Zitate von Epikur

— Die besten Zitate (57), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Epikur" (GR; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Lebe heute, vergiss die Sorgen der Vergangenheit.

Epikur (* um 341 v. Chr. auf Samos; † 271 oder 270 v. Chr. in Athen) war ein griechischer Philosoph und Begründer des Epikureismus.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Epikur Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: GR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren. (Letzte Worte, zu seinen Schülern)

Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich der, dass kein Übel ewig währt, ja nicht einmal sehr lange dauern kann.

Die Lust ist Ursprung und Ziel des glücklichen Lebens.

Tue nichts im Leben, was dir Angst machen muss, wenn es dein Nächster bemerkt.

Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.

Es gibt auch in der Schlichtheit eine Vornehmheit. Wer sie nicht beachtet, erleidet ähnliches wie jener, der in die Grenzenlosigkeit des Genusses verfällt.

Bei allen Begierden muss man sich fragen: Was geschieht, wenn mein Begehren befriedigt ist, und was, wenn es nicht befriedigt wird?

Die Gesetze sind um der Weisen Willen da, nicht damit sie kein Unrecht tun, sondern damit sie keines erleiden.

Ein jeder scheidet aus dem Leben, als sei er gerade geboren.

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.

Wer Furcht verbreitet, ist selbst nicht ohne Furcht.

Wir dürfen nie vergessen, daß die Zukunft zwar gewiß nicht in unsere Hand gegeben ist, daß sie aber ebenso gewiß doch auch nicht ganz außerhalb unserer Macht steht.

Nichts genügt dem, für den genug zu wenig ist.

Der Reichtum, den die Natur verlangt, ist begrenzt und leicht zu beschaffen, der dagegen, nach dem wir in törichtem Verlangen streben, geht ins Ungemessene.

Man muss eher prüfen, mit wem man isst und trinkt, als was man isst und trinkt. Denn ohne einen Freund ist das Leben wie das Fressen von Löwe und Wolf.

Man kann nicht ohne Furcht sein, wenn man furchterregend aussieht.

Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiss.

So ist also der Tod, das schrecklichste der Übel, für uns ein Nichts: Solange wir da sind, ist er nichts da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr.

Aus Angst, mit Wenigem auskommen zu müssen, lässt sich der Durchschnittsmensch zu Taten hinreißen, die seine Angst erst recht vermehren.

Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen darüber machen uns glücklich oder unglücklich.

Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie minderwertige Menschen, die uns lange Zeit schwer geschädigt haben, endgültig vertreiben.

Der größte Reichtum ist die Selbstgenügsamkeit.

Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber

Wer Vertrauen hat erlebt jeden Tag Wunder.

Der Anfang des Heils ist die Kenntnis des Fehlers.

Wer den Frieden der Seele hat, beunruhigt weder sich selbst noch einen anderen.

Des Jünglings Aufgabe für seine Selbstbehauptung ist die Bewahrung seiner Jugend und die Abwehr derer, die alles besudeln wegen ihrer rasenden Begierden.

Kleine Seelen werden durch Erfolge übermütig, durch Misserfolge niedergeschlagen.

Jede Bildung, mein Glückseliger, fliehe, wenn du dein Schiff startklar gemacht hast.

Besser ist es für dich, auf Spreu zu liegen und guten Muts zu sein, als ein goldenes Ruhebett und eine reiche Tafel zu besitzen und in Unruhe zu leben.

Wer die Götter der Menge leugnet, ist also kein Gottloser, sondern der ist gottlos, der den Göttern die Eigenschaften anheftet, die ihnen von der Menge beigelegt sind.

So halten wir die Genügsamkeit für ein großes Glück, nicht, weil wir uns beständig mit wenigem begnügen wollen, sondern damit wir froh bleiben, wenn nur weniges vorhanden ist, in der sicheren Überzeugung, dass dem der Überfluß am besten schmeckt, der seiner am wenigsten bedarf.

Wie die Heilkunst keinerlei Nutzen hat, wenn sie nicht die Krankheiten der Körper vertreibt, so auch nicht die Philosophie, wenn sie nicht das Leiden der Seele vertreibt.

