Zitate von Matthias Claudius

— Die besten Zitate (66), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Matthias Claudius" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.

Matthias Claudius (* 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg) war ein deutscher Dichter und Journalist.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Matthias Claudius Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Welt ist ein Schauplatz. Du kommst, siehst und gehst vorüber.

Verlaß dich nicht auf diese Welt;
Sie ist Schaum, der zusammenfällt.

Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.

Der Dichter soll nicht ewig Wein,
nicht ewig Amor necken!
Die Barden müssen Männer sein
und Weise sein, nicht Gecken.

Es gibt einige Freundschaften, die im Himmel beschlossen und auf Erden vollzogen werden.

Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.

Nichts ist so elend wie ein Mann, der alles will und der nichts kann.

Betrüge nicht; du hast nicht Rast
noch Ruh, wenn du betrogen hast.

Eigentlich sollte Schönheit unschuldig und Unschuld sollte schön sein, aber in der Welt sind es verschiedene Dinge.

Es ist leicht zu verachten, Sohn, aber verstehen ist viel besser.

Wer nicht an Christus glauben will, der muss sehen, wie er ohne ihn raten kann. Ich und du können das nicht. Wir brauchen Jemand, der uns hebe und halte, weil wir leben, und uns die Hand unter den Kopf lege, wenn wir sterben sollen; und das kann er überschwänglich.

Mit sich selbst in Frieden leben, ist wohl das höchste Glück auf Erden.

Sei gewiß, dass nichts dein Eigentum sei, was du nicht inwendig in dir hast.

Den leeren Schlauch bläst der Wind auf, den leeren Kopf der Dünkel.

Die Freiheit besteht darin, das man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet.

Mache nicht schnell jemand zu Deinem Freund ist ers aber einmal, so muss ers mit allen seinen Fehlern sein.

Tue das Gute vor Dich hin und kümmere Dich nicht, was daraus wird.

Dürst’ nicht nach Rache und nach Blut,
vergeben wäre wohl so gut.

Wo die Worte gar so leicht und behende dahinfahren, da sei auf deiner Hut; denn die Pferde, die den Wagen mit Gütern hinter sich haben, gehen langsameren Schrittes.

Weil sie in ihrer Kunst Meister waren, so meinte ein jeder, er verstehe auch andere Dinge, große und kleine, meisterlich.

Oft sind unvernünftige Gründe, die helfen, besser als vernünftige, die nicht helfen.

Mache niemandem graue Haare, doch wenn du recht hast, hast du um die Haare nicht zu sorgen.

Kränz’ einen Welteroberer nicht! Schlepp’ lieber ihn zum Hochgericht.

Ich habe auch, wenn man andere gut machen will, keinen andern Rat, als dass man erst selbst gut sei.

Hilf und gib gerne, wenn du hast, und dünke dich darum nicht mehr; und wenn du nichts hast, so habe den Trunk kalten Wassers zur Hand, und dünke dich darum nicht weniger.

Es legte Adam sich im Paradiese schlafen; da ward aus ihm das Weib geschaffen. Du armer Vater Adam, du! Dein erster Schlaf war deine letzte Ruh’.

Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod.
Und wenn du uns genommen,
laß uns in Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott !

Der Adler besucht die Erde, doch säumt nicht, schüttelt vom Flügel den Staub und kehrt zur Sonne zurück.

Der Mensch ist hier nicht zu Hause, und er geht hier nicht von ungefähr in dem schlechten Rock umher.

Halte dich zu gut, Böses zu tun.

Du musst deinen Freund mit allem, was an ihm ist, in Deinen Arm und Deinen Schutz nehmen.

Wie ein Blatt vom Baume fällt,
So fällt ein Mensch aus seiner Welt.
Die Vögel singen weiter.

Was hülf mir Kron´ und Land und Gold und Ehre? Die könnten mich nicht freun! ´s ist leider Krieg - und ich begehre Nicht schuld daran zu seyn!

Ach, es ist so dunkel in des Todes Kammer,
Tönt so traurig, wenn er sich bewegt
Und nun aufhebt seinen schweren Hammer
Und die Stunde schlägt.

(Gedicht: Der Tod)

Sitze nicht, wo die Spötter sitzen, denn sie sind die elendsten unter allen Kreaturen.



— Matthias Claudius (1740 - 1815; Pseudonym Asmus) war ein deutscher Dichter und Journalist - bekannt für seine volksliedhafte, intensiv empfundene Verskunst.


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