Zitate von Emanuel Wertheimer

— Die besten Zitate (86), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Emanuel Wertheimer" (AT; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Der originelle Kopf bemerkt, was der gewöhnliche nur sieht.

Emanuel Wertheimer (1846 - 1916) war ein deutsch-österreichischer Aphoristiker ungarischer Herkunft.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Emanuel Wertheimer Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Niemand vermutet, wie viel von seiner Ehrlichkeit er den Gesetzen zu verdanken hat.

Es gibt Gesetze, die auf die Anklagebank gehören.

Solange es Reiche und Arme gibt, wird man Kluge und Dumme verwechseln.

Wem Erfahrungen nur Enttäuschungen sind, der sehnt sich nach dem Glück seiner Unerfahrenheit zurück.

O ja, es gibt eine platonische Liebe - aber nur unter Eheleuten.

Man könnte jedes Unglück ertragen, wäre man nicht dem Trost, dem Mitleid und den verspäteten Ratschlägen der Glücklichen ausgesetzt.

Den Toten fehlt nichts als das Bewusstsein ihres Glücks.

Man verliert den Schwerpunkt, wenn man den Kopf allein füllt.

Erwarte alles vom Mitleid, nur keine Hilfe.

Männer lieben aus Ehrgeiz, Frauen sind ehrgeizig aus Liebe.

Das Leben gleicht einer Reise, Silvester einem Meilenstein.

Wenn alle Menschen denken könnten - das gäbe eine Revolution!

Jede Mode ist zweimal lächerlich: am Anfang und am Ende.

Die Liebe lehrt uns vieles – vor allem bereuen.

Um in Gesellschaft für geistreich zu gelten, muss man über jede Art von Schmeichelei verfügen.

Kain und Abel bilden so ziemlich den ganzen Inhalt der Weltgeschichte.

Auf dieser Welt ist ein halbes Glück schon ein seltenes Glück.

Von nichts nimmt man so lange Abschied wie von seiner Jugend; sie ist längst fort - und noch immer nimmt man Abschied von ihr.

Wäre die Natur nicht unverbesserlich, wir hätten sie längst zerstört.

Den ersten Unterricht erhalten wir im Aberglauben.

Müsste man statt Gebeten Geld emporsenden, fast alle wären Atheisten!

Auf den obersten Stufen des Glücks begegnet man noch mehr Wünschen und Bedürfnissen als auf den untersten.

Wenn der Staat fromm wird, will er sündigen.

Oft grüßt der Zufall, ohne dass wir danken, öfter noch grüßen wir, ohne dass er dankt.

Man beneidet manchen um das, worum er sich bedauert.

Wenn ein Idealist in die Geldtasche greifen muss, so wird er unwillkürlich Realist.

Gewohntes Unglück sieht gewohntem Glück sehr ähnlich.

Der Mensch bedarf des Lobes fast wie der Nahrung.

Wie glücklich fühltest du dich, wüsstest du, wie vielen Gefahren du heute entronnen!

Die Uniform sichert manchem Fähigkeiten, die das bürgerliche Kleid nicht gewährt.

Es gibt einige Tugenden, die bestehen bleiben: die, welche uns Vorteil bescheren!

Der Neid wetteifert mit der Ungeduld, wenn er die Schadenfreude erwartet.

Die Menschen haben auch Augenblicke, wo sie dankbar, anhänglich, ja aufopferungsfähig sind: wenn sie Gefälligkeiten fordern.

Man demütigt sich vor andern, nicht für andre.

Strebt die Mittelmäßigkeit nach Originalität, entdeckt sie eine neue Natur, gegen welche die alte unnatürlich erscheint.

Gebet des Armen ist scheue Erbittung,
der Reiche indessen wünscht eine Quittung.

Am kenntlichsten ist ein Ehepaar an der Unähnlichkeit mit einem Brautpaar.

Vor sich zieht man den ganzen Tag den Hut ab.

Wie glücklich wäre die Welt, wenn das Wohl aller von dem jedes einzelnen abhinge!



— Emanuel Wertheimer (1846 - 1916) war ein deutsch-österreichischer Aphoristiker ungarischer Herkunft.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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