Gute Zitate von Seneca



  -   Eine Sammlung der besten Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Seneca".
 


Die natürlichen Bedürfnisse haben ihre Grenzen, die aus einem Wahn entstandenen finden kein Ende.


Wer will, der kann, wer nicht will, der muss.


Manche weisen Männer haben den Zorn als eine vorübergehende Geistesstörung bezeichnet.


Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt.


Den Charakter kann man auch aus den kleinsten Handlungen erkennen.


Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht gegeben hat.


Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück. Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.


Wir sind zur Gemeinschaft geboren. Unsere gesellige Zusammengehörigkeit hat große Ähnlichkeit mit einem Steingewölbe, das einstürzen würde, wenn die Steine nicht durch ihre gegenseitige Lage dies verhinderten und eben dadurch den Bau haltbar machten.


Die Bosheit trinkt die Hälfte ihres eigenen Giftes.


Das wahre Geschenk besteht nicht in dem, was gegeben oder getan wird, sondern in der Absicht des Gebenden oder Handelnden.


Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muß, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.


Man irrt, wenn man glaubt, daß Schenken eine leichte Sache sei. Es hat recht viel Schwierigkeiten, wenn man mit Überlegung geben und nicht nach Zufall und Laune verschleudern will


Die Krankheiten, an denen wir leiden, sind heilbar, und wenn wir uns nur bessern wollen, so unterstützt uns die Natur selbst dabei, die uns zum Rechten geschaffen hat.


Es kommt nicht darauf an, wie vielen, sondern welchen du gefällst.


In dem Nicht-Wollen liegt der Grund, das Nicht-Können ist nur Vorwand.


Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.


Ein Teil der Heilung war noch immer, geheilt werden zu wollen.


Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.


Das schlimmste Übel ist ausscheiden aus der Schar der Lebendigen, ehe man stirbt.


Manche haben zu leben schon aufgehört, ehe sie anfingen.


Jeder will lieber glauben als nachdenken, und so wird nie über das Leben nachgedacht.


Das Leben aber – glaube mir – wird von viel schlimmeren Stürmen geschüttelt als irgendein Schiff. Hier kommt es nicht aufs Reden an, sondern hier gilt es, das Steuer fest in die Hand zu nehmen.


Sieh jeden einzelnen Tag so an, als wäre er ein einzelnes Leben.


Zum König oder zum Narren muss man geboren sein.


Goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser.


Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.


Am besten aber wirst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, wenn du beobachtest, wie er jemanden lobt und wie er sich verhält, wenn er selbst gelobt wird.


Schimpflich ist es, anders zu reden, anders zu denken. Wie viel schimpflicher noch ist es, anders zu schreiben, anders zu denken!


Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann nur noch lächeln über die kostbaren Fußböden der Reichen.




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