Zitate von Aristoteles

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Aristoteles" (GR; Philosophen) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) war ein griechischer Philosoph und Naturforscher.

— Bekanntes Zitat:

Die Natur macht nichts vergeblich.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Aristoteles" (Berufsgruppe: Philosophen / Land: GR)

Einen Fehler durch eine Lüge zu verdecken heißt, einen Flecken durch ein Loch zu ersetzen.


Demokratie entsteht, wenn man nach Gleichheit aller Bürger strebt und die Zahl der Bürger aber nicht ihre Art berücksichtigt.


Glück ist Selbstgenügsamkeit.


Als die Hasen Volksreden schwangen und unbedingte Gleichheit für alle verlangten, sagten die Löwen: "Euren Argumenten, ihr Hasenfüße, fehlen Klauen und Zähne, wie wir sie haben."


Der Zweck der Unterhaltung ist die Erholung.


Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes,wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich,unverantwortlich und entsetzlich anzusehen


Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern.


Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.


Wieviele Dispute hätten zu einer Randbemerkung zusammengefaßt werden können, wenn die Disputanten gewagt hätten, ihre Begriffe klar zu definieren.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.


Die Regeln der Kunst erhalten ihr Ansehen durch ihre unmittelbar wahrgenommene Zweckmäßigkeit.


Was es alles gibt, was ich nicht brauche.


Jede Tugend ist die rechte Mitte zwischen zwei Lastern.


Das Ziel der Arbeit ist die Muße,
die Muße ist die Schwester der Freiheit".


Wer recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.


Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.


Ungebildete Menschen bringen bei jeder Gelegenheit Sprichwörter an; denn solche Gemeinplätze haben den Vorteil, der mangelhaften Bildung der Zuhörer zu entsprechen.




— Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) war ein griechischer Philosoph und Naturforscher.


— Als Sohn eines Arztes erfuhr Aristoteles eine gute Bildung und ging mit 17 Jahren nach Athen, um seine Ausbildung an Platons Akademie fortzusetzen. Er blieb dort bis zum Alter von 37 Jahren.

Seine Schriften umfassen viele Themen - einschließlich Physik, Biologie, Zoologie, Metaphysik, Logik, Ethik, Ästhetik, Poesie, Theater, Musik, Rhetorik, Psychologie, Linguistik, Politik und Regierung - und bilden das erste umfassende System der westlichen Philosophie.
Er entwickelte eine formale Logik, eine Logik des Diskurses und eine Theorie wissenschaftlichen Beweisens.

Die Tatsache, dass Aristoteles ein Schüler Platons war, trug zu seinen früheren Ansichten über den Platonismus bei, aber nach Platons Tod tauchte Aristoteles in empirische Studien ein und verlagerte seine Philosophie vom Platonismus zum Empirismus. Er glaubte, dass alle Konzepte und Kenntnisse letztlich auf Wahrnehmung basierten.



Nachdem Platon (427 – 347 v.Chr.) gestorben war, verließ Aristoteles 343 v. Chr. Athen und wurde der Lehrer des jungen Alexander des Großen (356 - 323).

Etwa 334 kehrte er nach Athen zurück wo er unabhängig von der Akademie lehrte und forschte.
Nach Alexanders Tod wurde die anti-mazedonische Stimmung in Athen erneut entfacht. Aristoteles wurde der Gottlosigkeit verdächtigt, und flog (Zitat: „Ich werde nicht zulassen, dass die Athener zweimal gegen die Philosophie sündigen.“ (Als Anspielung auf den Prozess gegen Sokrates)) nach Chalkida (Euböa), zum Familienbesitz seiner Mutter, wo er bald darauf verstarb.

Bei den prominenten antiken Kirchenvätern war Aristoteles wenig bekannt und unbeliebt, manche verachteten und verspotteten seine Dialektik. Sie verübelten ihm, dass er das Weltall für „ungeschaffen“ und „unvergänglich“ hielt und die individuelle Unsterblichkeit der Seele bezweifelte (bzw. nach ihrem Verständnis bestritt).
Im islamischen Raum setzte die Wirkung der Werke des Aristoteles früh ein und war breiter und tiefer als in der Spätantike und im europäischen Früh- und Hochmittelalter. Der Aristotelismus dominierte qualitativ und quantitativ gegenüber der übrigen antiken Tradition. Schon im 9. Jahrhundert waren die meisten Werke des Aristoteles in arabischer Sprache verfügbar, ebenso antike Kommentare.

Im frühmittelalterlichen Europa war Aristoteles von ca. 600 bis ca. 1100 n. Chr. praktisch unbekannt, abgesehen von der lateinischen Übersetzung des Organons durch Boethius, die aber nur einen Bruchteil der Hinterlassenschaft ausmachte.
Erst bedingt durch die arabische Besetzung Spaniens ab 711 bis zum Fall von Córdoba (1286) wurden ab dem 11 Jahrhundert große Teile der Schriften des Aristotles wieder in Europa bekannt.
Schließlich setzte sich das von dem Dominikaner Thomas von Aquin (1225 – 1274) abgewandelte und weiterentwickelte aristotelische Lehrsystem (Thomismus) durch, zunächst in seinem Orden und später in der gesamten Kirche.


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