Zitate von Viktor Frankl

— Die besten Zitate (43), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Viktor Frankl" (AT; Arzt)

— Bekanntes Zitat:

Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel.

Viktor Frankl (* 26. März 1905 in Wien, Österreich-Ungarn; † 2. September 1997 ebenda) war ein österreichischer Neurologe und Psychiater.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Viktor Frankl Zitate (Berufsgruppe: Arzt / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das Ich wird Ich erst am Du.

Wenn wir nicht länger in der Lage sind, eine Situation zu ändern, sind wir gefordert, uns selbst zu ändern.

Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch - entsprechend der Einzigartigkeit jeder Person - sondern auch von Stunde zu Stunde, gemäß der Einmaligkeit jeder Situation.

Glück ist ein Effekt, den man nicht haschen kann, da gibt es keine „Effekthascherei“.

Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden.

Nur wer sich das Unmögliche zum Ziel setzt, wird das gerade noch Mögliche erreichen.

Der Mensch handelt nicht nur gemäß dem, was er ist, sondern er wird auch, wie er handelt.

Das Leben hat einen Sinn und behält es unter allen Umständen, auch im Leiden.

Jede Zeit hat ihre Neurose - und jede Zeit braucht ihre Psychotherapie.

Es gilt, die "Trotzmacht des Geistes" zu entwickeln, die Fähigkeit, im richtigen Augenblick "Nein" zu sagen.

Das Gefühl kann viel feinfühliger sein als der Verstand scharfsinnig.

Es gibt nichts auf der Welt, das einen Menschen so sehr befähigte, äußere Schwierigkeiten oder innere Beschwerden zu überwinden, als: das Bewusstsein, eine Aufgabe im Leben zu haben.

Werte kann man nicht lehren, sondern nur vorleben.

Auch Vergangen-sein ist ein Sein, gesicherter und endgültiger als das gegenwärtige.

Die Frage ist falsch gestellt, wenn wir nach dem Sinn unseres Lebens fragen. Das Leben ist es, das Fragen stellt; wir sind die Befragten, die zu antworten haben.

Äußere Krisen bedeuten die große Chance, sich zu besinnen.

Die Freiheit, »hat« man nicht – wie irgend etwas, das man auch verlieren kann –, sondern die Freiheit »bin ich«

Mensch sein heißt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein müssen, Mensch sein heißt immer, immer auch anders werden können.

Erst der Mut zu sich selbst wird den Menschen seine Angst überwinden lassen.

Menschliches Verhalten wird nicht von Bedingungen diktiert, die der Mensch antrifft, sondern von Entscheidungen, die er selber trifft.

Leiden ist zur Sinnerfüllung nicht notwendig; aber Sinn ist auch trotz und gerade durch Leiden möglich.

Es kommt nie und nimmer darauf an, was wir vom Leben zu erwarten haben, vielmehr lediglich darauf: was das Leben von uns erwartet.

Man muss sich nicht alles von sich selber gefallen lassen.

Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals, in der Weißglut des Leidens an ihm, gewinnt das Leben Form und Gestalt.

Nur wenn jemand eine Vision von der Zukunft hat, hält er durch - auch in der Not.

Sobald die Leute genug haben, wovon sie leben können, stellt sich heraus, daß sie nicht wissen, wofür sie leben könnten.

Der Mensch ist das Wesen, das immer entscheidet. Und was entscheidet es? Was es im nächsten Augenblick sein wird.

Man muss eine Aufgabe finden, die größer ist als man selbst.

Der Wille zum Sinn bestimmt unser Leben! Wer Menschen motivieren will und Leistung fordert, muss Sinnmöglichkeiten bieten.

Freiheit droht in Willkür auszuarten, sofern sie nicht in Verantwortlichkeit gelebt wird.

Einer der letzten menschlichen Freiheit ist, seine Einstellung unter welchen Umständen auch immer frei wählen zu können und einen eigenen Weg wählen zu können.

Der Nationalsozialismus hat den Rassenwahn aufgebracht. In Wirklichkeit gibt es aber nur zwei Menschenrassen, nämlich die "Rasse" der anständigen Menschen und die "Rasse" der unanständigen Menschen.

Mensch-sein heißt Bewusst-sein und Verantwortlich-sein.

Gewissenskonflikte gibt es in Wirklichkeit nicht, denn, was einem das Gewissen sagt, ist eindeutig. Der Konfliktcharakter wohnt vielmehr den Werten inne.

Nicht das Problem macht die Schwierigkeiten, sondern unsere Sichtweise.

Jedem Menschen werden vom Leben Fragen gestellt. Und die kann er nur für sein eigenes Leben beantworten. Vor dem Leben selbst kann er sich nur verantworten, indem er verantwortlich ist.

Man muss auch aus Katastrophen noch einen Triumph schlagen.

Wenn wir eine Situation nicht ändern
können, müssen wir uns selbst ändern.

Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.

Der Mensch "hat" einen Charakter, aber er "ist" eine Person und "wird" eine Persönlichkeit. Indem sich die Person, die einer "ist", mit dem Charakter, den einer "hat", auseinandersetzt, indem sie zu ihm Stellung nimmt, gestaltet sie ihn und sich immer wieder um und "wird" zur Persönlichkeit.

Ein Ziel zu haben ist die größte Triebkraft im Leben eines Menschen.



— Viktor Emil Frankl (1905 - 1997) war ein österreichischer Neurologe und Psychiater.


— Frankl war der Begründer der Logotherapie, einer Form der Existenzanalyse.
Eines seiner bekanntesten Werke ist das im Jahr 1946 erschienene „…trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Arzt") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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