Zitate von Dalai Lama

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Dalai Lama" (CN) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Tenzin Gyatso (* 1935) ist der 14. Dalai Lama und oberster Mönch des tibetischen Buddhismus.

— Bekanntes Zitat:

— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Dalai Lama" (Berufsgruppe: Theologen / Land: CN)

Denke daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.


Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz.


Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann.
Der eine ist Gestern, der andere Morgen.

Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.


Freude ist eine Fähigkeit, in der wir uns üben sollten.


Unsere Alltagswahrnehmung ist getrübt: für sie scheinen die Dinge unabhängig voneinander zu existieren.


Wissen und nichts tun ist wie nicht wissen.


Am Ende werden menschliche Entschlossenheit und Wahrheit über Gewalt und Unterdrückung siegen.


Unser Schlachtfeld liegt nicht außerhalb, sondern innerhalb von uns selbst.


Der Dalai Lama wurde gefragt, was ihn am meisten überrascht; er antwortete:

„Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen.
Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wieder zu erlangen.
Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt.

Das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.“


Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.


Lebe ein gutes, ehrbares Leben! Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.


Unsere wahre Aufgabe ist es, glücklich zu sein.


Die Ironie will es so, dass wir dann, wenn wir das Objekt unserer Wünsche erlangt haben, immer noch nicht zufrieden sind.

Auf diese Weise nimmt die Begierde nie ein Ende und ist eine ständige Quelle der Schwierigkeiten. Das einzige Gegenmittel ist die Genügsamkeit.




— Tenzin Gyatso (* 1935) ist der 14. Dalai Lama und oberster Mönch des tibetischen Buddhismus.


— Dalai Lama (wörtlich: ozeangleicher Lehrer) ist seit dem 15. Jahrhundert ein Titel für spirituelle Führer des tibetischen Volkes. Der 14. und aktuelle Dalai Lama ist Tenzin Gyatso. Er ist buddhistischer Mönch, Linienhalter der Gelug-Schule und befürwortet die Rime-Bewegung.

Der Name ist eine Kombination aus dem mongolischen Wort „dalai“ für "Ozean" oder "groß" und dem tibetischen Wort „bla-ma“ für "Meister, Guru". Obwohl er in keiner der religiösen Traditionen, die von ihren eigenen hohen Lamas geleitet werden, eine formale oder institutionelle Rolle hat, war er zeitweise ein vereinigendes Symbol des tibetischen Staates.

Die Bedeutung des Titels ergibt sich aus der Religion: er wird als Bodhisattva verstanden, als erleuchtetes Wesen, das aus Mitgefühl re-inkarnierte, also: bewusst wieder in die (menschliche) Existenz eintrat. Mit anderen Worten: die Wiedergeburt freiwillig auf sich nahm, um das Leid anderer fühlender Wesen zu mindern.

Tibet ist die höchste Region der Erde mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.900 Metern über dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung ist der Mount Everest, der mit 8.848 Metern der höchste Berg der Erde ist.
Nach der Xinhai-Revolution gegen die Qing-Dynastie erklärte die Region 1913 ihre Unabhängigkeit, allerdings ohne Anerkennung durch Chinas Republikanische Regierung. Die Autonomie wurde 1951 beendet, als die Volksrepublik China sich das Gebiet formal einverleibte.


Anmerkung: Der österreichische Bergsteiger Heinrich Harrer (1912 - 2006) erreichte, nach einer abenteuerlichen Flucht in den Wirren des 2. Weltkriegs, zusammen mit Peter Aufschnaiter die damals „verbotene Stadt“ Lhasa im Januar 1946.
Harrer wurde Lehrer (für Englisch, Geografie und Mathematik) und zuletzt Freund des jungen 14. Dalai Lama, für den er auch ein Kino in Stand setzte. Aufgrund des tibetisch-chinesischen Konflikts von 1950/51 floh er (wie auch der Dalai Lama) nach Indien und reiste von dort nach Europa. Er hielt seine Eindrücke in dem Buch „Sieben Jahre in Tibet“ fest, das zu einem weltweiten Bestseller wurde (1997 verfilmt).


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