Zitate von Karl Lagerfeld

— Die besten Zitate (61), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Karl Lagerfeld" (DE; Künstler)

— Bekanntes Zitat:

Nicht das, was ich erreicht habe, interessiert mich, sondern das, was noch vor mir liegt.

Karl Lagerfeld (* 10. September 1933 in Hamburg; † 19. Februar 2019 in Neuilly-sur-Seine) war ein in Paris lebender deutscher Modeschöpfer, Designer, Fotograf und Kostümbildner.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Karl Lagerfeld Zitate (Berufsgruppe: Künstler / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wer Luxus mit Reichtum verwechselt, besitzt keine Kultur.

Man muss Stil haben, um ihn sich kaufen zu können.

Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode.

Der Höhepunkt des Luxus ist es, nicht nach dem Preis zu gucken.

Wer gestresst ist, macht etwas falsch. Den amüsiert seine Arbeit nicht.

Ich kann gar nichts bereuen, weil ich mich niemals daran erinnere, was ich mir einmal gewünscht habe. Ich bin wie eine Schultafel - alles, was nicht passiert, wird ausgewischt.

Eine Frau ohne Stil hat auch in einem Kleid mit Stil keinen Stil.

Am Fließband stehen, das ist Arbeit. Was ich mache, ist Freizeitgestaltung mit beruflichem Hintergrund.

Ich kann mich, Gott sei Dank, […] über mich selbst lustig machen. Was mich natürlich nicht daran hindert, mich auch über andere lustig zu machen.

Es ist gegen meine Natur, schwach zu werden.

Es ist etwas Mysteriöses um Katzen, schon durch die magische Rolle, die sie im alten Ägypten gespielt haben. Choupette ist wie eine Person. Sie kann sprechen und Ihnen genau erklären, was sie will. Sie müssen sie gesehen haben, um zu wissen, wie toll die ist.

Zwischen mir und dem Rest der Welt steht eine Glaswand.

Es gibt auch Menschen, die legen sich an den Strand und warten dort, dass die Inspiration zu ihnen kommt. Nur kommt die Inspiration nicht einfach an den Strand.

Was ich sage, ist nie länger gültig als sechs Monate.

Ich bin dafür, dass man früh vom Leben profitiert und später anständig und seriös wird, nicht umgekehrt.

Eitelkeit ist Selbsterhaltungstrieb. Und das ist gar nicht so ungesund.

Leider kann ich keine Sprache anständig sprechen, deshalb mixe ich alles von überall zusammen. Ich habe ja im Grunde nie etwas gelernt. Ich habe nicht einmal Abitur gemacht und nix.

Mode ist der kürzeste Reflektor des Zeitgeistes, und der ist ein verdammt launischer Geselle.

Sehe ich aus wie jemand, der kochen kann? Ich kann eine Dose Cola Light aufmachen und damit hat sich das.

Wer mich hintergeht muss wissen, dass Vergebung nicht zu meinem Wortschatz zählt.

Nichts macht einen älter, als wenn man versucht, jung auszusehen.

Ich weiß ja, wie dumm man als 20-Jähriger ist. Aber natürlich wäre es toll, wenn man mit 40 oder 60 noch so jugendhaft wäre wie ein 20-Jähriger.

Das wirkliche Drama der Reichen Leute ist, dass es immer noch reichere gibt.

Ich weiß nicht, ob ich „Prêt-à-porter“ [Anmerkung: Film aus dem Jahre 1994] je sehen werde. Die Leute sagen, es wär´ so langweilig.

Eleganz hat überhaupt nichts mit Mode zu tun.

Witzig zu sein macht keinen Spaß. Sie müssen amüsant sein.

Mode ist die Nachahmung derer, die sich unterscheiden wollen, von denen, die sich nicht unterscheiden.

Ich wurde verwöhnt mit Freiheit. Ich habe früh erkannt, dass ich machen kann, was ich will, wenn ich nur meinen Eltern nicht auf die Nerven falle.

Mir geht manches durch den Mund, bevor es mir durch den Kopf geht

Persönlichkeit fängt dort an, wo der Vergleich aufhört.

Das Rauskommen nach einer Schau ist eine gute Disziplin für mich. Denn ich muss aufpassen, dass ich nicht aussehe wie ein alter Gartenzwerg zwischen all diesen 20-Jährigen.

Wenn man mich schlecht behandelt, dann habe ich keine christliche Erziehung mehr.

Fotografie ist neben Mode und Büchern das, was ich am liebsten im Leben betreibe. Ich fotografiere, wann immer ich dazu komme.

Sexualität ist heute nur noch eine Sportart.

Ich kann mit Kindern besser als mit Erwachsenen und bin bei ihnen viel beliebter als bei ihren Eltern.

Solange wir Fleisch essen, können wir uns nicht über Pelze beschweren.

Als ich mit 14 nach Paris ging, sagte meine Mutter: »Gut so, Karl, du musst hier raus. Hamburg ist das Tor zur Welt – aber nur das Tor. Was ich hätte ich dort auch tun sollen? Ein Hotel führen? Entsetzlich! Das wäre ein Puff geworden.



— Karl Otto Lagerfeld (1933 - 2019) war ein in Paris lebender deutscher Modeschöpfer, Designer, und Fotograf.


— Lagerfeld fungiert seit 1983 als Kreativdirektor des Modehauses Chanel, dessen wirtschaftlicher Aufschwung in den 1980er Jahren zu großen Teilen Lagerfeld zugeschrieben wird. Zudem ist er seit 1965 Damenmode-Designer des italienischen Hauses Fendi und seit 1974 seines eigenen gleichnamigen Modelabels. Im Laufe der Jahrzehnte hat er an einer Vielzahl von Mode- und Kunstprojekten mitgearbeitet.

Er ist auf der ganzen Welt für seine weißen Haare, schwarzen Sonnenbrillen und hochstehenden Kentkragen bekannt (Handfächer gehörten zeitweise auch zu seinem bevorzugten Utensilien). Von der Presse und der internationale Modewelt wird er bisweilen auch als „Kaiser Karl“ bzw. als „Modezar“ bezeichnet.

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