Zitate von Platon

— Die besten Zitate (91), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Platon" (GR; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.

Platon (* 428/427 v. Chr. in Athen oder Aigina; † 348/347 v. Chr. in Athen) war ein antiker griechischer Philosoph.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Platon Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: GR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber nichts lernen zu wollen.

Gerechtigkeit wird nur dort herrschen, wo sich auch die vom Unrecht nicht Betroffenen genau so entrüsten, wie die Beleidigten.

Der Tugendhafte begnügt sich, von dem zu träumen, was der Böse im Leben verwirklicht.

Am allererdrückendsten sind doch die Leute, die Gesetze erlassen und ständig erneuern, stets im Glauben, den Betrügereien im Geschäftsleben Schranken setzen zu können, ohne zu ahnen, daß sie in Wirklichkeit einer Hydra Köpfe abschneiden.

Wenn nicht die Macht im Staat und die Philosophie in einer Hand liegen, gibt es kein Ende der Leiden für die Staaten und für die Menschheit.

Sich selbst zu kennen, ist die erste aller Wissenschaften.

Weise reden, weil sie etwas zu sagen haben, Toren sagen etwas, weil sie reden müssen.

Es gibt drei Arten des menschlichen Charakters:
Der Philosoph, der Ehrgeizige und der Habsüchtige.

Die Philosophie bietet mir einen Hafen, während ich andere mit den Stürmen kämpfen sehe.

Der Fehler begleitet den Menschen.

Sieben Jahre schweigender Forschung werden gefordert, um zu lernen, was wahr ist, vierzehn, um zu wissen, wie man es seinen Brüdern kundzutun hat.

Wie auch das alte Sprichwort sagt, erfreut der Gleichaltrige den Gleichaltrigen.

Kultur ist der Sieg der Überzeugung über die Gewalt.

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg: es jedem recht machen zu wollen.

Denken, was wahr, und fühlen, was schön, und wollen, was gut ist, darin erkennt der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens.

Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen.

Es gibt ein Auge der Seele. Mit Ihm allein kann man die Wahrheit sehen.

Jedes Ersinnen eines noch nicht seienden, welches irgendwie ins Sein soll gebracht werden, ist Dichtung.

Wer in der Demokratie die Wahrheit sagt, wird von der Masse getötet.

Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.

Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen.

Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken.

Die Notwendigkeit ist die Mutter der Erfindung.

Wo jeder nur glaube, daß er werde Unrecht tun können, da tue er es auch. Denn jedermann glaubt, daß ihm für sich die Ungerechtigkeit weit mehr nützt als die Gerechtigkeit [...]. (Quelle:Politeia (Der Staat))

Wir können Kindern vergeben, daß sie Angst haben vor der Dunkelheit. Eine echte Tragödie wird es, wenn sie als Erwachsene Angst haben vor dem Tageslicht.

Lebe wohl und suche so leicht als möglich zu tragen, was nicht zu ändern ist.

Da also die Seele unsterblich und oft wiedererstanden ist und, was hier auf Erden und was im Hades ist, kurz alle Dinge geschaut hat, gibt es nichts, was ihr unbekannt wäre. Mithin ist es kein Wunder, wenn sie imstande ist, sich wiederzuerinnern. Nichts hindert, daß man, wenn man sich nur an eines wiedererinnert - was die Leute dann Lernen nennen -, auch alles andere wieder auffindet, wenn man nur den Mut nicht verliert und die Mühe des Forschens nicht scheut.

Wenn die Guten nicht kämpfen, siegen die Schlechten.

Ich hatte an ganz andere Dinge zu denken als an mich.

Die Philosophen sollen Könige, die Könige Philosophen sein.

Jede Seele ist unsterblich; denn das Stetsbewegte ist unsterblich.

Lerne Zuhören und du wirst auch von denjenigen deinen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden.

Der Anfang ist der wichtigste Teil der Arbeit.

Die größte Behinderung des Lebens liegt darin, ständig auf seine Gesundheit zu achten.

Vergebens klopft, wer völlig nüchtern ist, an der Musenpforte an.

Alles Werdende aber hat notwendig irgendeine Ursache zur Voraussetzung, denn ohne Ursache kann unmöglich etwas entstehen.

Die Staaten blühen nur, wenn entweder Philosophen herrschen oder die Herrscher philosophieren.

Eine Demokratie entsteht, denke ich, alsdann bekanntlich, wenn die Armen nach gewonnenem Siege einen Teil der anderen Partei ermorden, einen Teil verbannen und dann die Übriggebliebenen gleichen Anteil an der Staatsverwaltung und den Staatsämtern nehmen lassen.

Denn offenbar seid ihr doch schon lange mit dem vertraut, was ihr eigentlich meint, wenn ihr den Ausdruck „seiend“ gebraucht, wir jedoch glaubten es einst zwar zu verstehen, jetzt aber sind wir in Verlegenheit gekommen. (Von Heidegger in der Einleitung von „Sein und Zeit“ zitiert.)



— Platon (427 - 347 v.Chr.) war ein Philosoph im antiken Griechenland.


— Platon (latinisiert Plato) war der Gründer der Akademie in Athen, der ersten Hochschule in der westlichen Welt.
Er war ein Schüler Sokrates und hatte selber Aristotles zum Schüler.
Er entwickelte die sogenannte Ideenlehre, und arbeitete zur Veranschaulichung viel mit Gleichnissen (z.B. Höhlengleichnis) und in literarischer Form mit Dialogen.

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