Zitate von Marquis de Sade

— Die besten Zitate (34), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Marquis de Sade" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Wo der Verstand anfängt, hört der Mensch auf, Mensch zu sein.

Marquis de Sade (* 2. Juni 1740 in Paris; † 2. Dezember 1814 in Charenton-Saint-Maurice bei Paris) war ein französischer Adeliger aus dem Haus Sade.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Marquis de Sade Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Es gibt keine Handlungsweise, und mag sie uns noch so unmoralisch erscheinen, die nicht irgendwo auf der Welt als selbstverständlich geduldet oder gar gebilligt würde.

Die wichtigsten Erfahrungen des Menschen sind die, die ihn an seine Grenzen bringen.

Das Gesamte Glück des Menschen liegt in seiner Fantasie! Nur demjenigen wird Glücksseeligkeit wiederfahren, der Seinen Launen und Wünschen erliegt!

Man erlebt immer wieder Enttäuschungen, aber man lernt auch immer besser damit umzugehen.

Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.

Nicht die Tugend fordert man von uns, sondern nur ihre Maske. Wenn wir uns zu verstellen wissen, so ist man zufrieden.

Alle Moral-Ideen sind eigenmächtig, und der ist ein großer Narr, der sich durch sie fesseln lässt.

Ich freue mich über Verleumdungen, denn sie lenken von der Wahrheit ab.

Der zweite Grund für die Abschaffung der Todesstrafe liegt darin, dass diese nie das Verbrechen verhindert hat, denn man begeht es sogar angesichts des Schafottes.

In Kleinigkeiten wundern wir uns nicht über die Geschmacksunterschiede, sobald es sich aber um die Wollust handelt, geht der Lärm los.

Sei verbrecherisch in der Tugend, und tugendhaft im Verbrechen.

Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, daß man ein Schwein sein muss, um Trüffeln zu finden.

Es gibt keine Ideen ohne Sinne, so wie der Blinde keine Vorstellung der Farbe hat.

Dein Körper ist der Tempel, darin die Natur verlangt, ihn anzubeten.

Töte mich oder nimm mich, wie ich bin, denn ich werde verdammt sein, wenn ich mich jemals ändere.

Nicht im Genuss besteht das Glück, sondern im Zerbrechen der Schranken, die man gegen das Verlangen errichtet hat.

Schlechtigkeit ist ein bedeutender Charakterzug. Von jeher war sie die Waffe des Schwachen.

Um die Tugend zu erkennen, müssen wir uns zuerst mit dem Laster vertraut machen.

Das Zartgefühl ist der Schatten,
die Wollust der Körper und
die Grausamkeit
der Geist der Liebe.

Das tiefste Glück des Menschen liegt in seiner Einbildungskraft.

Meine Denkweise, so sagen Sie, kann nicht gebilligt werden. Glauben Sie, es kümmert mich? Ein armer Narr ist in der Tat derjenige, der eine Denkweise an anderen ausrichtet!

Nur wenig ist anregender als die erste gelungene Missetat.

Konversation läuft, wie bestimmte Teile der Anatomie, immer reibungsloser ab, wenn sie geölt wird.

Toleranz ist die Tugend der schwachen Menschen.

Wenn es das schmutzige Element ist, das dem Akt der Lust Freude bereitet, dann ist es umso angenehmer, je schmutziger es ist.

Nur über den Schmerz, kann man zum Vergnügen kommen.

Es ist nicht schlimm, wenn man missverstanden wird, schlimmer ist es, wenn man verstanden wird.

Sex ohne Schmerz ist wie Essen ohne Gewürze.

Verbrecher werden immer von Verbrechern eingesperrt.

Verbrechen ist die Seele der Lust. Was wäre Vergnügen ohne Verbrechen? Es ist nicht die Prasserei die uns Spaß macht, sondern die Idee des Bösen.

Freunde sind wie Frauen: Wenn man sie testet, stellt sich oft heraus das die Guten fehlerhaft sind.

Man muss dem Objekt das man begehrt Schmerzen zufügen, wenn es überlebt ist das Vergnügen größer.

Soziale Ordnung gegen den Preis der Gerechtigkeit ist wohl kaum gutes Geschäft.



— Donatien Alphonse François, Comte de Sade (1740 - 1814) war ein französischer Adeliger aus dem Haus Sade.


— De Sade wurde bekannt durch eine Reihe pornographischer, kirchenfeindlicher und philosophischer Romane, wovon er die meisten während jahrzehntelanger Aufenthalte in Gefängnissen und Irrenanstalten schrieb.

Er war ein Verfechter extremer Freiheit, ungehindert von Moral, Religion oder Gesetz. Die Wörter Sadismus und Sadist sind von seinem Namen abgeleitet.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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