Zitate von Martin Buber

— Die besten Zitate (80), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Martin Buber" (AT; Theologe)

Es gibt keine Sünde, die uns von Gott trennen könnte. Alles Körperliche, das reinen Herzens geschieht, ist Gottesdienst. Askese ist Verwirrung.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Martin Buber Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

In jedermann ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist.

Wir können nur mit Gott reden, wenn wir unsere Arme, so gut wir können, um die Welt legen, das heißt, wenn wir Gottes Wahrheit und Gerechtigkeit in alles hineintragen.

Das Zwischen muss täglich neu aufgebaut werden.

Allen Formen der Herrschaft ist dies gemein: jede besitzt mehr Macht, als die gegebenen Bedingungen es erfordern.

Die Wahrheit ist dadurch in Frage gestellt, daß sie politisiert wird.

Mit sich beginnen, aber nicht bei sich enden, bei sich anfangen, aber sich nicht selbst zum Ziel haben.

Früchte reifen durch die Sonne, Menschen reifen durch die Liebe.

Niemals heiligt der Zweck die Mittel, wohl aber können die Mittel den Zweck zuschanden machen.

Humor ist der Milchbruder des Glaubens.

Wer wahrhaft liebt, weiß aus der Tiefe seiner Identität mit dem anderen. Vom Wurzelgrunde des anderen Seins aus weiß er, woran es dem Freunde ermangelt. Das erst heißt Liebe.

Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt.

Fähigkeiten sind unfruchtbar ohne einen Glauben.

Jeden Menschen rührt einmal, noch so kurz, noch so dämmerhaft, das Wirken des Unbedingten andie Zeit des Lebens, in der dies an allen geschieht, nennen wir die Jugend.

Alle Menschen haben Zugang zu Gott, aber jeder einen anderen.

Erlebend sind wir Angeredete; denkend, sagend, handelnd, hervorbringend, einwirkend vermögen wir Antwortende zu werden.

Ich liebe die Freiheit, aber ich glaube nicht an sie.

Das Ziel aller Erziehung ist, daß der Mensch von der Gebundenheit zur Verbundenheit komme.

Es kommt einzig darauf an, bei sich zu beginnen, und in diesem Augenblick habe ich mich um nichts anderes in der Welt als um diesen Beginn zu kümmern.

Der Erfolg ist keiner der Namen Gottes. (Quelle: Frankfurter Hefte)

Wir leben in einer unerlösten Welt. Aber aus jedem willkürlos weltverbundenen Menschenleben fällt in sie ein Samen der Erlösung, und die Ernte ist Gottes.

Nur wenn zwei mit allem, was sie sind, zu einander sagen: "Du bist es!", ist die Einwohnung des Seienden zwischen ihnen.

Liebe ist Verantwortung eines Ich für ein Du. (Quelle: Schriften zur Philosophie)

Damit der Mensch nicht verloren gehe, tun Personen Not, die nicht kollektiviert sind, und Wahrheit, die nicht politisiert ist.

Der fruchtbarste Augenblick ist jener, in dem man als Lehrender lernt.

Jeder ist dazu berufen, etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen.

Alles Isolierte führt irre. Nur die Ganzheit ist zuverlässig und leitet den Menschen zum Heil.

In der Geschichte des Menschen wiederholt sich die Geschichte der Welt.

Geist ist nicht eine späte Blüte am Baume Mensch, sondern er ist das, was den Menschen als solchen konstituiert.

Nicht die Macht, die Machthysterie ist böse.

Glaube ist die Fähigkeit, in Gottes Tempo zu gehen.

Die Ehe ist die exemplarische Bindung. Sie trägt uns wie keine andere in die große Gebundenheit. Und nur als Gebundene können wir in die Freiheit der Kinder Gottes gelangen

Eine Zeit, die vor dem Spiegel steht und ihre Größe bewundert, entbehrt der Größe.

Die menschliche Person bedarf der Bestätigung, weil der Mensch als Mensch ihrer bedarf.

Die einzige Form zu lernen, besteht in der Begegnung.

Wenn wir uns auf Begegnungen nicht mehr einlassen, verlieren wir einen entscheidenden Bestandteil unseres Lebens. Es ist so, als würden wir aufhören zu atmen.

Wenn einer zu dir kommt, und von dir Hilfe fordert, dann ist es nicht an dir, ihm mit frommem Munde zu empfehlen: "Habe Vertrauen und wirf deine Not auf Gott", sondern dann sollst du handeln, als wäre da kein Gott, sondern auf der ganzen Welt nur einer, der diesem Menschen helfen kann, du allein.

Der archimedische Punkt, von dem aus ich an meinem Ort die Welt bewegen kann, ist die Wandlung meiner selbst.

Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.