Zitate von Giacomo Casanova

— Die besten Zitate (63), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Giacomo Casanova" (IT; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Giacomo Casanova (* 2. April 1725 in Venedig; † 4. Juni 1798 auf Schloss Dux im Königreich Böhmen) war ein venezianischer Schriftsteller und Abenteurer.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Giacomo Casanova Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: IT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Um eine Frau zu verführen, muss man ihr nur einreden, dass ihr Ehemann sie nicht versteht.

Die Abwesenden haben immer Unrecht.

Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern; der Widerspruch scheint sein Element zu sein.

Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

Mein Leben lang stand ich oft vor der bitteren Notwendigkeit, den Frauen, die ich liebte, etwas vorzulügen.

Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin.

Je mehr Macht er [der Mensch] dem Schicksal beimisst, desto mehr beraubt er sich selbst jener Macht, die Gott ihm verlieh, indem er ihn mit Vernunft begabte.

Wer die Mysterien und deren tieferen Sinn mit den Mitteln der Vernunft ergründen will, zerstört sie.

Die Zeilen, die den Dichter am meisten Arbeit kosten, sind die, bei denen ein uneingeweihter Leser denkt, sie hätten ihn gar keine gekostet.

Ich habe stets nur unbewusst verführt, weil ich immer selbst der Verführte war.

Ich habe diese Erinnerungen nicht für die Jugend geschrieben; denn diese muss in der Unwissenheit erhalten werden, damit sie nicht zu Fall komme.

Der Geist spricht zum Geist und nicht zu den Ohren.

Die meisten gut erzogenen Mädchen heiraten, ohne daß Liebe dabei eine Rolle spielt, und sie tun es gerne.
Sie scheinen zu wissen, daß Ehemänner eine Sache sind und Liebhaber eine andere.

Allmächtiger Gott, und Ihr Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ. (Letzte Worte)

Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.

Wer sich entschieden hat, etwas zu tun, und an nichts anderes denkt, überwindet alle Hindernisse.

Wer das Höchste gewinnen will, muss das Höchste bieten.

Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.

Kultivieren, was meinen Sinnen Freude bereitet, war mir stets das Wichtigste im Leben. Ich fühle mich immer für das andere Geschlecht geboren; daher habe ich es immer geliebt und mich von ihm lieben lassen, so viel ich nur konnte.

Je unschuldiger ein Mädchen ist, desto weniger weiß sie von den Methoden der Verführung. Bevor sie Zeit hat nachzudenken, zieht Begehren sie an, Neugier noch mehr und Gelegenheit macht den Rest.

Ein Philosoph ist, wer sich keine Lust versagt.

Um das Gewicht der Barthaare, die ich verloren, hat mein Verstand zugenommen.

Leiden liegt in der menschlichen Natur; aber wir leiden nie, oder zumindest sehr selten, ohne die Hoffnung auf Heilung zu nähren; und die Hoffnung selbst ist eine Freude.

Eine Frau ist wie ein Buch, das immer, mag es gut oder schlecht sein, zunächst durch das Titelblatt gefallen muss.

Die Faulheit wird schon durch die Langeweile bestraft.

Der Tod ist eine Schuld, die auch ein Ehrenmann nicht freiwillig bezahlen soll, denn nicht er ist sie eingegangen, sondern die Herrin Natur ohne seine Zustimmung.

Je tiefer man in seiner eigenen Meinung steht, desto mehr ist man bestrebt, in den Augen anderer Menschen ausgezeichnet zu erscheinen.

Ob glücklich oder unglücklich, das Leben ist der einzige Schatz, den der Mensch besitzt, und wer es nicht liebt, ist seiner nicht wert.

Wenn Du nichts getan hast, worüber man schreiben könnte, dann schreibe wenigstens etwas, dass es wert ist, gelesen zu werden.

Sei die Flamme, nicht die Motte.

Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, ist 12 + 9 nicht immer 21. (Quelle: Memoiren)

Wie seltsam ist doch die Liebe. Sie ist eine Art Wahnsinn, über welche die Philosophie keine Macht besitzt, eine Krankheit, die die Menschen in jeder Lebenszeit befallen kann, und die unheilbar ist, wenn sie einem im Alter überfällt.

Als meine Traumfrau geboren wurde, weinte Gott gerade - weil er seinen schönsten Stern verloren hatte.

Ohne Worte verliert die Liebe zwei Drittel ihres Reizes.

Der glücklichste Mensch ist aber nicht der wollüstige, sondern der, der die höchste Wollust zu wählen versteht.

Glück sollte nicht zu leicht und nicht zu schwer zu erringen sein.



— Giacomo Girolamo Casanova (1725 - 1798) war ein italienischer Abenteurer und Autor aus der Republik Venedig.


— Casanova ist bekannt durch die Schilderungen zahlreicher Liebschaften. Er gilt bis heute als Inbegriff des Frauenhelden.

Die Autobiographie Casanovas, der sich selber Chevalier de Seingalt nannte, mit dem Titel „Geschichte meines Lebens“ (Originaltitel: Histoire de ma vie) zählen zur Weltliteratur und wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Seine Memoiren gelten auch als eine der authentischsten Quellen der Bräuche und Normen im 18. Jahrhundert.

Er wurde dermaßen berühmt für seine oft komplizierten und sorgfältig durchkonstruierten Affären mit Frauen, dass sein Name heutzutage gleichbedeutend mit "Frauenheld" ist.

Er knüpfte zahlreiche Bekanntschaften mit europäischen Königen, Päpsten und Kardinälen und auch mit Koryphäen wie Voltaire, Goethe und Mozart. Seine letzten Jahre verbrachte er in Böhmen (heutiges Tschechien) als Bibliothekar im Hause (Schloss Dux) des Grafen Waldstein verbracht, wo er auch seine Memoiren schrieb.

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