Zitate von Friedrich Hebbel

— Die besten Zitate (171), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Hebbel" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber es glänzt auch nicht alles, was Gold ist.

Friedrich Hebbel (* 18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen; † 13. Dezember 1863 in Wien) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich Hebbel Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

In der Sprache, die man am schlechtesten spricht, kann man am wenigsten lügen.

Alle Regierungen fordern blinden Glauben, sogar die göttliche

Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang

Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

Es gibt auch Spiegel, in denen man erkennen kann, was einem fehlt

Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht

Lieben heißt, in dem Anderen sich selbst erobern.

Es ist unglaublich, wieviel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen.

Schönheit ist Tiefe der Fläche.

Mit Blitzen, kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.

In den Dichtern träumt die Menschheit.

Der Ruhm ist Schatten nur der Tat.

Mit einem Menschen, der nur Trümpfe hat, kann man nicht Karten spielen.

Warum haben die Menschen gegen die Verbindung mit einem Mädchen, das ein anderer schon bis in die tiefste Seele hinein besaß, so wenig Abneigung und warum wird diese Abneigung gleich so groß, wenn der Körper mit ins Spiel gekommen ist?

Die Menschheit lässt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.

Die Geschichte ist das Bett, das der Strom des Lebens sich selbst gräbt.

Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen Irrtum.

Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt.

Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.

Den Augenblick immer als den höchsten Brennpunkt der Existenz, auf den die ganze Vergangenheit nur vorbereitete, ansehen und genießen, das würde Leben heißen!

Man altert nur von fünfundzwanzig bis dreißig, was sich bis dahin erhält, wird sich wohl auf immer erhalten.

Es gibt Leute, die den Weltuntergang herbeiführen möchten, um sich den Selbstmord zu ersparen.

Es ist leichter, mit Christus über die Wogen zu wandlen, als mit einem Verleger durch das Leben.

Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube immer, dass die Welt mit ihr erst anfänge. Wahr.
Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre. Was ist schlimmer?

Die Lage zerstört den Menschen, wenn der Mensch die Lage nicht
zerstören kann.

Man kann gar wohl fragen: was wäre der Mensch ohne die Tiere? Aber nicht umgekehrt: was wären die Tiere ohne den Menschen? (Quelle: Tagebücher)

Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen Leere mit fremden Inhalt.

Jeder Verbrecher sträubt sich, seine Verbrechen einzugestehen. So auch die Gesellschaft.

Freilich, ein Fieber des Volks, das revolutionäre; aber, wie seltsam, es stirbt immer der König daran!

Der wahre Schmerz ist schamhaft.

Der Schmerz liegt in der Dauer, die Freude im Augenblick.

Abstrahieren heißt die Luft melken.

Je größer der Mann, um so geringer der Stolz.

In dem Augenblick, in dem die Liebe ihr Alles gibt, macht sie zugleich bankrott.

Es ist der größte Übelstand, dass es in unsern Zeiten keinen Dummkopf mehr gibt, der nicht etwas gelernt hätte.



— Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.