozu leben wir, wenn nicht dazu, uns gegenseitig das Leben einfacher zu machen.

Ein Erröten ist keine Sprache: nur ein zweifelhaftes Flaggensignal, das eine von zwei Widersprüchlichkeiten bedeuten kann.

Jeder schöpferische Geist ist auch Kritiker.

Ich möchte nicht nur geliebt werden, sondern auch hören, daß man mich liebt.... Das Reich des Schweigens ist im Jenseits groß genug.

Die glücklichsten Frauen haben genau wie die glücklichsten Nationen keine Geschichte.

Selig der Mann, der nichts zu sagen hat und davon absieht, diese Tatsache durch Worte zu beweisen.

Wer nicht hart genug ist, dem Leben seine Bedingungen aufzuprägen, der muss die Bedingungen hinnehmen, die es ihm bietet.

Unsere Gedanken sind meist schlechter als wir selbst.

Er hat wirklich alle Qualitäten, die einen akzeptablen Ehemann ausmachen – Zinnen auf dem Dach, Veranda, Stall, etc., er grinst nicht und hat kein Glas im Auge.

Unwahrheit ist so einfach, Wahrheit so schwierig.

Es gibt niemanden, der sich einer Frau gegenüber arroganter, aggressiver oder verächtlicher verhält, als ein Mann, der um seine Männlichkeit bangt.

Es gibt Naturen, welche, sobald sie uns liebgewinnen, sichtlich eine Art Taufe oder Heiligung an uns vollziehen: sie zwingen uns zur Rechtschaffenheit, weil sie an uns glauben.

Eingebildete Leute haben mir nie leid getan, denn sie tragen ja ihren Trost mit sich.

Er führte sich auf wie ein Hahn, der glaubt, die Sonne sei aufgegangen, nur um sein Krähen zu hören.

Welche Einsamkeit wäre einsamer als die des Misstrauens?

Unterscheidet sich der Geschmack, was Scherze betrifft, so kann das eine Beziehung ungemein belasten.

Unsere Taten begleiten uns noch lange auf unserer Reise, und was wir einmal waren, macht uns zu dem, was wir sind.

Es wird nie rote Rosen regnen. Wenn wir mehr Rosen wollen, müssen wir mehr Rosen pflanzen.

Wenn der Tod kommt, ist es nicht die Zärtlichkeit, die wir bereuen, sondern unsere Härte.

Echte Poesie kann kommunizieren, bevor sie verstanden wird. Der Sinn wird zuerst von der Seele und nachher vom Verstand erfasst.

Unsere Vorfahren können wir nicht verbessern.

Die schlimmste Art Versager ist der Mann, der sich immer wieder vormachen muss, dass er ein erfolgreicher Mann ist.

Schon bald nach Antritt der ehelichen Reise wird dir zwangsläufig bewusst, daß du dich gar nicht fortbewegst und daß der Ozean noch nicht einmal in Sicht ist – in Wirklichkeit hast du dich aufgemacht, eine Waschschüssel zu erkunden.

Ich leugne nicht, dass Frauen dumm sind. Gott, der sie schuf, wollte, dass sie zu den Männern passen.

Es gibt keine böse Tat, für die nur derjenige gestraft würde, der sie verübt. Wir können uns nicht derart isolieren, damit das Böse, das uns innewohnt, nicht seine Verbreitung fände. Unsere Taten sind wie unsere Kinder: sie leben und weben unabhängig von unserem Willen.

In der Liebe eines tapferen und treuen Mannes ist immer eine Spur mütterlicher Zärtlichkeit; er strahlt wieder diese beschützende Zuneigung aus, die ihm gegeben wurde, während er auf den Knien seiner Mutter lag.

Unser Vorleben bildet für uns eine moralische Überlieferung, wie das Leben der Menschheit eine Überlieferung für das Menschengeschlecht bildet. Eine große Tat, die wir vollbrachten, dient uns als Antrieb dazu, dass wir unser ganzes Leben immer edel gestalten.

Wir sehnen uns nach Anerkennung, auch wenn wir Fehler machen. Der Himmel hat uns erhört und uns die kritiklose Zuneigung der Hunde geschenkt.

Ehrliche Leute, geboren und erzogen wie jedermann, waren meistens nicht überklug oder auch nur klug.

Übermässige geistige Produktion ist eine Beleidigung in der Gesellschaft.

Wenn Musik mein Herz erfüllt, scheint sich das Leben mühelos und ohne Probleme zu gestalten.

Nur wer arm ist, weiß, was Geben für ein Luxus ist.

Das »Ausland«, jene große Heimat ruinierter Namen.

Oh, das Wohlgefühl, das unaussprechliche Wohlgefühl, sich bei einem Menschen sicher zu fühlen, weder Gedanken zügeln, noch Worte wägen zu müssen. sondern sie aussprechen zu dürfen. wie sie kommen, Spreu und Weizen in einem, und zu wissen. eine brüderliche Hand werde sie aufnehmen und sondern - bewahren, was des Bewahrens wert ist, und das übrige mit gütigem Hauch hinwegblasen!

In Zeiten, in denen jede Nation immer weniger Kultur für ihren eigenen Bedarf zur Verfügung hat, machen alle Nationen wütende Anstrengungen, um ihre Kultur zu exportieren, um einander ihre Leistungen im Bereiche der Kunst aufzudrängen.

Im voraus sieht alles immer rosiger aus, als es tatsächlich ist.

Ich wünsche keine Zukunft, die mit der Bande der Vergangenheit bricht.

Das Kind ist immer noch Symbol einer ständigen Vereinigung von Liebe und Pflicht.



— George Eliot (1819 - 1880) war eine englische Schriftstellerin, Übersetzerin und Journalistin.


— Die Romane von Eliot (eigentlich Mary Anne Evans) wie „Middlemarch“ (1874) und „Die Mühle am Floss“ (1860) gehören zu den Klassikern der viktorianischen Literatur.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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