Zitate von Henri Cartier-Bresson

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "H. Cartier-Bresson" (FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Henri Cartier-Bresson (1908 - 2004) war ein französischer Fotograf, Zeichner und Maler.

— Bekanntes Zitat:

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Henri Cartier-Bresson" (Berufsgruppe: Künstler / Land: FR)

Wenn man bei einer Portraitaufnahme hofft, die Stille im Inneren eines einverstandenen Opfers einzufangen, sollte man sich der Schwierigkeit bewusst sein, die es mit sich bringt, einen Fotoapparat zwischen Hemd und Haut zu schieben. beim Bleistiftportrait ist es der Zeichner, in dessen Innerem Stille herrschen sollte.


Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.


Fotografieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien ... Es ist eine Art zu leben.


Fotografieren bedeutet gleichzeitig und innerhalb von Sekundenbruchteilen zu erkennen - einen Sachverhalt selbst und die strenge Anordnung der visuellen wahrnehmbaren Formen, die ihm seine Bedeutung geben. Es bringt Verstand, Auge und Herz auf eine Linie.


Über Fotografie gibt es nichts zu sagen, man muss hinsehen.


Auf jeden Fall aber kümmern sich die Menschen zu viel um die photographische Technik und zu wenig um das Sehen.


Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.


Schärfe ist ein bürgerliches Konzept.


Die Fotografie ist ein Handwerk. Viele wollen daraus eine Kunst machen, aber wir sind einfach Handwerker, die ihre Arbeit gut machen müssen.


Man nähert sich auf leisen Sohlen, auch wenn es sich um ein Stillleben handelt. Auf Samtpfoten muss man gehen und ein scharfes Auge haben. [...] Kein Blitzlicht, das versteht sich wohl, aus Rücksicht vor dem Licht, selbst wenn es dunkel ist. Andernfalls wird der Photograph unerträglich aggressiv. Das Handwerk hängt stark von den Beziehungen ab, die man mit den Menschen herstellen kann. Ein Wort kann alles verderben, alle verkrampfen und machen dicht.


Das Foto selbst interessiert mich nicht. Ich möchte nur einen winzigen Teil der Realität erfassen.


Sehen, zielen, auslösen und verduften.


Das Schöne an der Fotografie ist, dass plötzlich irgend etwas aufscheint, einfach so, direkt vor einem, und dieses Etwas muss man fassen. Das Foto ist die Konzentration des Blickes. Das Auge, das Ausschau hält, unablässig in Bewegung, auf der Lauer, stets bereit.


Das Foto ist eine unmittelbare Handlung, die Zeichnung eine Meditation.


In der Fotografie kann das kleinste Gebilde ein großes Motiv sein. Jedes kleine, menschliche Detail kann zum Leitmotiv werden.




— Henri Cartier-Bresson (1908 - 2004) war ein französischer Fotograf, Zeichner und Maler.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Künstler") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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