— Weisheiten & Gute Zitate:

Epiktet - Zitate

— Von Kontemplativ bis Provokativ!  

— Epiktet (55 - 135) war ein antiker Philosoph und einer der einflussreichsten Vertreter der späten Stoa.

— Bekanntes Zitat:

Wir sollten alles gleichermaßen vorsichtig wie auch zuversichtlich angehen.




— Inspirierende Weisheiten, Zitate, Sprüche und Aphorismen von "Epiktet"

Nenne dich niemals einen Philosophen und sprich unter Ungebildeten auch möglichst nicht über die philosophischen Lehrsätze, sondern handle danach.


Versuche dich um Himmels Willen an kleinen Dingen; erst danach mache mit größeren weiter.


Lache nicht zuviel, nicht über alles und nicht überlaut.


Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt, die Bücher sind voll davon - woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.


Der erste und notwendigste Bereich der Philosophie umfaßt die Anwendung ihrer Lehren.


Wenn du gut sein willst, so nimm zuerst an, daß du schlecht bist!


Weise ist der Mensch, der nicht nach den Dingen trauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.


Wenn du eine Rolle übernimmst, die deine Kräfte übersteigt, so gibst du dir nicht nur hierin eine Blöße, sondern versäumst auch die, die du hättest ausführen können.


Der Mensch hat zwei Ohren und eine Zunge, damit er doppelt so viel hören kann, wie er spricht.


Zustand und Charakter eines Durchschnittsmenschen: Niemals erwartet er Nutzen oder Schaden von sich selbst, sondern nur von den äußeren Umständen.
Zustand und Charakter eines Philosophen: Er erwartet allen Nutzen und allen Schaden von sich selbst.


Wer dem unausweichlichen Schicksal sich in rechter Weise fügt, der gilt als weise uns und kennt der Götter Welten.


Ermahnen ist besser als schelten. Jenes ist sanft und freundlich, dieses hart und rücksichtslos. Jenes sucht die Fehler zu bessern, dieses nur zu überführen.


Bedenke, daß Du nur Schauspieler bist in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt.




— Epiktet (55 - 135) war ein antiker Philosoph und einer der einflussreichsten Vertreter der späten Stoa.


— Epiktet wurde als Sklave in Hierapolis (Phrygien heute Pamukkale, Türkei) geboren und lebte bis zu seiner Verbannung (89 n. Chr.) in Rom.

Früh im Leben entdeckte Epiktet seine Leidenschaft für Philosophie, und mit der Erlaubnis seines wohlhabenden Besitzers studiert er bei dem Stoiker Gaius Musonius Rufus.

Er erhielt seine Freiheit einige Zeit nach dem Tod von Nero (68 n. Chr.), und begann Philosophie in Rom zu unterrichten. Als Kaiser Domitian im Zuge der Niederschlagung einer Revolte etliche Senatoren und Philosophen aus der Stadt verbannte begab sich Epiktet mit seinen Schülern, nach Nikopolis in Epirus (Griechenland), wo er eine philosophische Schule gründete.

Epiktet lehrte, dass Philosophie eine Lebensweise und nicht nur eine theoretische Disziplin sei. Für Epiktet sind alle äußeren Ereignisse außerhalb unserer Kontrolle; wir sollten ruhig und leidenschaftslos akzeptieren, was auch immer passiert. Individuen sind jedoch für ihre eigenen Handlungen verantwortlich, die sie durch rigorose Selbstdisziplin verstehen und kontrollieren können.


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