Zitate von Friedrich Hebbel

— Die besten Zitate (155), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Hebbel" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber es glänzt auch nicht alles, was Gold ist.

Friedrich Hebbel (* 18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen; † 13. Dezember 1863 in Wien) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich Hebbel Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

In der Sprache, die man am schlechtesten spricht, kann man am wenigsten lügen.

Alle Regierungen fordern blinden Glauben, sogar die göttliche

Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang

Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

Es gibt auch Spiegel, in denen man erkennen kann, was einem fehlt

Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht

Warum haben die Menschen gegen die Verbindung mit einem Mädchen, das ein anderer schon bis in die tiefste Seele hinein besaß, so wenig Abneigung und warum wird diese Abneigung gleich so groß, wenn der Körper mit ins Spiel gekommen ist?

Die Menschheit lässt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.

Die Geschichte ist das Bett, das der Strom des Lebens sich selbst gräbt.

Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen Irrtum.

Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt.

Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.

Den Augenblick immer als den höchsten Brennpunkt der Existenz, auf den die ganze Vergangenheit nur vorbereitete, ansehen und genießen, das würde Leben heißen!

Man altert nur von fünfundzwanzig bis dreißig, was sich bis dahin erhält, wird sich wohl auf immer erhalten.

Es gibt Leute, die den Weltuntergang herbeiführen möchten, um sich den Selbstmord zu ersparen.

Es ist leichter, mit Christus über die Wogen zu wandlen, als mit einem Verleger durch das Leben.

Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube immer, dass die Welt mit ihr erst anfänge. Wahr.
Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre. Was ist schlimmer?

Die Lage zerstört den Menschen, wenn der Mensch die Lage nicht
zerstören kann.

Man kann gar wohl fragen: was wäre der Mensch ohne die Tiere? Aber nicht umgekehrt: was wären die Tiere ohne den Menschen? (Quelle: Tagebücher)

Mutterliebe, man nennt dich des Lebens Höchstes! So wird denn jedem, wie schnell er auch stirbt, dennoch sein Höchstes zu Teil!

Mitleid ist das billigste aller menschlichen Gefühle.

Humor ist Erkenntnis der Anomalien.

Ein Mann muss scheiden, eh ins Aug ihm die Tränen treten.

Die Menschheit läßt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt. Sie würde an Unsterblichkeit glauben, und wenn sie das Gegenteil wüßte.

Die Menschen haben viele absonderliche Tugenden erfunden, aber die Absonderlichste von allen ist die Bescheidenheit. Das Nichts glaubt dadurch etwas zu werden, daß es bekennt: ich bin nichts!

Wenn alle Menschen sich bei der Hand fassen, ist Gott fertig.

Was der Mensch auch gewinnt, er muss es teuer bezahlen, wär es auch nur mit der Furcht, ob er’s nicht wieder verliert.

Viele glauben nichts, aber fürchten alles.

Schlaf ist genossener Tod.

Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.

Ich will aufhören, an Gott zu glauben, wenn ich sehe, dass ein Baum ein Gedicht macht und ein Hund eine Madonna malt; eher nicht.

Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl’ ich das Holz!"

Der Name ist heutzutage das einzige, welches die Menschen am Teufel nicht mögen.

Den Schlechtesten selbst sollte man womöglich vor der Überzeugung schützen, dass er schlecht sei. Schon mancher ist schlecht geworden, weil er sich zu früh für schlecht hielt.

"Hat dir der Tag was gebracht?" So fragt sich am Abend der Jüngling. "Hat dir der Tag was geraubt?" fragt sich der Mann und der Greis.



— Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.