Zitate von Helmuth Graf von Moltke

— Die besten Zitate (36), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Helmuth Graf von Moltke" (DE; Politiker)

— Bekanntes Zitat:

Helmuth von Moltke (* 26. Oktober 1800 in Parchim; † 24. April 1891 in Berlin) war ein preußischer Generalfeldmarschall.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Helmuth Graf von Moltke Zitate (Berufsgruppe: Politiker / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Vier G dürfen einem Feldherren nicht fehlen: Geld, Geduld, Genie und Glück.

Wie kann man einen Menschen beweinen, der gestorben ist? Diejenigen sind zu beklagen, die ihn geliebt und verloren haben.

Unsicherheit im Befehlen erzeugt Unsicherheit im Gehorsam.

Um große Erfolge zu erreichen, muss etwas gewagt werden.

Ich habe mein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und der Gewalt, der Unfreiheit, der Überheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen, der Intoleranz und des Absoluten, erbarmungslos Konsequenten angekämpft, der in den Deutschen steckt und der seinen Ausdruck in dem nationalsozialistischen Staat gefunden hat.

Kriegsführen ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst.

Die Regierung muss es sein, welche die Revolution auf einem gesetzlichen Wege durchführt, nicht die Menge, dieser Spielball der Parteien, das blinde und schneidende Werkzeug in der Hand der Leidenschaft.

Erst wägen, dann wagen!

Autorität von oben und Gehorsam von unten; mit einem Worte, Disziplin ist die ganze Seele der Armee.

Der Gedanke legt den Grund für die Tat.

Beim kriegerischen Handeln kommt es weniger darauf an, was man tut, als darauf, wie man es tut.

Jeder hat das Recht, seine Eigentümlichkeiten hoch zu stellen; lassen Sie uns auch die unsrigen.

Glück hat auf Dauer doch zumeist nur der Tüchtige.

Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann; du kannst selbst gegen die, welche dir nicht gefallen, verbindlich und höflich sein, ohne falsch und unwahr zu werden.

Ein vernünftiger Mensch erholt sich bei einer Arbeit von der anderen.

Jede Revolution hat bisher noch immer ihre Führer zuerst verschlungen.

Einfaches Handeln, folgerecht durchgeführt, wird am sichersten das Ziel erreichen.

Welch ein anderer Maßstab wird in der künftigen Welt an unser irdisches Wirken gelegt werden! Nicht der Glanz des Erfolges, sondern die Lauterkeit des Strebens und das treue Beharren in der Pflicht, auch der gering scheinenden, wird über den Wert des Menschenlebens entscheiden.



— Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke (d. Ä.), (1800 - 1891) war ein preußischer Generalfeldmarschall und Chef des Generalstabes.


— Graf von Moltke (auch „der große Schweiger“ genannt) stammte aus der Familie von Moltke, die zum mecklenburgischen Uradel zählt. Er wuchs in Gnewitz (Landkreis Rostock), 1803 zog die Familie nach Lübeck, und sein Vater diente ab 1806 dem dänischen Militär. Auch Molkte fand zunächst Aufnahme an der Kadettenakademie in Kopenhagen, wechselte jedoch 1822 in die preußische Armee Frankfurt (Oder). Er besuchte von 1823 bis 1826 die Allgemeine Kriegsschule, Carl von Clausewitz war einer seiner Mentoren, und wurde 1833 in den Großen Generalstab berufen.
Er gilt als der Schöpfer einer neuen, modernen Methode, Armeen auf dem Feld zu führen und hatte maßgeblichem Anteil an den Siegen in den drei Einigungskriegen.

Anmerkung:
Auch nach der niedergeschlagenen Deutschen Revolution 1848/49 war die Frage nach einer deutschen Einigung noch nicht geklärt. Mit den deutschen Einigungskriegen setzte Preußen die Idee des deutschen Nationalstaates im Sinn der „kleindeutschen“ Lösung durch (die „großdeutsche“ bezog Österreich mit ein). Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg (1864), dem Deutschen Krieg (1866) und dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) entstand das von Wilhelm I. gegründete, preußisch dominierte deutsche Kaiserreich (1871 bis 1918).

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