Zieh dich dann vor allem in dich selbst zurück, wenn du gezwungen bist, unter vielen Menschen zu sein.

Wenn wir aber sagen, dass Lebensfreude der Zweck des Daseins ist, so verstehen wir darunter nicht die Freuden der Schwelger noch die gemeinen Leidenschaften, wie es uns aus Unwissenheit, Widerspruchsgeist oder boshafter Verleumdung nachgesagt wird, sondern wir erzielen damit, den Körper vom Schmerz, die Seele vom Leid zu befreien.

Denn nicht Trinkgelage und Gastmahl, nicht das Kosen schöner Knaben und Mädchen, nicht der Genuss einer reichen Tafel bieten ein vergnügtes Leben, sondern es wird von der nüchternen Vernunft bereitet, die den Grund jeder Neigung und Abneigung erforscht und alle Gedanken verscheucht, die unsere Seelenruhe verwirren.

Wer sterben gelernt hat, hört auf, ein Knecht zu sein.

Armut, die bemessen ist nach dem Ziel unserer Veranlagung, ist großer Reichtum. Reichtum, der nicht begrenzt wird, ist große Armut.

Wenn der Gott den Gebeten der Menschen entsprechen würde, dann wären schon längst alle Menschen zugrunde gegangen, weil sie unablässig viel Schlimmes gegeneinander erbitten.

Der Anfang eines schönen Lebens und höchster Reichtum ist die Weisheit. Daher ist auch Weisheit die wertvollste Frucht aller Philosophie.

Mit dem Philosophieren soll man getrost schon in der Jugend beginnen, aber im Alter auch nicht müde davon ablassen. Denn um für seine seelische Gesundheit etwas zu tun, ist keiner zu jung oder zu alt, und wer etwa meint, für ihn sei es zum Philosophieren noch zu früh oder schon zu spät, der könnte ebensogut behaupten, der richtige Zeitpunkt für seine Glückseligkeit sei noch nicht da oder schon vorbei.

Darum behaupte ich, dass die Freude das A und O des glückselig gestalteten Lebens ist.

Der Gerechtigkeit kommt an sich kein Sinn zu, vielmehr ist sie nur ein im gegenseitigen Verkehr in beliebigen Erdgegenden getroffenes Übereinkommen zur Verhütung gegenseitiger Schädigung.

Für uns bedeutet Freude: keine Schmerzen haben im körperlichen Bereich und im seelischen Bereich keine Unruhe verspüren.

Auch wenn der Weise auf das Notwendige eingeschränkt ist, versteht er eher zu geben als zu nehmen. Einen solchen Schatz der Selbstgenügsamkeit hat er gefunden.

Nicht durch Mitklagen, sondern durch Mitsorgen und Helfen soll man seinen Freunden seine Teilnahme bezeugen.

Das höchste Gut ist das Glück, das höchste Übel das Unglück

Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden.



— Epikur (um 341 - 270 v. Chr.) war ein griechischer Philosoph und Begründer des Epikureismus.


— Von den 300 geschriebenen Werken des Epikur sind nur ein paar Fragmente und Briefe erhalten. Vieles über seine Philosophie ist von nur von späteren Anhängern und Kommentatoren bekannt.

Epikur (geb. auf der Insel Samos) war, wie Demokrit, ein „atomarer Materialist“: Ereignisse in der Welt basieren auf den Bewegungen und Wechselwirkungen von Atomen, die sich im leeren Raum bewegen.
Diese Überzeugung führte ihn zum Widerstand gegen den Aberglauben und der Vorstellung göttliches Eingreifen würde die irdische Welt verändern: weder bestrafen die Götter die Menschen, noch belohnen sie sie.

Epikur hatte wie Aristippos (435 - 355 v. Chr.), dem Begründer des Hedonismus, beobachtet: Die Menschen streben von Natur aus nach Lust und vermeiden nach Möglichkeit Schmerzen.

Der Hedonismus ist eine im Hellenismus parallel zur Stoa entstandene philosophische Strömung, die seit ihren Anfängen zwischen Anhängern und Gegnern polarisierend wirkte. Jedoch ist die genaue Nähe und Analogie des Epikureismus zum Hedonismus noch Gegenstand der Forschung.

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